Videounterstütztes Lernen – ein Faktencheck

Videounterstützes Lernen ist zurzeit in aller Munde und wahrscheinlich sind dazu auch Ihnen schon ein, zwei Fakten zu Ohren gekommen. Hier sind fünf verbreitete Fakten zum Thema videounterstütztes Lernen. Finden Sie heraus, wie wahr sie sind und ob auch für Sie diese Art des Lernens eine Alternative ist.

Erfahren Sie hier die wahren Fakten über videounterstütztes Lernen.

Das Thema videounterstütztes Lernen ist Lehrern nicht völlig unbekannt. Das Erste, was den meisten dabei in den Sinn kommt, sind die letzten Schultage vor den Ferien. Die Lehrer sind ausgelaugt und die Schüler sind mit dem Kopf schon längst im Urlaub. Im Videoraum können sich nun alle eine kleine Pause gönnen. Der Lehrer drückt auf Play, sitzt entspannt mit einer Tasse Kaffee an seinem Pult und die Schüler lassen sich vom Fernseher berieseln oder quatschen miteinander über Gott und die Welt.

Das moderne Klassenzimmer hat das Bild in vielen Köpfen gedreht. Videounterstützes Lernen ist einer der aktuellen und gefragten Bildungstrends. Die Effektivität von Videos als Lernwerkzeug wird durch einige Untersuchungsberichte belegt.

Der Punkt ist: Videos vermitteln ein Thema verständlicher, beispielhafter und schneller als Bücher. Videoplattformen, die speziell für Bildungszwecke zugeschnitten sind, ersparen Lehrern einige Vorbereitungszeit. Auch die Schüler selbst können zu einem vorgegebenen Thema ein kurzes Video drehen und es anschließend mit der Klasse teilen.

Faktencheck #1: Die Verwendung von Videos im Klassenzimmer führt zu passivem Lernen.

Reden wir von den Unterrichtsstunden kurz vor den Ferien, in denen man sich entspannt ein paar Videos anschaut, ist passives Lernen das Beste was wir hoffen können. Das ist jedoch ganz und gar nicht der Trend der aktuellen Bildungstechnologie. Anstelle des passiven Lernens sind lehrreiche Videoinhalte eine sehr wertvolle Ergänzung zum Lehrstoff.

Bei komplexeren Themen können Lehrer ein Video zum Einstieg zeigen, welches das Interesse der Schüler weckt. Das festigt zudem die Hauptaspekte in den Köpfen der Schüler von Anfang an. Im weiteren Verlauf kann dann mit anderen Lehransätzen weitergearbeitet werden.

Die Videoplattform Cincopa erwähnt in ihrem Blog, dass die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Schülers 7-15 Minuten beträgt. Eine gezielte Verwendung von Videos im modernen Klassenzimmer steht an oberster Priorität. Es soll also nicht ein Video über die gesamte Schulstunde gezeigt werden. Es geht vielmehr darum, das lehrreiche Potenzial von Videos zu nutzen, um Schüler schnell mit kniffeligen Themen vertraut zu machen.

Um passives Lernen zu vermeiden, stellen Sie Fragen oder diskutieren Sie kurz über das Thema, bevor Sie das Video starten. Nach dem Video oder sogar während des Videos können die Schüler die Fragen beantworten oder in kleinen Gruppen darüber diskutieren.

Klicken Sie hier, um weitere Informationen zu bekommen, wie sie am besten Bildungsvideos in Ihrem Klassenzimmer einsetzten: Neue Möglichkeiten mit videogestütztem Lernen

Faktencheck #2: Es frisst zu viel Zeit, ein gutes, passendes Video zu finden.

Wie sollen Sie nur neben dem Korrigieren, Schreiben von Berichten und der Unterrichtsvorbereitung auch noch passende Bildungsvideos für Ihren Unterricht finden?

Keine Sorge, es könnte nicht einfacher sein. Diese Arbeit wurde bereits für Sie erledigt.

Es gibt eine Reihe von Videoplattformen im Internet, die zugeschnittene Materialien für alle Unterrichtsfächer anbieten. Diese kurzen Videos lassen sich leicht in Ihren bestehen Lehrplan integrieren. Die Anzahl an hochwertigen Videos aus allen Bereichen macht es möglich. Einige dieser Videoplattformen sind myViewBoard Clips powered by Boclips, TEDEd und die Khan Academy.

Viele Plattformen erlauben es auch, eigene Videos hochzuladen und zu teilen. Wenn Sie mit Ihren Schülern ein Schulprojekt oder Experiment auf Video festhalten möchten, können Sie dieses anschließend hochladen und mit Ihren Kollegen teilen. Zur Not gibt es auch noch YouTube – doch YouTube ist nicht auf Bildung fokussiert.

Faktencheck #3: Die Verwendung von Videos im Klassenzimmer ist zu kompliziert und erfordert viel Einarbeitung.

Die meisten Schüler sind mit Videoplattformen bestens vertraut – sei es YouTube, Facebook (ja, inzwischen ist auch Facebook eine Videoplattform) oder diversen Nachrichtenseiten. Wenn Sie Probleme haben, passende Videos zu finden, lassen Sie das von Ihren Schülern erledigen. Geben Sie Ihren Schülern diese Arbeit als Hausaufgabe. Zuhause können die Schüler dann passende Videos zum Thema finden, die besten aussortieren und am nächsten Tag mit der Klasse teilen.

Eine andere Idee: Die Schüler sollen ein eigenes Video aufnehmen. In Zeiten von Smartphone und Tablet ist das ein Kinderspiel. Teilen Sie Ihre Schüler in Gruppen ein, geben Sie ein Thema vor und lassen Sie die Schüler dazu ein eigenes Video drehen, schneiden und präsentieren. Indem man anderen etwas erklärt, lernt man es selbst am besten. Zudem können Ihre Schüler dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Faktencheck #4: Das Urheberrecht ist ein Minenfeld für Videos im Klassenzimmer

Viele Schulbücher kommen mit einer Warnung zum Urheberrecht. Eine Vervielfältigung ist illegal, sogar schon das Kopieren einer einzelnen Seite ist strafbar. Bei DVDs sieht es nicht viel besser aus. Hier wird genau angegeben wie, wann und wo sie legal gezeigt werden dürfen.

Was die Videos der modernen Bildungsbranche betrifft, liegt der Schwerpunkt auf Crowdsourcing. Das heißt, dass Lehrer auf der ganzen Welt die Videos für andere Kollegen bereitstellen. Ihre Klasse wird von anderen unterstützt und auch Sie können Ihr Wissen und Ihre Kreativität mit anderen teilen. Die Bildungswelt ist ein wenig näher zusammengerückt und das Medium der Wahl ist das Video.

Zum Beispiel ist myViewBoard Clips eine urheberrechtsfreie Videoplattform, die Lehrern hilft, sich durch das Thema Bildungsvideos zu navigieren. Und das sorgenfrei.

Faktencheck #5: Videos ersetzen Lehrer

Bildungsvideos sparen vor allem eins: Zeit bei der Vorbereitung. Lassen Sie das Video die komplexen Aspekte eines Themas erklären. Das Video soll Sie bei der Vorbereitung und beim Unterrichten unterstützen, nicht ersetzen. Nutzen Sie die neugewonnene Zeit, sich kreativen Aufgaben und Aktivitäten für Ihre Schüler zu überlegen. Sie haben außerdem mehr Zeit und Energie im Unterricht, Diskussionen zu leiten und so den Inhalt des Videos zu vertiefen.

Testen Sie videounterstütztes Lernen noch heute und entdeckten Sie die Vorteile für sich

Bildungsvideos sind leicht zu verwenden und nur einen Klick von Ihrem Klassenzimmer entfernt. Sie könnten die Möglichkeiten des videounterstützten Lernens bereits in Ihrer nächsten Schulstunde nutzen.

Als engagierter Anbieter von Bildungslösungen, stellt ViewSonic eine Plattform für videounterstütztes Lernen zur Verfügung, um leicht und komfortabel die besten Bildungsvideos zu finden. myViewBoard Clips ist werbe- und urheberrechtsfrei und bietet Videos für alle Schulfächer und Jahrgangsstufen. Mit myViewBoard Clips ist videounterstütztes Lernen für alle Lehrer kinderleicht.

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