Da Sie auf der Suche nach einem High-End-Monitor sind, fragen Sie sich wahrscheinlich: „Was ist Delta E?“ Kurz gesagt: Es handelt sich um einen Maßstab dafür, wie stark eine angezeigte Farbe von ihrer Eingabefarbe abweichen kann. Ein niedrigerer Delta-E-Wert bedeutet eine höhere Farbgenauigkeit. Wie gut ist gut genug? Das hängt von Ihren Anforderungen ab (und weiter unten finden Sie einen praktischen Leitfaden zu den Delta-E-Werten). Im Folgenden erfahren Sie mehr über Delta E. Oder sehen Sie sich unsere Auswahl an professionellen ColorPro-Monitoren an. Was ist Delta E? Delta E ist ein Maß, das bei der Bewertung der Farbgenauigkeit eine wichtige Rolle spielt. Kreative wie Fotografen, Videobearbeiter und Grafikdesigner sollten diesen Standard unbedingt beachten, da er ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl eines professionellen Monitors ist. Obwohl Kreativschaffende die Bedeutung von Delta E verstehen müssen, kann die Definition angesichts der Komplexität des Themas leicht in der Übersetzung verloren gehen. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns einmal genauer ansehen, was Delta E ist und wie Sie diesen Wert nutzen können, um beim Kauf von Bildgebungsgeräten eine fundierte Entscheidung zu treffen. Wichtige Punkte: Was ist Delta E und warum ist es wichtig? Delta E gibt an, wie genau ein Bildschirm Farben im Vergleich zur ursprünglichen Eingabe wiedergibt Niedrigere Werte bedeuten eine höhere Genauigkeit – ein Delta E ≤ 2 ist ideal für professionelle Arbeiten Er wird unter Verwendung des CIELAB-Farbraums berechnet und mit einem Farbmessgerät gemessen Eine präzise Farbwiedergabe ist für Kreative in den Bereichen Design, Fotografie und Video von entscheidender Bedeutung Entscheiden Sie sich für einen Monitor mit einem Delta E-Wert von ≤2, wie beispielsweise die ViewSonic ColorPro-Displays, um eine zuverlässige Leistung zu gewährleisten Delta E im Detail Delta E ist ein von der Commission Internationale de l’Eclairage (Internationale Beleuchtungskommission) entwickelter Standardwert, der den Unterschied zwischen zwei auf einem Bildschirm angezeigten Farben quantifiziert. Wenn Sie sich nach einem Projektor oder einem digitalen Display umsehen, sollten Sie ein Gerät wählen, dessen Delta-E-Wert so nah wie möglich bei Null liegt. Der Delta-E-Wert gibt die Abweichung zwischen der angezeigten Farbe und dem Referenzfarbstandard des Eingabeinhalts an. Niedrigere Delta-E-Werte weisen auf eine höhere Genauigkeit hin, während hohe Delta-E-Werte auf eine erhebliche Abweichung hindeuten. Das „E“ in Delta E steht für „Empfindung“. „Delta“ ist ein griechischer Begriff, der für die inkrementelle Änderung einer Variablen steht. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff „Delta E“ einen Wahrnehmungsunterschied. Delta E wird als numerischer Wert gemessen, der bei 0 beginnt, wobei 0 bedeutet, dass zwischen zwei Farben kein wahrnehmbarer Unterschied besteht. Je höher die Zahl, desto deutlicher wird der Unterschied. Während die Werte bei extremen Vergleichen über 100 liegen können, konzentrieren sich professionelle Display-Bewertungen in der Regel auf Werte unter 5. Wie in diesem Leitfaden von Zachary Schuessler erläutert, gelten folgende Standard-Wahrnehmungsreichweiten: <= 1.0: Für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar 1-2: Bei genauer Betrachtung erkennbar 2-10: Auf den ersten Blick erkennbar 11-49: Farben sind sich ähnlicher als gegensätzlich 100: Farben sind genau das Gegenteil Warum ist Delta E für Fachleute wichtig? Für Fachleute ist es unerlässlich, die Bedeutung von Delta E zu verstehen, da dieser Wert, wie bereits erläutert, die Grundlage für die Farbgenauigkeit bildet. Es handelt sich um einen einzigen Wert, anhand dessen sich quantifizieren lässt, ob ein Bildschirm Farben korrekt wiedergibt, anstatt sich auf subjektive Eindrücke zu verlassen. Über Ästhetik und Sichtbarkeit hinaus bedeutet eine Sammlung von Monitoren mit niedrigen Delta-E-Werten, dass man anspruchsvolle Aufgaben wie die Bearbeitung von Grafiken und Videos über mehrere Monitore hinweg ohne erkennbare Verzerrungen ausführen kann. So berechnet man den Delta-E-Wert bei Farben Delta E (die Gesamtfarbabweichung) basiert auf den Farbwerten Delta L*, Delta a* und Delta b*, die alle zusammen eine vollständige numerische Beschreibung der Farbe in einem rechtwinkligen Koordinatensystem liefern. Die Bedeutungen lauten wie folgt: dL* steht für den Helligkeitsunterschied zwischen der Probe und den Standardfarben. da* steht für den Unterschied in der Rötung oder Grautönung zwischen der Probe und den Standardfarben. db* bezeichnet die Blau-Gelb-Unterschiede zwischen der Probe und den Standardfarben. Bei den oben genannten Stufen gilt: Je höher der Wert, desto größer ist der Unterschied in dieser Dimension. Da sich Delta E um drei Kernelemente dreht, ist es einfacher zu berechnen, als man vermuten würde. Man muss lediglich die Differenz zwischen den jeweiligen Werten von L, a und b quadrieren, diese dann addieren und schließlich die Quadratwurzel aus der Summe ziehen. Der mathematische Ausdruck der Formel wirkt jedoch etwas einschüchternder: Gleichung mit freundlicher Genehmigung von http://zschuessler.github.io/DeltaE/learn/ Diese Formel (bekannt als Delta E 1976 oder CIE76) vermittelt ein grundlegendes Verständnis von Farbunterschieden. Die meisten modernen professionellen Displays werden jedoch anhand von Delta E 2000 (CIEDE2000) bewertet, da dieser Standard der menschlichen visuellen Wahrnehmung besser entspricht und eine höhere Genauigkeit bietet. Obwohl Delta E 2000 mathematisch komplexer ist, gilt es heute in der Branche als bevorzugter Standard für die Bewertung der Farbwiedergabe von Displays. Warum Sie sich für einen Monitor mit einem Delta E von ≦2 entscheiden sollten Achten Sie beim Kauf professioneller Elektronikgeräte auf Displays mit einem Delta-E-Wert von weniger als zwei. Bei modernen Spezifikationen ist es zudem wichtig zu prüfen, ob sich der Wert auf einen durchschnittlichen oder maximalen Delta-E-Wert bezieht und für welchen Farbraum (wie sRGB, Adobe RGB oder DCI-P3) er gilt. Ein Delta E ≤ 2 gewährleistet, dass Farben bei professionellen Arbeiten so dargestellt werden, wie ursprünglich vorgesehen. Im Allgemeinen weisen hochwertige Displays, deren Preis deutlich über dem herkömmlicher Geräte liegt, einen Delta-E-Wert von eins oder weniger auf. In der realen Display-Fertigung ist es praktisch unmöglich, einen perfekten Delta-E-Wert von 0 zu erreichen. Daneben gibt es jedoch auch hochwertige High-End-Geräte, die einen Delta-E-Wert von ≦2 aufweisen. Wie misst man Farben? Eine häufig gestellte Frage, wenn es um Delta-E-Werte geht, ist, wie man Farben präzise misst. Während man mit Waagen und Linealen Gewicht und Größe messen kann, ist es bei Licht etwas schwieriger. Je nach verwendetem Farbraum gibt es unterschiedliche Formeln. Was die eigentliche Hardware zur Lichtmessung angeht, können Sie ein Kolorimeter kaufen. Sie messen das Licht mithilfe einer Reihe von XYZ-Filtern, bei denen es sich um optische Filter handelt, die die optischen Eigenschaften der Dreifarbwerte (XYZ) nachbilden. Die Dreipunktwerte bilden die Grundlage der Farbsprache und werden auch als CIE-Farbsystem bezeichnet. Was ist CIELAB? CIELAB ist ein Farbraum, der auch als „CIE L*a*b*“ oder einfach als „Lab-Farbraum“ bekannt ist. Der 1976 von der Internationalen Beleuchtungskommission eingeführte Wert drückt Farbe anhand von drei Werten aus. Die allgemeinen Elemente lauten wie folgt. L* steht für Helligkeit, wobei 0 für ein vollkommenes Schwarz mit 0 % Reflexions- oder Durchlässigkeitsgrad steht. Ein Wert von 50 % entspricht einem mittleren Grauton, während ein Wert von 100 % ein reines Weiß darstellt. Dies bedeutet eine Reflexion von 100 % und vollkommene Klarheit. a* steht für den Rot-Grau-Anteil der Farbe. Positive a*-Werte werden rot dargestellt, negative Werte hingegen grün. Der Wert 0 ist neutral. b* bezeichnet den Gelb-Blau-Anteil der Farbe. Positive Werte für b* werden gelb dargestellt, negative Werte hingegen blau. 0 steht für Neutralität. Da CIELAB in drei Dimensionen gemessen wird, gibt es unendlich viele Farbmöglichkeiten. Das CIELAB-Modell folgt ebenfalls dem Prinzip der Wahrnehmungsgleichmäßigkeit. Dadurch kommt der Standard dem menschlichen Sehvermögen näher. Dies bietet einen erheblichen Vorteil gegenüber den weniger präzisen RGB- und CMYK-Farbstandards. Die von CIELAB gebotene Präzision ist so hoch, dass im Vergleich zu den RGB- und CMYK-Standards deutlich mehr Daten pro Pixel erforderlich sind. Da der Farbraum des Standards größer ist als der der meisten Computerbildschirme, kommt es gelegentlich zu gewissen Genauigkeitsverlusten; dank technologischer Fortschritte sind solche Probleme jedoch mittlerweile vernachlässigbar. Das CIELAB-Modell ist geräteunabhängig, was bedeutet, dass die Farbbestimmungen unabhängig davon entwickelt werden, wie sie erzeugt oder dargestellt werden. Am häufigsten wird dieser Farbraum verwendet, wenn Grafiken für den Druck von RGB in CMYK konvertiert werden müssen. Da der Farbraum vollständig mathematisch definiert ist, ist CIELAB urheberrechts- und lizenzfrei. Außerdem ist es vollständig gemeinfrei, was bedeutet, dass es völlig kostenlos genutzt und in Ihre Projekte integriert werden kann. Weitere interessante Farbräume: RGB und HSV Obwohl CIELAB einer der gängigsten Industriestandards ist, ist er bei weitem nicht der einzige wichtige Farbraum in der Branche. Die Farbräume RGB und HSV sind an dieser Stelle erwähnenswert, da sie auch für die Qualität digitaler Grafiken eine wichtige Rolle spielen. Der RGB-Farbraum, kurz für Rot-Grün-Blau, ist ein additives Farbmodell, bei dem unterschiedliche Anteile dieser Lichtfarben ein breites Farbspektrum erzeugen. Es bildet die Grundlage für digitale Anzeigen. In modernen professionellen Arbeitsabläufen wird die Leistung jedoch häufig über mehrere von RGB abgeleitete Farbräume hinweg bewertet, wie beispielsweise sRGB, Adobe RGB und DCI-P3. Viele Bildschirme bestehen aus roten, grünen und blauen Leuchten. Aus der Entfernung betrachtet – meist aus einer Entfernung von mindestens 60 Zentimetern – verschmelzen die Farben. Bei genauer Betrachtung kann das menschliche Auge verschiedene Lichtquellen erkennen. Obwohl RGB ein bewährter Standard ist, fiel es Computergrafikern schwer, mit diesem Standard komplexe Farbtöne zu erzeugen. Aus diesem Grund wurde der HSV-Farbraum entwickelt. Es handelt sich um eine übersichtlichere Darstellung des RGB-Farbraums. HSV steht für Farbton, Sättigung und Helligkeit und bietet im Vergleich zu reinen RGB-Werten eine intuitivere Möglichkeit, Farben anzupassen und zu interpretieren. Das liegt daran, dass der Farbraum aus mehr als drei Komponenten besteht. Der HSV-Farbraum setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: Rot: liegt zwischen 0 und 60 Grad Gelb: liegt zwischen 61 und 120 Grad Grün: liegt zwischen 121 und 180 Grad Cyan: liegt zwischen 181 und 240 Grad Blau: liegt zwischen 241 und 300 Grad Magenta: liegt zwischen 301 und 360 Grad Obwohl HSV nicht so bekannt ist wie der RGB-Standard, entscheiden sich viele Grafikprofis bei der Arbeit mit hochwertigen Grafikbearbeitungsprogrammen für diesen Farbraum. Glossar zur Farbterminologie CIELAB CIELAB (auch CIELAB oder Lab geschrieben) ist ein geräteunabhängiger Farbraum, der von der Internationalen Beleuchtungskommission (CIE) definiert wurde. Es ist so konzipiert, dass es wahrnehmungsmäßig einheitlicher ist als RGB oder CMYK, was es für farbgenaue Arbeiten und einen konsistenten Farbvergleich nützlich macht. Sie stellt Farben anhand von drei Werten dar: L* (Helligkeit): 0 entspricht reinem Schwarz (0 % Reflexionsgrad), 50 entspricht Mitteltönigem Grau und 100 entspricht reinem Weiß (100 % Reflexionsgrad). a* (Rot-Grün-Achse): Positive Werte tendieren zu Rot, negative Werte zu Grün, und 0 ist neutral. b* (Gelb-Blau-Achse): Positive Werte tendieren zu Gelb, negative Werte zu Blau, und 0 ist neutral. Farbgenauigkeit Das Maß, in dem ein Bildschirm Farben wiedergibt, die mit der ursprünglichen Eingabe oder der beabsichtigten Ausgabe übereinstimmen. Ein niedriger Delta-E-Wert weist in der Regel auf eine hohe Farbgenauigkeit hin. Farbmessgerät Ein Gerät, das mithilfe von XYZ-Filtern die Farb- und Lichtleistung von Displays misst. Es liefert numerische Werte, die zur Berechnung von Delta E verwendet werden können. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Hardware- und Softwarekalibrierung. Delta E (ΔE) Ein standardisierter Maßstab zur Quantifizierung des Unterschieds zwischen zwei Farben. Je niedriger der Delta-E-Wert, desto genauer die Farbwiedergabe. Werte ≤ 2 gelten als ideal für die professionelle Arbeit. Delta E(CIE 1994) Eine komplexere und verfeinerte Formel zur Berechnung von Farbunterschieden als die Standardmethode Delta E (CIE76). Es berücksichtigt wahrnehmungsbedingte Ungleichmäßigkeiten. Mehr dazu hier. Empfindung Ein deutsches Wort, das „Sensation“ bedeutet. Das „E“ in Delta E bezieht sich auf diesen Begriff und bezeichnet einen Unterschied in der visuellen Wahrnehmung zwischen zwei Farben. HSV Ein Farbraum, der auf Farbton, Sättigung und Helligkeit basiert. Wird häufig in der digitalen Grafik verwendet, da es eine intuitivere Möglichkeit zur Farbanpassung bietet als RGB. RGB Ein additives Farbmodell, bei dem rotes, grünes und blaues Licht verwendet wird, um ein breites Farbspektrum zu erzeugen. Wird häufig in Bildschirmen und digitalen Bildgebungsgeräten verwendet. Hier erfährst du alles über RGB-Farbräume. Dreipunktwerte (XYZ) Zahlenwerte, die wiedergeben, wie ein Standardbeobachter Farben wahrnimmt. Wird im CIE-Farbsystem verwendet und durch Filter in Kolorimetern nachgebildet, um Farben objektiv zu messen. Abschließende Gedanken Unabhängig davon, welchen Farbraum Sie für Ihre Projekte oder Bildschirme verwenden – sei es CIELAB, RGB oder HSV –, sollten Sie stets die Delta-E-Werte Ihrer Geräte berücksichtigen. Wenn Sie Geräte mit einem hohen Delta-E-Wert wählen, können Sie die Farben der Bilder nicht so sehen, wie sie eigentlich gedacht sind. Da es wichtig ist, einen Projektor oder Monitor mit einem Delta E-Wert von weniger als zwei zu wählen, sollten Sie darauf achten, ein hochwertiges Display wie den ViewSonic ColorPro auszuwählen. Auch wenn diese Geräte der Spitzenklasse gelegentlich teurer sind als Geräte mit niedrigen Delta-E-Werten, werden Sie mit dem Kauf einer fortschrittlichen Lösung eine höhere Zufriedenheit erzielen. Häufig gestellte Fragen zu Delta E und der Farbgenauigkeit von Monitoren Was bedeutet Delta E (ΔE) im Zusammenhang mit der Farbgenauigkeit von Monitoren? Delta E (ΔE) ist ein standardisierter Messwert, der den sichtbaren Unterschied zwischen zwei Farben angibt: der Referenz-/Eingabefarbe und der Farbe, die Ihr Monitor tatsächlich anzeigt. Ein niedrigerer Delta-E-Wert bedeutet eine höhere Farbgenauigkeit, was für farbkritische Arbeiten wie Bildbearbeitung, Design und Videokorrektur unerlässlich ist. Was ist ein guter Delta-E-Wert für einen Monitor? Bei professioneller kreativer Arbeit gilt ΔE ≤ 2 als allgemein anerkannter Maßstab für hohe Farbgenauigkeit, wobei ein Wert von ΔE ≤ 1 in vielen praktischen Arbeitsabläufen als nahezu nicht wahrnehmbar gilt. Für den allgemeinen Gebrauch können Werte um 2–3 zwar noch gut aussehen, doch ist es wahrscheinlicher, dass dabei sichtbare Abweichungen bei Hauttönen, Markenfarben oder im Druckausdruck auftreten. Was ist der Unterschied zwischen Delta E 76 und Delta E 2000? Delta E ist nicht nur eine Formel. Die klassische Methode ist Delta E 1976 (CIE76), die sich hervorragend zum Verständnis der Grundlagen eignet, jedoch nicht bei allen Farben gleichermaßen gut der menschlichen Wahrnehmung entspricht. Delta E 2000 (CIEDE2000 / ΔE00) ist die heute bevorzugte Methode, da sie besser widerspiegelt, wie Menschen Farbunterschiede tatsächlich wahrnehmen; daher wird sie häufig bei professionellen Bewertungen und in technischen Spezifikationen verwendet. Wie wird der Delta-E-Wert bei einem Monitor gemessen? Der Delta-E-Wert wird in der Regel mit einem Kolorimeter (oder in anspruchsvolleren Arbeitsabläufen mit einem Spektralphotometer) in Verbindung mit einer Kalibrierungssoftware gemessen. Das Tool misst, wie der Monitor Farben wiedergibt, vergleicht diese mit einem Referenzstandard und gibt Delta-E-Werte an, häufig über einen Farbfeldsatz (viele Farben) hinweg, woraus sich ein durchschnittlicher Delta-E-Wert und manchmal auch ein maximaler Delta-E-Wert ergibt. Reicht die Werkskalibrierung aus, oder muss ich das Gerät noch kalibrieren? Die Werkskalibrierung ist eine gute Ausgangsbasis, insbesondere bei professionellen Bildschirmen, doch die Farbgenauigkeit kann sich im Laufe der Zeit aufgrund von Alterung des Bildschirms, Umgebungsbedingungen und Helligkeitseinstellungen verschlechtern. Wenn Ihre Arbeit eine konsistente Farbanpassung erfordert (Markenarbeit, Druck oder Farbkorrektur), trägt eine regelmäßige Kalibrierung dazu bei, langfristig einen niedrigen Delta-E-Wert zu gewährleisten. Auf welchen Delta-E-Wert sollte ich beim Vergleich von Monitoren achten? Überprüfen Sie in der Spezifikation oder im Testbericht stets drei Dinge:1. Welche Formel wird verwendet (idealerweise ΔE00 / CIEDE2000),2. ob es sich bei dem Wert um einen durchschnittlichen oder maximalen Delta-E-Wert handelt, und3. Für welchen Farbraum dies gilt (gängige Farbräume sind sRGB, Adobe RGB, DCI-P3 und Rec.709). Eine einzelne Aussage wie „ΔE < 2“ ist wesentlich aussagekräftiger, wenn diese Details klar sind. TAGS farbechtheitfarbbereichfarbtreuefarbraumDelta E Wertgrafik gestaltung monitormonitorbildschirme für designerdisplayTop Articles SHARE