Was ist IPS? Vor- und Nachteile verschiedener Anzeigetechnologien

Vorteile von IPS-Bildschirmen:

  • schnellere Reaktionszeiten
  • größerer Betrachtungswinkel
  • schönere Farben und Kontraste als bei vielen TN- und VA-Bildschirmen
  • hervorragende Farbgenauigkeit und Blickwinkelstabilität

Wenn Sie sich schon einmal nach einem neuen Bildschirm umgeschaut haben, dann sind Sie bestimmt auch auf die drei Buchstaben IPS gestoßen. Ihre erste Reaktion war wahrscheinlich: Was ist IPS und brauche ich das?

Doch eines nach dem anderen – bevor wir eine Antwort auf diese Fragen geben, müssen wir einige grundlegende Dinge klären:

  1. Es gibt nämlich vier Anzeigetechnologien. IPS ist nur eine davon. Die anderen sind TN, VA, und OLED
  2. All diese Anzeigetechnologien außer OLED gehören zur Familie der LCD-Anzeigetechnologien.

Wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt, welche Bedeutung die Anzeigetechnologie für die gesamte Qualität eines Bildschirms hat. Die Antwort ist einfach: Die Anzeigetechnologie ist maßgeblich für die Leistung des Bildschirms verantwortlich und bestimmt quasi, für welchen Zweck er sich eignet. Alle Technologien haben jedoch ihre Vor- und auch Nachteile.

Welcher Bildschirm sich für Sie eignet, hängt zum einen von Ihren persönlichen Vorlieben ab und zu anderen von den Aufgaben, die Sie mit Ihrem Bildschirm bewältigen möchten. Ein Gamer wünscht sich etwas anderes von seinem Bildschirm als ein Grafikdesigner oder ein Büroangestellter.

Einfluss der LCD-Anzeigetechnologie auf die Leistung

Die spezifische Anzeigetechnologie hat Einfluss auf folgende Faktoren:

  • Reaktionszeit und Input Lag
  • Betrachtungswinkel
  • Farbwiedergabe
  • Kontrastverhältnis
  • Schwarzwerte

Jede Anzeigetechnologie sorgt für ein ganz eigenes Bild und keine der Technologien ist wirklich besser als die anderen. Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack, was auch daran liegt, dass keine der Anzeigetechnologien auf ganzer Linie überzeugt.

Lassen Sie uns nun aber einen genaueren Blick auf die einzelnen Technologien werfen. Schauen wir, wo die Stärken und Schwächen liegen und vielleicht finden wir ja so heraus, welcher Bildschirm sich für welchen Zweck am besten eignet.

Was ist IPS?

Bei der In-Plane-Switching-Technologie sorgen parallel ausgerichtete Flüssigkristalle für satte Farben. Das ist erst einmal nichts Besonderes. Speziell ist jedoch die Art, wie sich die Kristalle bewegen. Im Gegensatz zur TN-Technologie, die durch IPS ersetzt werden sollte, verschieben sich die Kristalle horizontal. Das führt zu besseren Betrachtungswinkeln.

Die IPS-Technologie ist nach wie vor die beste Anzeigetechnologie für alle, die Farbgenauigkeit und Blickwinkelstabilität wünschen. Egal, aus welchem Winkel Sie auf Ihren Bildschirm schauen – er liefert stets brillante und natürlich aussehende Farben. Genau das ist auch der größte Unterschied zwischen der IPS- und der TN-Technologie. Bei den TN-Bildschirmen kommt es anders als bei den IPS-Bildschirmen zu starken Farbveränderungen, wenn Sie den Betrachtungswinkel ändern.

Die IPS-Technologie wurde stetig weiterentwickelt, sodass es heute viele verschiedene Varianten von ihr gibt. Dazu gehören S-IPS, H-IPS, e-IPS und P-IPS. Als direkter Nachfolger gilt die PLS-Technologie. Der Einfachheit halber – und weil sich die Varianten stark ähneln – fassen wir sie alle unter dem Begriff IPS-Technologie zusammen.

IPS-Monitor

Wenn es um die Farbgenauigkeit geht, übertreffen IPS-Bildschirme Modelle mit TN- und VA-Technologie mühelos. Obwohl VA-Bildschirme der neusten Generation vergleichbare Ergebnisse abliefern, schwören Profis immer noch auf IPS-Bildschirme.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass IPS-Bildschirme professionelle Farbraumtechniken wie Adobe RGB unterstützen. Warum ist das so? IPS ermöglicht es, eine größere Farbvielfalt darzustellen. Das wirkt sich auch positiv auf die Farbtreue aus.

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In der Vergangenheit hatten IPS-Bildschirme Probleme mit dem Kontrast und der Reaktionszeit. Die Reaktionszeit der Bildschirme hat sich aber maßgeblich verbessert. Selbst Gamer setzen heute auf Bildschirme mit IPS-Technologie.

Einige hartgesottene TN-Fans gibt es aber immer noch. Sie kritisieren, dass die geringe Reaktionszeit der IPS-Bildschirme zu einer deutlichen Bewegungsunschärfe führen würde. Die Auswirkungen der Bewegungsunschärfe auf das Spielerlebnis unterscheiden sich jedoch von Nutzer zu Nutzer stark. Das Internet ist sich – wie so oft – durchaus uneinig, wenn es um IPS-Bildschirme geht. Eine äußerst diplomatische Antwort, die beide Seiten zufriedenstellen dürfte, hat Katherine Castle des Onlinemagazins Rock Paper Shotgun: „Was die Reaktionszeit betrifft, so gehen die Meinungen auseinander. Ich persönlich glaube, dass IPS-Bildschirme für fast alle Spiele schnell genug sind. Wenn sich Ihr Gaming-Leben ausschließlich um hektische Shooter dreht, okay, dann wollen Sie den LCD-Bildschirm mit der schnellsten Reaktionszeit und der geringsten Latenz haben. Das wäre dann ein TN-Bildschirm. Für den Rest von uns – und sicherlich auch für alle, die die großartigen Effekte in Videospielen zu schätzen wissen – halte ich IPS für die eindeutig bessere Technologie.“ Lesen Sie sich hier den ganzen Artikel im englischen Original durch.

IPS – Fazit

IPS-Bildschirme bieten sowohl horizontal als auch vertikal einen Betrachtungswinkel von 178 Grad. Grafikdesigner, CAD-Konstrukteure und professionelle Fotografen sowie Videoeditoren werden von der Verwendung eines IPS-Bildschirms profitieren. Viele schätzen die Farbvorteile dieser Bildschirme. Dank technischer Fortschritte wurden Schwächen im Bereich des Kontrastes und der Auflösung außerdem größtenteils beseitigt. Somit sind IPS-Bildschirme auch für Videospiele und allgemeine Bürotätigkeiten äußerst gut geeignet. Die Technologie ist zudem so vielseitig, dass Sie heute in verschiedenen Monitorarten Verwendung findet. Falls Sie sich schon einmal mit den Themen Ultrawide- vs. Doppel-Bildschirm-Setup und Curved vs. flacher Bildschirm beschäftigt haben, dann haben Sie mit Sicherheit auch schon einmal etwas über IPS-Technologie gelesen.

IPS – Vorteile:

  • hervorragende Farbgenauigkeit und Blickwinkelstabilität
  • bestmögliche Größe des Betrachtungswinkels
  • für die meisten Nutzer ausreichende Reaktionszeit
  • eliminiert quasi Probleme wie Ghosting und Schlierenbildung, die bei einigen VA-Bildschirmen auftreten

IPS – Nachteile:

  • unterdurchschnittliches statisches Kontrastverhältnis
  • eventuelles weißes Leuchten bei der Betrachtung dunkler Inhalte (gewöhnlich nur ein Problem bei IPS-Bildschirmen der unteren Preisklasse)
  • mehr Bewegungsunschärfe als bei TN-Bildschirmen

IPS – am besten geeignet für:

  • professionelle Arbeiten, bei denen die korrekte Farbdarstellung oberste Priorität hat
  • Technik-Geeks
  • anspruchsvolle geschäftliche und private Nutzung
  • Gamer, denen Bildqualität wichtiger als Reaktionszeit ist

Was ist Twisted Nematic?

Bei Twisted Nematic handelt es sich quasi um den Großvater der LCD-Technologien. Da die Technik schon etwas in die Jahre gekommen ist, kostet sie auch nicht mehr so viel. TN-Bildschirme gibt es also schon für kleines Geld.

Das macht sie zu idealen Einsteiger- und Allzweckbildschirmen.

Das klingt erst einmal nicht so positiv. Doch professionelle und ambitionierte E-Sportler lieben diese vermeintlich schlechten Geräte. Das liegt daran, dass keine anderen Bildschirme annähernd so gute Reaktionszeiten und Bildwiederholungsraten wie sie vorweisen können. Schauen Sie sich z. B. einmal diesen 240 Hz E-Sport-Monitor an. Im Gegensatz zu IPS- oder VA-Bildschirmen haben Modelle mit TN-Technologie außerdem kaum mit Screen Tearing und Bewegungsunschärfe zu kämpfen.

TN-Monitor-Panel for gaming

Auf der anderen Seite sind TN-Monitore jedoch eher ungeeignet für Arbeiten oder Verwendungszwecke, bei denen größere Betrachtungswinkel, höhere Kontrastverhältnisse und eine akkuratere Farbgenauigkeit gefordert sind. Zur Verteidigung der Technologie muss aber auch gesagt werden, dass sich hier viel getan hat. Dank moderner LED-Technik und einer besseren Hintergrundbeleuchtung haben sich auch die Schwarzwerte und Kontrastverhältnisse der TN-Bildschirme enorm verbessert.

Der geringe Betrachtungswinkel bleibt jedoch ein Problem. Wer nicht direkt vor seinem Bildschirm sitzt, wird häufiger als bei jedem anderen Bildschirm Farbverschiebungen wahrnehmen.

Die heute maximal möglichen Betrachtungswinkel liegen bei 178 Grad sowohl horizontal als auch vertikal (178°/178°). TN-Bildschirme sind jedoch auf Betrachtungswinkel von ca. 170 Grad in der Horizontalen und 160 Grad in der Vertikalen (170°/160°) beschränkt.

Anhand der Kontrast- und Farbverschiebungen lassen sich Bildschirme mit TN-Technologie übrigens für gewöhnlich leicht erkennen. Je größer der Bildschirm, desto offensichtlicher wird das Problem außerdem. Die schlechte Farbleistung lässt sich dann sogar erkennen, wenn Sie genau zentral vor Ihrem Bildschirm sitzen.

Für die meisten Nutzer sind diese Farb- und Kontrastverschiebungen aber kaum von Bedeutung. Viele nehmen sie gar nicht wahr, solange sie sich nicht explizit auf sie konzentrieren. Für Arbeiten wie Grafik- und Fotobearbeitung, wo die korrekte Darstellung der Farbe extrem wichtig ist, eignen sich TN-Bildschirme aufgrund der inkonsistenten Farbdarstellung jedoch überhaupt nicht.

Twisted Nematic – Fazit

Preislich bleiben TN-Bildschirme ungeschlagen. Sie sind somit ideal für kostenbewusste Unternehmen und Verbraucher. Darüber hinaus erfreuen sie sich einer unübertroffenen Beliebtheit bei professionellen und ambitionierten E-Sportlern und allen anderen Nutzern, die auf der Suche nach extrem schnellen Bildschirmen sind.

Twisted Nematic – Vorteile:

  • schnelle Reaktionszeit
  • geringer Preis
  • ausreichender Kontrast für die meisten geschäftlichen oder allgemeinen Verwendungszwecke

Twisted Nematic – Nachteile:

  • kleinster Betrachtungswinkel von allen Modellen, insbesondere in der vertikalen Ebene
  • ungeeignet für Arbeiten, bei denen es auf Farbgenauigkeit ankommt

Twisted Nematic – am besten geeignet für:

  • Gaming
  • Einsteiger
  • allgemeiner Gebrauch

Was ist Vertical Alignment?

Die Vertical-Alignment-Technologie sollte die Probleme der TN-Bildschirme beheben. Aktuelle VA-Monitore bieten daher viel bessere Kontrastwerte, eine akkuratere Farbwiedergabe und größere Betrachtungswinkel als TN-Bildschirme. Zu den möglichen Variationen gehören P-MVA, S-MVA und AMVA (Advanced MVA).

Die High-End-Bildschirme mit VA-Technologie konkurrieren mit den IPS-Bildschirmen um den Titel des besten Monitors für Profis, die viel Wert auf Farbgenauigkeit legen. Die Stärken der Technik liegen in den optimalen Schwarzwerten. VA-Bildschirme sind Experten darin, das Licht der Hintergrundbeleuchtung zu verdecken, wenn es nicht gebraucht wird. Die Schwarzwerte und die statischen Kontrastverhältnisse sind um ein Vielfaches besser als bei anderen Techniken. Dadurch wirken auch die Farben bei VA-Bildschirmen satter.

MVA-Panel-Vertical-Alignment-Monitor-Panel

Das Kontrastverhältnis ist der gemessene Unterschied zwischen den dunkelsten Schwarztönen und den hellsten Weißtönen, die ein Monitor erzeugen kann. Diese Messung liefert Informationen über die Menge an Graustufendetails, die ein Monitor liefern kann. Je höher das Kontrastverhältnis, desto detailreicher wird das Bild.

Diese Bildschirme liefern sowohl an sehr dunklen als auch an sehr hellen Stellen noch einen beeindruckenden Reichtum an Details. Dadurch eignen sie sich hervorragend für den Genuss von Filmen und Serien. Sie sind außerdem auch optimal für Videospiele, bei denen die Grafik wichtiger ist als das Tempo.

Vertical Alignment – Fazit

MVA- und andere neuere VA-Technologien bieten die höchsten statischen Kontrastverhältnisse aller Technologien. Sie versprechen visuelle Hochgenüsse für Film- sowie Serienfans und alle, die sich mehr Detailreichtum für ihren Bildschirm wünschen. Vor allem die hochwertigen MVA-Displays mit großem Funktionsumfang bieten genau die konsistente und authentische Farbdarstellung, die von Grafikdesignern und anderen Profis benötigt und geschätzt wird.

Vertical Alignment – Vorteile:

  • bestmögliche Größe des Betrachtungswinkels
  • hohe Kontrastverhältnisse
  • Reaktionszeiten reichen für die meisten Nutzer aus
  • es gibt schon Modelle im mittleren Preissegment

Vertical Alignment – Nachteile:

  • geringere Reaktionszeiten als TN-Bildschirme
  • Kontrastverschiebungen an den Rändern bei einigen Modellen

Vertical Alignment – am besten geeignet:

  • Filme
  • Foto- und Videografie
  • Content Creation
  • Heimgebrauch
  • Gamer, denen Bildqualität wichtiger ist als die Reaktionszeit

Was ist OLED?

Wie schneidet OLED im Vergleich zu LCD ab?

Eine Anzeigetechnologie, die sich von den anderen unterscheidet, möchten wir Ihnen noch vorstellen, und zwar OLED (Organic Light Emitting Diode). OLED-Displays unterscheiden sich von LCDs, weil sie positiv und negativ geladene Ionen verwenden, um jedes Pixel einzeln zu beleuchten. LCDs setzen auf eine Hintergrundbeleuchtung, die in der Regel ein unerwünschtes Leuchten erzeugt. Bei OLEDs zeigt sich dieses Leuchten nicht. Dort werden nämlich nur die Stellen beleuchtet, die auch ein Bild erzeugen. Schwarze Stellen sind dadurch wesentlich schwärzer. Die Technik dahinter ist nicht ganz unkompliziert, womit wir auch schon bei den Nachteilen wären. OLEDs sind für gewöhnlich teurer als andere Bildschirme.

Welche Technologie eignet sich jetzt am besten für mich?

Wenn es um die Wahl der richtigen LCD-Technologie geht, gibt es keine allgmeingültige Lösung. Jede der drei Haupttechnologien hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Ein Blick auf die verschiedenen Funktionen und technischen Eigenarten hilft Ihnen jedoch dabei, den Monitor zu finden, der Ihren Anforderungen am besten entspricht.

Durch die günstigen Preise und die schnelle Reaktionszeit sind TN-Bildschirme hervorragend für Gamer und für weniger spezifische Zwecke wie einfache Büroarbeiten. VA-Monitore leisten noch einmal ein bisschen mehr als die Modelle mit TN-Technologie und eignen sich vor allem sehr gut für Gamer und Filmfans, die keine Kompromisse bei der Bildqualität eingehen wollen.

Der wahre Herrscher in der Kategorie Bildqualität ist aber die IPS-Technologie. Die vielen Funktionen für farbintensive Arbeiten machen Bildschirme mit dieser Technik zur ersten Wahl für professionelle Fotografen, Videoeditoren und Gestalter.

LCD–Technologie – kurz erklärt

LCD steht für Liquid Crystal Display. Auf Deutsch heißt das so viel wie Flüssigkristallanzeige. Monitore mit dieser Technologie bestehen – einfach gesagt – aus einer Schicht aus Flüssigkristallen, die von zwei Elektrodenschichten und diversen Filtern umschlossen wird.

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Im Gegensatz zu LCDs feuerten alte CRT- bzw. Röhrenmonitore – ebenfalls einfach gesagt – Elektronen direkt auf eine Glasoberfläche. Das erforderte ein gewisses Maß an Platz. LCDs sind wesentlich flacher, da die einzelnen Schichten aus Filtern, Glas, Elektroden, Flüssigkristallen und Beleuchtung äußerst dünn sind. Um das Bild zu erzeugen, wird bei diesen Bildschirmen polarisiertes Licht (es kommt also quasi nur die Hälfte an) durch ein Gitter aus Flüssigkristallen geschickt.

LCD_Liquid_Crystal_Panel

Flüssigkristalle sind optimal für Displays. Die Moleküle lassen sich nämlich verschieben, ohne dass sie ihre parallele Anordnung verändern. Sie haben Eigenschaften von Flüssigkeiten sowie Festkörpern und können daher schnell auf wechselnde Lichtmuster reagieren. Elektrischer Strom sorgt dafür, dass die Kristalle ihren Zustand verändern. Dadurch dringt das Licht in unterschiedlicher Intensität durch sie hindurch und dadurch entsteht am Ende auch das Bild auf dem Display.

Hinweis: Bei der Suche nach Bildschirmen treffen Sie mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit auf den Begriff LED-TV. Dabei handelt es sich um einen LCD-Fernseher mit einer Hintergrundbeleuchtung, die aus LEDs (Light Emitting Diode) besteht. LEDs leuchten heller und verbrauchen obendrein auch noch weniger Energie. Sie sind außerdem in der Lage, neben den typischen RGB-Farben auch ein reines Weiß darzustellen, was ein Grund dafür ist, dass diese Technik häufig bei HDR-Bildschirmen zum Einsatz kommt.

Die ersten LCDs setzten auf die Passive-Matrix-Technology, was zu verschwommenen Bildern führte. Die Technologie konnte den Zustand der Kristalle nicht schnell genug ändern. Flüssige Bildwechsel sind aber von dem Tempo der Kristalle abhängig.

Um dieses Problem zu beseitigen, wurde die Active-Matrix-Technology entwickelt, bei der Dünnschichttransistoren (TFTs) die Flüssigkristalle dabei unterstützen, ihre Ladung zu halten und ihren Zustand zu verändern.

Heute ist Active-Matrix-Technologie zum Standard für LCD-Bildschirme geworden.

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Welcher Bildschirm nun für Sie am besten ist, entscheiden Ihr Budget und Ihre Vorlieben. Die Preise haben sich in den vergangenen Jahren etwas angeglichen. Es gibt daher eine große Auswahl in Bezug auf Preis und Ausstattung bei all den erwähnten Bildschirmtypen. Die Technik ist aber nicht der einzige Faktor, der beim Kauf berücksichtigt werden sollte, denn zwischen den einzelnen Herstellern gibt es große Unterschiede bei der Verarbeitung und auch der Qualität der verwendeten Materialien.

Wenn Sie mehr über IPS erfahren möchten, dann werfen Sie doch mal einen Blick auf diese Profi-Bildschirme. Vielleicht ist ja ein passendes Modell für Sie dabei.

Falls Sie leidenschaftlicher Gamer sind und es auf einen TN-Bildschirm abgesehen haben, dann könnten diese Gamer-Displays interessant für Sie sein.