Mit Ultrawide-Monitoren lässt sich die Videobearbeitung deutlich entspannter gestalten, doch ein größerer Bildschirm allein reicht nicht aus. Der Platz auf der Zeitleiste, die Sichtbarkeit der Arbeitsflächen, das Layout der Wiedergabe, die Farbgenauigkeit und der allgemeine Komfort am Schreibtisch haben einen wesentlich größeren Einfluss auf das eigentliche Bearbeitungserlebnis. Lesen Sie weiter, um mehr über die Funktionen und Aspekte des Arbeitsablaufs zu erfahren, die für die Videobearbeitung am wichtigsten sind, oder entdecken Sie die Ultrawide-Monitor-Produktreihe von ViewSonic. Eignet sich ein Ultrawide-Monitor für die Videobearbeitung? Ultrawide-Monitore bieten Videobearbeitern mehr Platz für längere Zeitachsen, größere Vorschaufenster, Medienbibliotheken, Messanzeigen und Bearbeitungsbereiche, ohne dass die Benutzeroberfläche ständig in der Größe angepasst werden muss. In Premiere Pro, DaVinci Resolve und Final Cut Pro bedeutet dies in der Regel weniger Zoomen in der Zeitleiste, weniger ausgeblendete Bedienfelder und einen schnelleren Zugriff auf Filmmaterial und Effekte während der Bearbeitung. Ultrawide-Displays sorgen zudem für einen übersichtlicheren Arbeitsbereich, da sie die bei Dual-Monitor-Konfigurationen übliche Unterteilung durch den Rahmen beseitigen. Ultrawide-Monitor vs. zwei Monitore für die Videobearbeitung Sowohl Ultra-Wide-Monitore als auch Dual-Monitor-Konfigurationen eignen sich gut für die Videobearbeitung, bieten jedoch unterschiedliche Arbeitserfahrungen. Bei der Verwendung von zwei Monitoren werden Wiedergabe- und Bearbeitungswerkzeuge auf mehrere Bildschirme verteilt, während bei Ultrawide-Displays alles auf einem durchgehenden Arbeitsbereich angezeigt wird – mit weniger ausgeblendeten Fenstern und weniger Umherwechseln zwischen den Benutzeroberflächen. FunktionUltra-Breitbild-MonitorZwei MonitoreSichtbarkeit der ZeitleisteLange, durchgehende ZeitleistenansichtArbeitsbereich auf mehrere Bildschirme aufteilenAnordnung des ArbeitsbereichsEine einheitliche ÜbersichtDurch Monitorrahmen getrenntFarbkonsistenzEinheitlich über eine ganze SeiteKann je nach Monitor variierenEinrichtung des SchreibtischesÜbersichtlichere KabelführungWeitere Halterungen und KabelWiedergabe-WorkflowIn einem Display integriertEin eigener Vollbild-Monitor ist möglich Für die meisten Arbeitsumgebungen bieten 34-Zoll- und 38-Zoll-Ultrawide-Monitore das beste Gleichgewicht zwischen Arbeitsfläche, Komfort und praktischer Nutzbarkeit auf dem Schreibtisch. Für einen ausführlicheren Vergleich zwischen Ultrawide- und Dual-Monitor-Konfigurationen können Sie auch unseren Leitfaden zum Thema „Ultrawide vs. Dual-Monitore“ lesen. Was ist bei einem Ultrawide-Monitor für die Videobearbeitung wirklich wichtig? Nicht jeder Ultra-Wide-Monitor ist für die Bildbearbeitung geeignet. Manche legen mehr Wert auf Gaming-Funktionen als auf Farbgenauigkeit, während andere sich eher auf die Produktivität im Büro als auf Workflows in der Postproduktion konzentrieren. Dies sind die Spezifikationen, die für die Videobearbeitung am wichtigsten sind. 1) Beschluss Ein größerer Bildschirm allein führt nicht automatisch zu einer Verbesserung bei der Bearbeitung. Eine Auflösung von 3440 x 1440 auf einem 34-Zoll-Ultrawide-Monitor bietet eines der besten Verhältnisse zwischen Arbeitsfläche, Bildschärfe und GPU-Leistung. 38-Zoll-Ultrawide-Displays verfügen häufig über eine Auflösung von 3840 × 1600, was zusätzlichen vertikalen Platz für Zeitleisten, Oszilloskope und Bearbeitungsfenster bietet. Ultrawide-Monitore mit niedrigerer Auflösung können überraschend schnell beengt wirken, sobald Medien-Bins, Effektsteuerungen und Wiedergabefenster gleichzeitig geöffnet sind. Monitore wie der ViewSonic VP3881 und der VP3881a sind gute Beispiele für dieses größere 38-Zoll-Format und bieten Cuttern zusätzlichen vertikalen Platz für Oszilloskope, Effektsteuerungen und längere Zeitachsen, ohne dass sie auf eine Konfiguration mit zwei Monitoren umsteigen müssen. 2) Farbgenauigkeit Bei der Videobearbeitung und der Farbkorrektur ist eine präzise Farbwiedergabe weitaus wichtiger als extrem hohe Bildwiederholraten. Achten Sie bei Ultra-Wide-Monitoren auf eine gute Abdeckung in folgenden Bereichen: DCI-P3 für die Videoproduktion Rec.709 für Standard-Bearbeitungsabläufe sRGB für die Veröffentlichung im Internet Auch die Werkskalibrierung spielt eine wichtige Rolle für die Konsistenz bei der Bearbeitung. Eine schlechte Kalibrierung kann dazu führen, dass das Filmmaterial bei verschiedenen Exporten, auf den Bildschirmen der Kunden und auf den verschiedenen Auslieferungsplattformen unterschiedlich aussieht. Bei professionellen Bearbeitungsarbeiten werden in der Regel Delta-E-Werte unter 2 bevorzugt. Monitore wie der ViewSonic VP3481 und der VP3481a sind speziell für solche farbkritischen Arbeitsabläufe konzipiert und kombinieren ein ultrabreites Format mit werkseitig kalibrierter Farbwiedergabe für die Bearbeitung und Farbkorrektur. 3) Technologie der Monitor-Panels IPS-Bildschirme gehören nach wie vor zu den sichersten Optionen für die Videobearbeitung, da sie eine zuverlässigere Farbkonsistenz und bessere Blickwinkel über den gesamten Bildschirm hinweg bieten. VA-Panels bieten zwar einen stärkeren Kontrast, doch IPS-Displays sind im Allgemeinen zuverlässiger, wenn es um Farbkorrekturen, die Arbeit an der Zeitleiste und die genaue Überprüfung von Filmmaterial über längere Zeiträume hinweg geht. Auch OLED-Ultrawide-Monitore werden aufgrund ihrer tiefen Schwarztöne und ihres hohen Kontrasts bei der Bildbearbeitung immer beliebter, obwohl ihre Preise nach wie vor deutlich über denen der meisten IPS-Modelle liegen. 4) Konnektivität Moderne Schnittplätze bestehen selten nur aus einem Monitor und einem Computer. Externe SSDs, Kartenlesegeräte, Audio-Interfaces, Kameras und Laptops sorgen schnell für ein Kabelchaos auf dem Schreibtisch. Die USB-C-Anbindung mit Power Delivery vereinfacht die Einrichtung, da Videoübertragung, Aufladen und Datenübertragung über ein einziges Kabel erfolgen. Zu den nützlichen Anschlussmöglichkeiten gehören: USB-C mit einer Leistungsabgabe von 65 W oder mehr DisplayPort HDMI Integrierte USB-Hubs Ethernet-Unterstützung bei Docking-Monitoren Monitore wie der ViewSonic VP3456A und der VP3481a sind speziell auf diesen laptopbasierten Bearbeitungs-Workflow ausgelegt und kombinieren Ultrawide-Formate mit USB-C-Docking, Ethernet-Anschluss und integrierten USB-Hubs, wodurch sich das Kabelgewirr deutlich reduziert. 5) Bildwiederholfrequenz Für die meisten Arbeitsabläufe bei der Videobearbeitung ist kein 240-Hz-Monitor erforderlich. Bei der Bildbearbeitung spielen Auflösung, Farbgenauigkeit und nutzbarer Arbeitsbereich in der Regel eine weitaus größere Rolle als extrem hohe Bildwiederholraten. Für normale Bearbeitungsaufgaben sind 60 Hz völlig ausreichend. Displays im Bereich von 75 Hz bis 120 Hz können beim Durchlaufen von Zeitleisten oder beim Betrachten von bewegungsintensivem Filmmaterial flüssiger wirken, doch die Bildwiederholfrequenz sollte bei der Anschaffung von Schnitt-Setups nicht das wichtigste Kaufkriterium sein. 6) Ergonomie Größere Ultrawide-Monitore erfordern eine ausreichende Schreibtischtiefe und die richtige Aufstellung, damit man auch bei langen Bearbeitungssitzungen bequem arbeiten kann. Mit zunehmender Bildschirmgröße gewinnen Höhenverstellung, Neigungsverstellung, VESA-Kompatibilität und Betrachtungsabstand immer mehr an Bedeutung. Gebogene Ultrawide-Displays können sich bei der Bearbeitung anhand einer Zeitleiste zudem natürlicher anfühlen, da sie die Augenbewegungen über den Bildschirm hinweg reduzieren. Create Without Limits Ultrawide Monitors for Video Editors Explore Now > Die besten Größen und Seitenverhältnisse für Ultrawide-Monitore bei der Videobearbeitung 34-Zoll-Ultrawide-Monitore gehören nach wie vor zu den praktischsten Größen für Videobearbeitungs-Setups. Sie bieten ausreichend Platz für längere Zeitleisten, größere Vorschaufenster und mehrere Bearbeitungsbereiche, ohne dass kleinere Schreibtische überfüllt wirken oder übermäßige Kopfbewegungen erforderlich sind. Die meisten 34-Zoll-Ultrawide-Monitore haben ein Seitenverhältnis von 21:9 und eine Auflösung von 3440 × 1440. Dieses Format eignet sich besonders gut für die Bearbeitung, da es die Zeitleisten breiter hält und gleichzeitig genügend Platz für Wiedergabefenster, Medienbibliotheken und Effektsteuerungen lässt. 38-Zoll-Ultrawide-Displays bieten durch Auflösungen wie 3840 x 1600 zusätzlichen vertikalen Platz, sodass sich Scopes, Effekt-Panels und komplexe Bearbeitungslayouts auch bei längeren Sessions weniger beengt anfühlen. Monitore wie der ViewSonic VP3881 und der VP3881a sind gute Beispiele für dieses größere Ultrawide-Format und bieten Cuttern mehr Platz für Bearbeitungs- und Farbkorrektur-Workflows mit vielen Bildfenstern, ohne dass sie auf zwei Monitore zurückgreifen müssen. 49-Zoll-Super-Ultrawide-Monitore können zwei Bildschirme vollständig ersetzen, sind jedoch nicht für jede Schreibtischkonfiguration ideal. Bei extrem breiten Bildschirmen kann es bei langen Bearbeitungssitzungen zu starken Kopfbewegungen kommen. Für die meisten Bearbeitungsabläufe bieten Ultrawide-Monitore mit einer Bildschirmdiagonale von 34 bis 38 Zoll das beste Verhältnis zwischen Arbeitsfläche, Komfort und Praktikabilität. Flache vs. gekrümmte Ultrawide-Monitore für die Videobearbeitung Gebogene Ultrawide-Monitore erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie dazu beitragen, über die gesamte Breite des Bildschirms hinweg einen gleichmäßigeren Betrachtungsabstand zu gewährleisten. Auf größeren Bildschirmen kann die Krümmung die Augenbewegungen reduzieren und es erleichtern, bei längeren Bearbeitungssitzungen den Überblick über umfangreiche Zeitachsen zu behalten. Gebogene Ultrawide-Monitore eignen sich besonders gut für: Bearbeitung langer Zeitleisten Multicam-Schnitt After Effects-Arbeitsabläufe Längere tägliche Bearbeitungssitzungen Flache Ultra-Wide-Monitore sind nach wie vor bei Redakteuren beliebt, die eine geradlinigere Bildgeometrie und traditionellere Bildschirmlayouts bevorzugen. Die bessere Wahl hängt in der Regel vom Sehkomfort und der Einrichtung des Schreibtisches ab. Create Without Limits Ultrawide Monitors for Video Editors Explore Now > Auswahl eines Ultrawide-Monitors je nach Arbeitsablauf bei der Videobearbeitung Unterschiedliche Bearbeitungsabläufe profitieren von unterschiedlichen Monitorstärken. Redakteure für Langform-Artikel Dokumentarfilme, Podcasts, YouTube-Inhalte, Interviews und Multikamera-Produktionen profitieren in hohem Maße von einem erweiterten horizontalen Zeitachsenbereich. Zu den empfohlenen Funktionen gehören: 34-Zoll- oder 38-Zoll-Ultrawide-Format 3440 × 1440 oder eine höhere Auflösung Seitenverhältnis 21:9 IPS-Panel-Technologie USB-C-Anschluss Eine größere Zeitleiste erhöht die Bearbeitungsgeschwindigkeit oft stärker als das Hinzufügen eines weiteren Bildschirms. Farbkorrektur und Nachbearbeitung Bei Workflows zur Farbkorrektur und Endbearbeitung sollte die Farbwiedergabe Vorrang vor der Bildschirmgröße haben. Zu den wichtigsten Funktionen gehören: DCI-P3-Abdeckung Werkskalibrierung Niedrige Delta-E-Werte Gleichmäßige Helligkeit Zuverlässige Konsistenz der Platten Eine präzise Farbwiedergabe ist wichtiger als auf Gaming ausgerichtete technische Daten. Motion Graphics und After Effects-Arbeiten After Effects-Workflows profitieren von einer flüssigeren Wiedergabe und größeren Arbeitsbereichen für mehrschichtige Kompositionen und mehrere Bedienfelder. Zu den nützlichen Funktionen gehören: Höhere Bildwiederholraten Größere, gebogene Ultrawide-Displays Hochauflösende Zeitachsen Hohe GPU-Kompatibilität Arbeitsabläufe mit vielen Bewegungssequenzen profitieren in der Regel stärker von einer flüssigeren Wiedergabe als statische Bearbeitungsumgebungen. Hybride Schnittkonfigurationen Bearbeitungsabläufe umfassen neben der eigentlichen Bearbeitung häufig auch Dateiverwaltung, Kundenkorrekturen, Uploads, Recherchen im Internet und den Einsatz von Kommunikationswerkzeugen. Bei hybriden Arbeitsmodellen gewinnen Konnektivität und Flexibilität am Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung. Zu den nützlichen Funktionen gehören: Unterstützung für USB-C-Dockingstationen Mehrere Videoeingänge Integrierte USB-Hubs Unterstützung für Bild-für-Bild-Anzeige Ergonomische Verstellbarkeit Wer sollte sich eigentlich einen Ultrawide-Monitor zulegen? Kaufen Sie es, wenn: Sie bearbeiten regelmäßig lange Zeitachsen Sie möchten einen einfacheren Zugriff auf Medienordner und Bearbeitungsfelder Sie bevorzugen eine übersichtlichere Konfiguration mit nur einem Bildschirm Du verbringst den größten Teil deines Tages in Premiere Pro, Resolve oder Final Cut Pro Sie möchten den Wechsel zwischen den Fenstern und Unübersichtlichkeit in der Benutzeroberfläche reduzieren Überspringen, wenn: Sie bevorzugen eindeutig spezielle Monitore für die Wiedergabe im Vollbildmodus Die Tiefe Ihres Schreibtisches ist begrenzt Du möchtest eine extrem kompakte Konfiguration Sie erwägen die Anschaffung eines Bildschirms, der breiter ist, als es Ihr Arbeitsplatz bequem zulässt Abschließende Gedanken Der beste Ultrawide-Monitor für die Videobearbeitung ist derjenige, bei dem ein größerer Teil des Bearbeitungsablaufs sichtbar bleibt, ohne dass man ständig Bedienfelder neu anordnen, zwischen Fenstern wechseln oder mehrere Bildschirme verwalten muss. In den meisten Fällen bieten 34-Zoll- und 38-Zoll-Ultrawide-Monitore die beste Balance zwischen Platz auf der Zeitachse, Komfort und Praktikabilität. Entdecken Sie die Ultrawide-Monitore von ViewSonic, die speziell für professionelle Videobearbeitung und Postproduktions-Workflows entwickelt wurden. Create Without Limits Ultrawide Monitors for Video Editors Explore Now > Häufig gestellte Fragen Ist ein Ultra-Wide-Monitor besser für die Videobearbeitung geeignet? Ja. Ultrawide-Monitore bieten mehr Platz auf der Zeitachse und erleichtern es, Vorschaufenster, Medienbibliotheken, Analysesysteme und Bearbeitungsfelder gleichzeitig im Blick zu behalten. Welche Größe sollte ein Ultrawide-Monitor für die Videobearbeitung haben? 34-Zoll-Ultrawide-Monitore sind eine der praktischsten Optionen für die Videobearbeitung, da sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeitsfläche, Kompatibilität mit dem Schreibtisch und Auflösung bieten. Größere 38-Zoll-Displays bieten mehr vertikalen Arbeitsbereich. Welche Auflösung eignet sich am besten für einen Ultrawide-Monitor zur Videobearbeitung? 3440 × 1440 ist eine der gängigsten und praktischsten Ultrawide-Auflösungen für die Bildbearbeitung. Hochwertige 38-Zoll-Monitore verfügen häufig über eine Auflösung von 3840 × 1600, um zusätzlichen Arbeitsbereich zu bieten. Eignen sich gebogene Ultrawide-Monitore für die Videobearbeitung? Ja. Gebogene Ultrawide-Monitore können die Augenbewegungen bei der Arbeit mit breiten Zeitachsen reduzieren und sorgen so für mehr Komfort bei langen Bearbeitungssitzungen. Verwenden professionelle Videobearbeiter Ultra-Wide-Monitore? Professionelle Cutter nutzen häufig Ultra-Wide-Monitore für die Bearbeitung auf der Zeitachse und die Organisation ihres Arbeitsbereichs. Manche kombinieren Ultrawide-Displays zudem mit einem zweiten Referenzmonitor für die Vollbildwiedergabe und die Farbbewertung. TAGS SHARE