Mehr Work-Life-Balance für Lehrer

6 Ways to Improve Teachers Work-Life Balance

Viel Freizeit und das Lehrerdasein passen ebenso wenig zusammen wie eine Anstellung als Mechaniker und seidenweiche Hände. Zwischen steigenden administrativen Anforderungen und dem eigentlichen Unterrichten werden nicht wenige Kollegen aufgerieben. Burnout ist im Schuldienst ein ernstes Thema. An der politischen Gesamtsituation kann der einzelne Lehrer zunächst einmal nichts ändern. Umso wichtiger ist es, mehr Achtsamkeit gegenüber der eigenen Person zu entwickeln und gezielte Maßnahmen zur Arbeitsentlastung zu finden. Ich möchte Ihnen kurz ein paar Ideen vorstellen, die die Work-Life-Balance im Schuldienst verbessern können. Dazu kann digitale Technologie einen wichtigen Beitrag leisten. 

Mit Aufgaben überladen  

Lehrermangel ist ein schulform- und länderübergreifendes Problem, das sich in den kommenden Jahren wohl noch verstärken wird. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Lehrern steigt, auch im Hinblick auf neue Anforderungen, beispielsweise im Zuge von Inklusion und „Deutsch als Fremdsprache“. Dabei sind es längst nicht die vielen Unterrichts- und Vertretungsstunden, sondern die wachsenden Verwaltunganforderungen und Berichtspflichten, Elterngespräche sowie Aufgaben in der Lehrerausbildung, die die Arbeitskraft der Pädagogen binden. 

Vor diesem Hintergrund wundert es kaum, dass eine repräsentative Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu dem Ergebnis kommt, dass Lehrer signifikant häufiger als andere Berufsgruppen von Erschöpfung (mehr als 50 Prozent), Kopfschmerzen (mehr als 40 Prozent), Nervosität (knapp 40 Prozent) und Schlafstörungen (35 Prozent) betroffen sind – wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Trotz aller Bemühungen von Schulleitungen und -trägern, die Arbeitssituation ihrer Lehrer zu verbessern, fühlen sich nicht wenige Kollegen zunehmend ausgelaugt. 

Mehr Freiheiten schaffen

Welche Stellschrauben helfen dabei, die Arbeitsbelastung im Schulalltag zu reduzieren? Jeder Lehrer entwickelt im Berufsleben seinen eigene „Arbeitsstil“ mit spezifischen Techniken des Fokussierens und Priorisierens. Während mancher detaillierte Strukturplanungen für den Unterricht anlegt, setzt ein anderer auf Spontaneität oder legt den Fokus auf progressive Methoden. Obgleich Lehrern theoretisch ein relativ hoher Freiheitsgrad bezüglich ihrer Arbeitszeiteinteilung zugesprochen wird, nimmt dieser in der Praxis durch den Anstieg kleinteiliger Verwaltungsaufgaben ab. 

Dagegen kann auch die einzelne Lehrkraft etwas Unternehmen. Zumindest indirekt. Die Strategie sollte sein, an so vielen anderen Stellen wie möglich unnötigen Arbeitsaufwand zu sparen. Dabei helfen digitale Hilfsmittel wie ein interaktives Display, verbunden mit einer leistungsstarken Software, enorm. So können beispielsweise Arbeitsblätter oder Tests direkt in der Software erstellt und digital an die Klasse ausgeteilt werden. Die Auswertung der Arbeitsergebnisse erfolgt digital und automatisiert. Schlange stehen im Kopierraum und das händische Auswerten der Tests am späten Abend gehören damit der Vergangenheit an. Ein freier Abend mit Familie, Freunden oder einem guten Buch ist gesichert. 

Technik für sich arbeiten lassen 

Ein ähnliches Zeitsparpotenzial bietet die Erstellung, Verteilung und Kontrolle von Hausaufgaben. Gerade Lehrer, die ihren Schülern individuelle und nicht bereits im Lehrbuch vorformulierte Aufgaben stellen wollen, müssen viel Zeit mit der Materialerstellung, -verteilung und -kontrolle verbringen. Dabei lassen sich individuelle Hausaufgaben ganz leicht softwarebasiert erstellen und organisieren. Beispielsweise mit der Whiteboard-Software myViewBoard von ViewSonic und dem dazugehörenden myViewBoard Klassenraum-Manager.  

Sie erstellen die Aufgabenstellung ganz einfach digital und binden dazugehöriges Material wie etwa Textauszüge, Grafiken, Online-Inhalte oder Videos direkt mit ein. Auch die Verteilung der Hausaufgabe an Ihre Schüler funktioniert digital. Gerade, wenn es um Wissensfragen geht, können Sie die Arbeitsergebnisse, die Ihre Schüler am Nachmittag auf ihren mobilen Endgeräten erstellt haben, automatisch auswerten lassen. Das entsprechende Feedback können Sie dann wiederum digital an Ihre Schüler zurückgeben und in der nächsten Unterrichtsstunde besprechen.  

Durch solche und weitere digitale Maßnahmen verlagern Sie einen größeren Anteil Ihrer Arbeitszeit zurück in die Schule und verschaffen sich mehr Freiräume mit Zeit zum Luftholen. Wenn Sie mehr über die Vorteile und Chancen digitaler Technologie in der Schule erfahren möchten, besuchen Sie www.viewsonic.com/education.