Spannende Trends bei den Bildungstechnologien 2020

2020 EdTech Trends to Watch

 

Unter all den Trends für Bildungstechnologien sollte 2020 das Augenmerk besonders auf Konnektivität, digitalen Medien und schülerfokussiertem Lernen liegen. Vom Internet der Dinge (IoT) über digitale Whiteboard-Lösungen und Augmented Reality bis hin zu ganzen digitalen Lehrplänen bietet der Markt für digitale Bildungstechnologien aktuell eine spannende Mischung an Hard- und Softwarelösungen.

Erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Neuigkeiten, die die Branche in diesem Jahr zu bieten hat. Unter den vielen Trends stechen manche besonders heraus und versprechen Lehrern und Schülern gleichermaßen entscheidende Vorteile. Gerade wenn neue pädagogische Praktiken auf bereits bewährten Konzepten aufbauen, ist ein Lernerfolg in allen Altersgruppen garantiert.

Während im letzten Jahr noch die Meinung vorherrschte, Technologie allein bringt den gewünschten Erfolg im Klassenzimmer, steht in diesem Jahr die Zusammenarbeit verstärkt im Fokus. Die Zusammenarbeit, Flexibilität und die Schwerpunktverlagerung auf die Schüler soll durch Technologien und das Internet der Dinge gesteigert werden. Einige spannende Neuigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten, werden im Folgenden näher beleuchtet.

Internet der Dinge (IoT)

Das Internet der Dinge ist ein Sammelbegriff für Endgeräte, die mit dem Internet verbunden sind. Wir leben in einer vernetzten Welt, in der künftig all unsere Geräte miteinander kommunizieren. Unsere Computer, Tablets, Smartphones, Smart-TVs und alle Smart-Home-Steuerungen sind mittlerweile vernetzt, neuerdings auch Kühlschranke.

Ebenso wie das Arbeiten, Entertainment und Wohnen wird das Internet der Dinge im Klassenzimmer das Unterrichten revolutionieren. Interaktive Whiteboards können genauso mit dem Internet verbunden werden wie Lampen, Heizungen und Steckdosen. Das revolutionierte Unterrichten hebt auch wissenschaftliche Experimente auf das nächste Level. Mit vernetzten Messgeräten im Physikunterricht können Messdaten effizienter ausgewertet werden. Eine eigene Wetterstation auf dem Schulgelände, die mit dem Internet verbunden ist, lässt die Schüler im Unterricht und zu Hause Wetterdaten abfragen und analysieren.

Indem wir immer mehr auf eine digitale und vernetzte Welt zusteuern, müssen wir auch daran denken, die Klassenzimmer darauf vorzubereiten.

Immersives Lernen

Immersives Lernen bedeutet, in den Lehrstoff einzutauchen und aktiv daran teilzuhaben. Traditionelle Ansätze sind Rollenspiele, Schulausflüge oder Experimente im Unterricht. Ein hervorragendes Beispiel für immersives Lernen sind Flugsimulationen in der Pilotenausbildung. Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind stark auf dem Vormarsch und bieten neue interessante pädagogische Ansätze. Oft wird auch beides kombiniert. Dann spricht man von Mixed Reality (MR), also einem Mix aus Realität und Virtuellem.

Idealerweise kommt beim immersiven Lernen eine VR-Brille zum Einsatz, mit der Benutzer in historische und naturwissenschaftliche Ereignisse eintauchen können. AR ist dagegen einer breiteren Masse zugänglich, da die meisten Geräte bereits mit einer Kamera und Touchdisplay ausgestattet sind. Viel mehr braucht es für AR nicht – außer der passenden Anwendung. Und diese gibt es bereits für alle Plattformen (iOS, Android, Windows) in zahlreicher Ausführung, was es definitiv zu einem Bildungstrend im Jahr 2020 macht. Hier finden Sie einige Beispiele für AR-Anwendungen.

Videounterstütztes Lernen

Seit einigen Jahren kommt videounterstütztes Lernen in Schulen immer häufiger zum Einsatz. Mit den immer größer werdenden Displays in jedem Klassenzimmer sind die Tage vorbei, in denen man noch den Fernseh-Rollwagen holen musste. Schon heute haben sich manche Schulen dazu entschieden, ein digitales Whiteboard in den Schulunterricht zu integrieren.

Die Vorteile sind offensichtlich. Der Unterricht wird durch Videos spannender, der Lehrstoff verständlicher und die Arbeitslast für den Lehrer reduziert. Lehrer lassen Videos für sie sprechen. Das ist allemal besser als nur in einem Buch zu lesen. Die Betonung liegt hier auf „nur“. Natürlich können Videos allein keinen Lehrer und das klassische Schulbuch ersetzen, doch qualitativ hochwertige Videos bereichern den Unterricht enorm.

Interaktive Whiteboards

Interaktive Whiteboards sind aus dem Klassenzimmer nicht mehr wegzudenken. Ihre Beliebtheit kommt nicht von ungefähr. Sie kombinieren die Funktion einer klassischen Schultafel mit allen Vorzügen der digitalen Welt. Mit der passenden Whiteboard-Software lassen sich Medien wie Bilder, Videos und Dateien kinderleicht gegenüber der Klasse präsentieren. Zudem können Schüler mit diesen Inhalten intuitiv interagieren, was einem schülerfokussierten Lernen zugutekommt.

Aktuell dominieren noch Systeme den Markt, die auf Projektoren basieren. Laut Futuresource, müssen 1,4 Millionen Projektoren bis 2023 ersetzt werden. Gemäß dem gleichen Bericht geht der Trend weg von Projektoren – hin zu interaktiven Flat-Panels (IFPs). Der Marktanteil von IFPs nahm allein im dritten Quartal 2019 um 5 Prozent zu. In den folgenden Jahren werden interaktive Displays weiterverbreitet sein als die bisher dominierenden Projektoren.

Es gibt eine Vielzahl an guten Gründen, sich für ein IFP zu entscheiden: 10 Gründe, warum IT-Administratoren im Bildungswesen auf interaktive Displays setzen

Barrierefreiheit

Der Unterricht soll integrativ und schülerfokussiert sein. Technische Hilfsmittel sind der beste Weg, um ein integratives Lernfeld zu erschaffen. Bildungstechnologie hilft, Bildung an die Bedürfnisse aller anzupassen.

  • Sprachaufnahmen und Text-zu-Sprache-Funktionen unterstützen sehbehinderte Schüler und Legastheniker.
  • Tablets und digitalisierte Arbeitsblätter helfen Schülern mit feinmotorischen Störungen.
  • Das Aufzeichnen des Unterrichts auf Video erlaubt ein vollständiges Wiederholen der Unterrichtsstunde.
  • Spezielle Anwendungen unterstützen Schüler aller Altersklassen.

Interaktive Whiteboards unterstützen auch Schüler mit Behinderungen. Verschiedene Optionen, Medien zu präsentieren oder Inhalte anzupassen, und eine interaktive Software schaffen ein integratives Lernumfeld für alle.

Digitale Unterrichtsmaterialien

Mit dem Einzug von Technologie im Klassenzimmer müssen auch digitale Unterrichtsmaterialien und Lehrpläne erstellt werden. PDFs und Präsentationen sind zwar digital und können auf einem Whiteboard ohne Probleme dargestellt werden, bieten jedoch kaum Interaktivität. Mit einer Whiteboard-Software können dagegen interaktive Unterrichtsmaterialien erstellt werden. Der Unterrichtsinhalt wird am eigenen Notebook vorbereitet und kann dann auf dem digitalen Whiteboard den Schülern präsentiert werden. Mit Tools wie myViewBoard Classroom und Google Classroom können schließlich ganze Lehrpläne erstellt und Aufgaben an Schüler verteilt werden.

Zudem sind digital erstellte Lehrmaterialien leichter zu aktualisieren, was den Anforderungen an unsere schnelllebige Welt gerecht wird. Schüler können jederzeit in Echtzeit über Änderungen informiert werden.

Digital Whiteboarding

Ein digitales Whiteboard unterscheidet sich von einem interaktiven Whiteboard. Es stellt eine reine Softwarelösung dar und bietet Funktionen wie Schreiben, Zeichnen und Kommentieren. Digitale Whiteboards werden oft online angeboten und sind die perfekte Lösung für das Teilen von Informationen und Zusammenarbeit.

Digitale Whiteboards bieten Lehrern und Schülern im Vergleich zu interaktiven Whiteboards einige Vorteile:

  • Bildschirmaufnahme
  • Screen Sharing
  • Virtuelle, unbegrenzt große Zeichenfläche
  • Multimedia-Optionen
  • Multi-Device-Integration

Digitale Whiteboards sind auf allen Geräten über den Browser aufzurufen und bieten – von überall aus – alle Funktionen für eine effektive Gruppenarbeit. Die Bedeutung von digitalen Whiteboards wird mit der Digitalisierung im Bildungssektor deutlich zunehmen.

Individuelles Lernen

Viele andere Bildungstrends, die das Jahr 2020 bringt, zielen auf das personalisierte und individuelle Lernen ab. Vom videounterstützten Lernen bis hin zu digitalen Lehrplänen soll das Bildungsverständnis agiler und schülerfokussierter werden. Integriertes Lernen und Umgedrehter Unterricht sind beliebte Lehrmethoden auf der ganzen Welt. Lehrer arbeiten hier mit Technologie, um besser auf die Lernbedürfnisse des einzelnen Schülers einzugehen.

Angesichts der immer weiterwachsenden Anzahl an Tablets und Smartphones war es noch nie so einfach für Schüler, auf digitale Bildungsmaterialien zuzugreifen. Es liegt jedoch an den Lehrern, wie intensiv Online-Materialien eingesetzt werden. Was sicher ist: Akzeptanz und Begeisterung für individuelles Lernen mit Hilfe von Smartphones ist unter den Schülern in jedem Fall gegeben.

Fazit zu den Bildungstrends 2020

Was die Bildungstechnologie betrifft, wird 2020 ein spannendes Jahr. Lehrer nutzen die digitalen Möglichkeiten, um Inhalte interaktiver und fokussierter an Schüler heranzutragen. Die Schüler sind dafür bereit, freuen sich auf den Umstieg und nutzen digitale Angebote gerne, da diese sich in ihren ohnehin bereits digitalen Alltag integrieren lassen.

ViewSonic, der führende Anbieter von Bildungslösungen, hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Revolution im Interesse der Schüler voranzutreiben. Wir sind stolz auf unsere Hard- und Softwarelösungen und unsere Komplettlösung. Überzeugen auch Sie sich von unserem preisgekrönten ViewBoard, oder integrieren Sie myViewBoard als digitale Whiteboard-Lösung auf all Ihre Geräte.