Fernunterricht und virtuelle Klassenzimmer: Flexibilität, die Schule macht

Die Idee virtuelle Klassenzimmer ist nicht neu, wurde aber zumindest in den Deutsch-sprachigen  Ländern bisher eher zögerlich umgesetzt. Mittlerweile, nicht zuletzt als Folge der Corona-bedingten Schließungen, entdecken mehr und mehr Schulen den Fernunterricht für sich. Aber auch jenseits von Krisensituationen bieten Online-Lernumgebungen zahlreiche Vorteile für Schüler und Lehrer.

Erfahren Sie hier, was für das virtuelle Klassenzimmer benötigt wird und wie Ihnen myViewBoard dabei hilft.

Aktuelle Daten von Statista zeigen, dass 92% aller Schüler beim Lernen an digitalen Geräten und persönlicher Unterstützung interessiert sind. Gute Voraussetzungen für das virtuelle Klassenzimmer!

Obwohl durch den „Digitalpakt Schule“ deutschlandweit finanzielle Mittel für die Digitalisierung zur Verfügung stehen, gehen viele Lehrer mit dem Thema zögerlich um. Virtuelle Lernumgebungen wecken oft noch Skepsis. Doch mit ein wenig Geduld und Mut zu Neuem, mit den richtigen Werkzeugen und Knowhow lässt sich ein attraktives virtuelles Klassenzimmer leicht erstellen.

Aber das wichtigste zuerst…..

Was sind virtuelle Klassenzimmer?

Virtuelle Klassenzimmer sind Online-Lernumgebungen, wo Schüler und Lehrer während eines virtuellen Unterrichts kommunizieren können. Dabei teilen sich alle eine virtuelle Schultafel, wobei der Lehrer entscheidet wer an die Tafel schreiben darf. Zudem kann er den Wissensstand seiner Schüler durch Umfragen und Kurztests abfragen. Diese Funktionen simulieren optimal eine reale Schüler-Lehrer-Interaktion.

Was macht ein virtuelles Klassenzimmer attraktiv?

1. Flexibilität

Ein virtuelles Klassenzimmer erlaubt es Lehrern Stundenpläne jederzeit zu aktualisieren. Schüler erhalten online in Echtzeit Informationen über Änderungen, neuen Aufgaben und Unterrichtsinhalte. Zudem können Lehrer individuelles Feedback geben. Dafür wird nur ein Laptop und eine Internetverbindung benötigt. Mit dem Breitbandausbau in Deutschland ist nun auch für die meisten Schüler auf dem Land möglich in den Genuss von ruckelfreien Videokonferenzen zu kommen.

2. Erlernen digitaler Kompetenzen

Der richtige Umgang mit digitalen Medien ist oft entscheidend für den späteren beruflichen Erfolg. Durch die Nutzung von VR-Technologie (Virtuelle Realität), künstliche Intelligenz und Big Data-Analytics in vielen Bereichen der Wirtschaft erlangen digitale Medien immer größere Bedeutung. Eine Zukunft, ohne digitaler Medien ist einer „Online-Welt“ unvorstellbar. Der Einsatz virtueller Kassenzimmer leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung digitaler Kompetenzen Jugendlicher.

3. Fernzugriff auf Inhalte

Beim virtuellen Klassenzimmer gehört das Schleppen schwerer Schulbücher der Vergangenheit an. Alle Unterrichtsmaterialen werden online gespeichert, und der Datenschutz nach DSGVO wird strikt eingehalten. Die Unterrichtssoftware myViewBoard stellt sicher, dass privates privat bleibt. Teilen Sie mit Ihren Schülern alle erdenklichen Unterrichtsmarialien von Textdateien wie PDF, Word und PowerPoint über Bilder und Videos bis zu ganzen digitalen Tafelbildern. Die Sicherung Ihrer Unterrichtsmaterialen in der Cloud erhöht deren Verfügbarbarkeit und gibt Speicherplatz auf Ihrer Festplatte frei.

Merkmale eines virtuellen Klassenzimmers

1. Interaktivität

Die wichtigste Eigenschaft eines virtuellen Klassenzimmers ist die Interaktivität. Im Vergleich zu einem Webinar, wo man nur zuhören kann, erlaubt ein virtuelles Kassenzimmer aktive Teilnahme am Unterricht. Schüler interagieren und geben bzw. bekommen direktes Feedback. Diese kurzen Zeiträume der Selbstreflexion bringen die besten Ergebnisse in einer virtuellen Klasse.

2. Synchronität

Lehrer und Schüler tauschen sich im virtuellen Klassenzimmer genauso aus wie im echten Klassenzimmer. Dazu müssen alle Schüler einem virtuellen Klassenzimmer beitreten. Dieses erstellt der Lehrer mit nur einem Klick und teilt mit seinen Schülern den Code zum Beitreten. Nach und nach verbinden sich alle Schüler mit dem Lehrer und sehen auf Ihren Bildschirmen die virtuelle Schultafel des Lehrers. Darüber hinaus können Sie den Lehrer auch hören und sehen und mit diesem kommunizieren.

3. Das Wir-Gefühl

Das Wir-Gefühls im virtuellen Klassenzimmer ist ein weiterer wichtiger Punkt. Mit Hilfe von Online-Werkzeugen können Schüler und Lehrer gemeinsam Inhalte erstellen und bearbeiten. Die Zusammenarbeit aller ist wichtig, weil sie den Wissensaustausch zwischen Schülern fördert und das Gemeinschaftsgefühl stärkt, obwohl sie an verschiedenen Orten sind.

Zum Schluss

Die Einführung virtueller Klassenzimmer erfordert zunächst etwas Einarbeitung und Übung. Doch sie helfen erheblich in Zeiten, in denen ein Zusammensein im echten Klassenzimmer nicht möglich ist. Sie verbinden Schüler mit Lehrer und lassen sie die räumliche Distanz überwinden.

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Wie Sie darüber hinaus Videokonferenzen als Fernunterricht einrichten und durchführen können, lernen Sie in unserem Ratgeber.

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