Die richtige Ausstattung eines eSports-Schulteams kann über Erfolg oder Misserfolg des Teams entscheiden. Die richtige Hardware und Ausrüstung kann ein entscheidender Faktor dafür sein, ob das Team mit anderen Schulen konkurrieren kann oder nicht. Da eSports jedoch noch ein relativ neues Aktivitätsfeld im akademischen Umfeld ist, sind viele Lehrkräfte unsicher, was benötigt wird und wo sie anfangen sollen.

Im folgenden Artikel erklären wir euch, welche Ausrüstung euer Team zum Erfolg führt.

Für eine erfolgreiches eSports-Team bedarf es selbstverständlich zuerst einmal eines gewissen Könnens. Das ist im konventionellen Sport schließlich nicht anders. Selbst die besten Fußballschuhe machen aus einem Amateurfußballer nun mal keinen Lionel Messi. Im eSports-Bereich beeinträchtigt die Qualität der Ausrüstung die Performance des Teams jedoch weitaus stärker und kann den Ausgang einer Partie maßgeblich beeinflussen.

Schulen investieren bei konventionellen Sportarten schließlich auch in hochwertige Sportgeräte, um Sicherheit, Haltbarkeit und Leistungsanforderungen gerecht zu werden. Diese Einstellung sollte definitiv auch auf das eSport Equipment angewandt werden.

Deshalb werden wir uns jetzt einmal genauer anschauen, welche Anforderungen ein Equipment erfüllen sollte. Wenn du dich für hochwertiges Equipment interessierst, wirst du bei unseren ViewSonic Gaming-Equipment sicherlich auch gut aufgehoben fühlen.

Esports Club Setup

Gaming PCs für ESport

Der erste Schritt ist stets die Auswahl eines qualitativ hochwertigen Gaming-PCs. Der Computer sollte in der Lage sein, die neuesten Games ohne Performancefehler abzuspielen. Dafür benötigt man in der Regel einen Computer mit einer guten Grafikkarte. Dabei hat man, abhängig vom Budget, meist die Auswahl zwischen Nvidia oder AMD.

Außerdem sollte darauf geachtet genügen RAM (Arbeitsspeicher) zur Verfügung zu haben. In der Regel sollten das nicht weniger als 16 GB sein, wobei man mit 32GB etwas besser für zukünftige Anwendungen gewappnet sein dürfte. Den Arbeitsspeicher kann man allerdings bei Bedarf später noch erweitern.

Die Suche nach dem richtigen ESports Monitor

Der Monitor sollte bei dem Equipment keinesfalls vernachlässigt werden. Wenn man sich einen leistungsstarken PC anschafft, sollt der verwendete Monitor die Leistung des PCs auch wiedergeben können.

Ein guter Gaming-Monitor sollte eine hohe Bildwiederholrate haben und eine kure Reaktionszeit. 60 Hz Monitore sind für nicht anspruchsvolle Spiele meist genug, für Profi-Gamer sind jedoch Monitore mit mindestens 120 Hz und Synch Technologie empfehlenswert, da damit auch bei anspruchsvollen Spielen Anzeigefehler vermieden werden.

Neben der Bildwiederholrate und der Reaktionszeit sollte selbstverständlich auch die Auflösung beachtet werden. Monitore, die mindestens 1080p aufweisen und Inhalte so in full High-Definition wiedergeben, sind mittlerweile Standard im ESport Bereich. Diese Monitore bieten hervorragenden Bildqualität, ohne einen glatten Spielablauf zu gefährden. Der Monitor sollte ebenfalls einen großes Farbspektrum abbilden können. Um ein möglich farbgetreu Spielerlebnis zu gewährleisten, sollten mindestens 99% des RGB Farbraumes abgedeckt werden können. Einige Monitore bieten darüber hinaus die Möglichkeiten, ergonomisch optimal an den Spieler und seine Spielweise anzupassen.

Unser ViewSonic XG270 Gaming-Monitor ist dafür ein gutes Beispiel. Er bietet eine Bildwiederholfrequenz von 240 Hz, eine ultraschnelle Reaktionszeit von 1 ms (MPRT), eine Auflösung von 1920 x 1080 und wurde speziell fürs Gaming entwickelt

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Interaktive Großbildschirme zur Strategieentwicklung

In allen Teamsportarten ist eine gut ausgeklügelte Strategie spielentscheidend. Das ist ebenfalls im ESport der Fall. Eine detaillierte Analyse der Spielweise der Gegner hilft dabei, sich optimal auf ihn einzustellen. Geräte wie große interaktive Bildschirme oder kabellose Präsentationsdisplays helfen, das Strategiegespräch zu erweitern und zu verbessern.

Ein interaktives Display ist im Prinzip ein digitales Whiteboard mit erweiterten Funktionen im Bereich der Collaboration und Produktivitätstools. Manche Screens verfügen auch über Touchdisplays, um beispielsweise frei durch interaktive Karten zu navigieren, Notizen hinzuzufügen oder Matchpläne zu erstellen. Alle Inhalte, die auf diesen Screen geteilt werden, können dabei mit berechtigten Nutzern geteilt werden, sodass auch Mitglieder darauf zugreifen können die gerade nicht vor Ort sind. Das ist natürlich ideal für remote Working.

Für Schulen mit einem geringeren Budget empfiehlt sich die Nutzung eines kabellosen Präsentationsdisplays. Diese verfügen zwar nicht über einen Touchscreen, ermöglichen aber dennoch aber dennoch nahtlose Konnektivität, einfaches WiFi-Casting und die Spiegelung von Inhalten auf mehreren Geräten. Auf diese Weise kann der Trainer Zeitpläne, Trainingspläne und Spielanleitungen mit einem Mausklick sofort mit allen teilen.

Headsets, Controller, und andere Gaming Accessoires

Als Nächstes sollte man sich mit der benötigten Zusatzausrüstung befassen. Welche Ausrüstung wirklich gebraucht wird, hängt zu einem gewissen Maße auch davon ab, welche Spiele gespielt werden. Zu der grundlegenden Ausrüstung, die nahezu bei jedem Spiel gebraucht werden kann zählen jedoch: Maus, Tastatur und Controller oder Joystick.

Gamingtastaturen bieten eine verbesserte Druckerfassung und enthalten oftmals zusätzliche Tasten, die dann im Spiel mit Funktionen belegt werden können. Gaming-Controller gibt es wie Sand am Meer. Alternativ können jedoch auch die meisten Konsolen-Controller mit PCs verbunden werden.

Bei der Wahl der richtigen Gaming Mouse gilt es einige Dinge zu beachten. Diese haben wir in unserem Guide zusammengestellt. Bei den allermeisten Games müssen die Teamkameraden während des Spiels auch miteinander kommunizieren können. Um das reibungslos zu ermöglichen, sollte in qualitative hochwertiges Gaming-Headsets, investiert werden. Guter Sound und Mikrofonqualität haben hier absolute Priorität.

Tische, Stühle und die richtige Ergonomie

Bei der Einrichtung des Setups darf man auch niemals die richtige Einstellung von Tischen und Stühlen sowie die richtige Positionierung zur Lichtquelle außer Acht lassen.  Es ist wichtig, all diese ergonomisch richtig auszurichten, damit keine Langzeitschäden entstehen könne, die das Wohlbefinden der Gamer auf Dauer wirklich beinträchtigen könnten.

Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Gamer aus der richtigen Entfernung und dem richtigen Winkel auf den Monitor blicken. Dafür sollten die genutzten Stühle ausreichend Nacken und Rückenunterstützung bieten. Beim Sitzen sollten die Handgelenke flach abgelegt werden können und die Ellenbogen sollten einen neunzig Grad Winkel markieren-

Der benutzte Raum sollte angemessen ausgeleuchtet sein. Dabei aber muss die Beleuchtung so angeordnet sein, dass Blendungen auf dem Monitor vermieden werden.

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Abschließende Gedanken

Ähnlich wie die Bereitstellung einer guten Ausrüstung für traditionellere Sportarten wie Fußball, Basketball, Tennis, Hockey und Fußball als wesentlich erachtet wird, ist das richtige Equipment für ESports-Clubs ebenfalls ein wichtiger Bestandteil.

Dazu sollte nicht nur auf offensichtlich notwendige Hardware wie PC und Monitore geachtet werden, sondern auch einige weniger offensichtliche Elemente wie Beleuchtung, Stühle und Tische bedacht werden. Ohne die marktfähige Ausrüstung kommt bei den Schülerinnen und Schülern möglicherweise schnell Frust auf und verschlechtert so die Stimmung im Team.

 

Beschleunigt durch die Corona-Pandemie wandern immer mehr Filme aus dem Kino in die eigenen vier Wände kommen. Daher besteht ein hoher Bedarf an Bildschirmen und Monitoren, die hochauflösende Videos und Filme abspielen können. Wenn es um ultrascharfe Bilder geht, hat HDMI die Nase vorn. Die Technologie selbst ist nicht neu, wird aber ständig weiterentwickelt, um unsere Bildschirmgeräte zukunftssicher zu machen. Die neuste Entwicklung ist HDMI 2.1.

Im folgenden Artikel erläutern wir was genau HDMI 2.1 von den Vorgängern unterscheidet und wie Gamer davon profitieren können. Auf unserer Website haben wir eine Vielzahl von ViewSonic ELITE Monitoren mit HDMI 2.1 im Angebot.

Bevor wir allerdings auf die Spezifikationen von HDMI 2.1 eingehen, ist es sinnvoll sich klarzumachen, was HDMI ist. HDMI steht für High-Definition Multimedia Interface und ist der Standard für die Übertragung von hochauflösendem Video und Audio über ein einziges Kabel. Es wird hauptsächlich zur Verbindung von Geräten wie Fernsehern, DVD-Playern, Präsentationsdisplays, Monitoren und Spielkonsolen wie Xbox und Playstation verwendet.

Was ist HDMI 2.1

HDMI 2.1 ist die neueste Generation dieser Technologie und bietet eine Vielzahl an Verbesserungen. Um die Funktionen von HDMI 2.1 in vollem Umfang nutzen zu können, wird ein kompatibles Kabel oder ein Highspeed HDMI-Kabel benötigt.

HDMI 2.1_Anschluss

Wofür brauche in einen HDMI 2.1 Monitor?

Mehr Bandbreite

Die Umstellung von HDMI 2.0 auf 2.1 bringt eine wesentlich erhöhte Bandbreite von 18 Gbit/s auf 48 Gbit/s mit sich, was bedeutet, dass die Datenübertragungsgeschwindigkeit deutlich höher ist. Dadurch ist es möglich, 10K-Auflösungen und Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz zu übertragen.

Man kann sich ein HDMI Kabel dabei wie eine Art Brücke über einen Fluss vorstellen. Je stabiler die Brücke ist, desto mehr Personen können die Brücke gleichzeitig erklären. Das HDMI 2.1 Kabel ist dabei aktuell das Nonplusultra der Brücken und eignet sich auch für sehr datenintensive Anwendungen wie z.B. Next-Gen-Konsolen.

Höhere Auflösungen und schnellere Aktualisierungsraten

Die Ära der 4K-Bildschirme scheint zu Ende zu gehen, bevor sie überhaupt erst wirklich begonnen hat. Mit dem neuen HDMI 2.1 sind Auflösungen von bis zu 10K möglich. Obwohl es aktuell noch an 8K-Inhalten mangelt, wird sich der Standard schnell erhöhen und 4K somit zu einer veralteten Technologie machen.

Ein weiterer Vorteil von HDMI 2.1 sind schnellere Bildwiederholfrequenzen von bis zu 120 Hz. Dies verbessert das Seherlebnis bei Sportübertragungen, Actionfilmen sowie Games und sorgt dafür, dass jedes Bild gestochen scharf wiedergegeben wird.

Dynamisches HDR

High Dynamic Range (HDR) ist eine Anzeigetechnologie, die die Wiedergabe von Videoinhalten revolutioniert, indem es Helligkeit und Farbe weitaus realitätsgetreuer wiedergibt. Der Kontrastbereich wird über die normalen Werte hinaus erweitert, wodurch die Schwarztöne dunkler und die Weißtöne heller werden. Es funktioniert jedoch nur mit einer Einstellung für alle Bilder.

Dynamisches HDR verbessert wie sein Namensvetter adaptiv die Bildqualität Bild für Bild. Dank der höheren Bandbreite ermöglicht ein Display mit HDMI 2.1 dynamisches HDR und sorgt so für ein detailreiches visuelles Erlebnis.

Andere innovative Features

Enhanced Audio Return Channel (eARC) ist die nächste Generation des ARC. Dabei handelt es sich um eine Übertragung, die hochwertige Bild- und Tondateien von einem Ausgangsgerät über ein Display an eine externe Soundbar sendet. Es macht ein separates optisches Audiokabel überflüssig und macht den Gebrauch mehrerer Kabel überflüssig.

Die erweiterte Bandbreite von HDMI 2.1 ermöglicht es , fortschrittlichere Audioformate wiederzugeben. Damit ist es möglich, bis zu 7.1-Kanäle zu verarbeiten und unterstützt sogar Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und Dolby Atmos. Dadurch wird die gesamte Audioqualität verbessert, was zu einem atemberaubenden Surround-Sound führt, und die Userexperience beim Ansehen eines Films oder spielen eines Games verbessert.

Ein weiteres Merkmal ist die variable Bildwiederholfrequenz (VRR), eine Technologie, die die Bildwiederholfrequenz des Displays automatisch an die Bildwiederholfrequenz des Ausgabegeräts anpasst. Dieser Aspekt ist für Videospiele von entscheidender Bedeutung, da dabei je nach Spielsituation unterschiedliche Datenmengen fließen. Sollte das Ausgabegerät der Belastung nicht standhalten können, können unerwünschte Verzögerungen, Rucklern und Bildaussetzern das Spielerlebnis stören. HDMI 2.1 ermöglicht eine dynamischere Bildwiederholfrequenz von bis zu 144 Hz und verhindert so das Tearing des Bildschirms, was zu einen flüssigeren, ruckelfreien Spielverlauf ermöglicht.

HDMI 2.1 bietet außerdem Quick Frame Transport (QFT), welches die Anzeigelatenz verringert. Die Latenzzeit ist die Zeit, die das Ausgabegerät benötigt, um ein Bild zu transportieren, zu verarbeiten und auf dem Bildschirm wiederzugeben. Je länger es dauert, desto verzögerter kann der Spieler auf Geschehnisse reagieren. QFT beschleunigt die Übertragungsrate und sorgt dafür, dass jede einzelne Reaktion in Echtzeit auf den Bildschirm übertragen wird.

HDMI 2.1_ Gaming Features

Wo wir gerade bei den Latenzen sind: durch die neue Generation des HDMI ermöglicht auch das Nutzen des sogenannten Auto Low Latency Mode (ALLM). Dadurch wird automatisch erkannt, wenn ein Bildschirm zum Gaming verwendet wird, und schaltet dann den Spielmodus ein. Auf diese Weise werden schärfere Bilder, tiefere Kontraste und lebendigere Farben für die bestmögliche Spieleleistung aktiviert.

Nicht zuletzt verfügen die HDMI-Monitoren der neuen Generation über Quick Media Switching (QMS). Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Du spielst gerade ein Spiel und möchtest zu einem Livestream wechseln. Ihr Bildschirm bleibt beim Umschalten jedoch für einige Sekunden schwarz. Das passiert, weil der Bildschirm Zeit braucht, um sich neu zu synchronisieren und sich an die unterschiedlichen Auflösungen und Bildraten anzupassen. QMS behebt dieses Problem und gibt Ihnen die Möglichkeit, zwischen Fernsehen und Spielen zu wechseln, ohne wertvolle Sekunden zu verlieren.

Welchen Einfluss hat HDMI 2.1 auf Gaming?

HDMI 2.1-Monitore wurden für die nächste Generation von Konsolen- und Virtual-Reality-Spielen entwickelt und bieten eine hervorragende Kompatibilität und Konnektivität mit Xbox Series X und Playstation 5. Sie harmonieren gut mit High-End-Grafikkarten wie der NVIDIA GeForce RTX 3090 und RTX 3080. Dabei bieten sie eine hohe Farbtreue und pixelgenaue Präzision.

Bei so vielen gamingspezifischen Funktionen, ist klar, warum ein HDMI 2.1-Monitor ideal für Gamer ist. Gerade beim Gaming kommen die Vorteile von HDMI 2.1 voll zur Geltung. 4K-Spiele können reibungslos mit 120 Bildern pro Sekunde laufen, und Spieler können ein ruckelfreies, packendes Gamingerlebnis genießen. Die neueste PS5 und Xbox Series X sind in der Lage, 8K-Spiele wiederzugeben. Durch die erhöhte Bandbreite und Bildwiederholrate ist das ohne Probleme möglich.

HDMI 2.1_ Gaming Features

Abschließende Gedanken

Alles in allem ist HDMI 2.1 vor allem eine zukunftsgerichtete Innovation. Damit werden wir auch perspektivisch die besten und schärfsten Bilder sowie klarsten Sound erleben. Konsolenspieler können die Vorteile von Bildschirmen mit HDMI 2.1-Technologie voll ausschöpfen und viele Funktionen wie blitzschnelle Bildwiederholraten und ultraniedrige Latenzzeiten genießen.

Für noch mehr Input Gaming-Monitore, ist unser ultimative Leitfaden für die Auswahl des richtigen Monitors die perfekte Wahl. Auf unserer Website präsentieren wir außerdem die ViewSonic ELITE Monitore, die, neben vielen anderen exzellenten Funktionen, auch mit HDMI 2.1 ausgestattet sind.

8 No-Gos bei Videokonferenzen von zu Hause

In jedem gesellschaftlichen und beruflichen Umfeld gibt es bestimmte Grundregeln. Auch wenn sich Meetings vom Besprechungszimmer in unsere Wohnzimmer verlagert haben, ist es wichtig, professionelles Verhalten an den Tag zu legen. Besonders in Videokonferenzen gibt es viele Fallstricke und Fettnäpfchen.

Im folgenden Artikel erarbeiten wir eine Liste mit acht Dingen, die bei Videokonferenzen aus dem Homeoffice vermieden werden sollten. Besuchen sie sonst gerne unsere Website und überzeugen sie sich von unserem speziell für das Homeoffice entwickelten Produkten.

Technologischer Fortschritt und die sich verändernden Erwartungshaltung von Arbeitnehmern haben dazu beigetragen, dass viele Unternehmen im Jahr 2022 teilweise oder sogar gänzlich auf Videokonferenzen umgestiegen sind. Diese mögen zwar sehr komfortabel sein, da man sie ganz einfach von zu Hause abhalten kann, bergen jedoch auch einige Herausforderungen.

Zu den Problemen, vor denen Teilnehmer von zu Hause häufig stehen, zählen: Ineffizienz, Ablenkungen und technische Probleme sowie auch mangelndes Wissen über grundlegende Verhaltensregeln in Videokonferenzen. In diesem Artikel gehen wir auf einige der Fallstricke von Videokonferenzen ein und benennen acht No-Gos für Videokonferenzen.

  1. Vermeide zu legere Kleidung

Auch wenn bei Videokonferenzen bequem von zu Hause aus mit den Arbeitskollegen kommunizieren werden kann, sollte man dennoch vorzeigbar aussehen. Ein gepflegtes Auftreten ist nicht nur in der realen, sondern eben auch in der digitalen Welt wichtig.

Auch wenn Sie mit ziemlicher Sicherheit keine formelle Kleidung tragen müssen, sollten Sie es, sofern nicht ausdrücklich erlaubt vermeiden, extrem locker sitzende Kleidung zu tragen. Schlafanzüge sind dabei eine besonders schlechte Wahl.

Eine schlichte Kleiderwahl, ohne oder mit nur wenigen Mustern, ist dabei zu bevorzugen. Wenn du Accessoires tragen möchtest, halten diese schlicht und klein. Achten auch auf deine Körperpflege – die Haare sollten ordentlich liegen und das Gesicht frei von Unreinheiten. Alles in allem solltest du daran denken, dass du dich immer noch in einem Unternehmensumfeld befinden, dass ein gewisses Maß an Professionalität erfordert.

Videokonferenzen No Gos

  1. Die Stummtaste ist dein Freund

Nahezu alle Videokonferenzprogramme bieten die Möglichkeit, das Mikrofon stumm zu schalten. Man sollte es sich am besten angewöhnen, die Stummschalttaste immer dann zu drücken, wenn man selbst gerade nichts zu sagen hat. Du kannst dann die Stummschaltung wieder aufheben, wenn du dich an der Diskussion beteiligen willst.

Dadurch wird verhindert, dass die anderen Teilnehmer von ungewollten Störgeräuschen beeinflusst werden. Die kleinsten Geräusche wie z.B. Atmen oder das Abstellen einer Tasse können durch das Mikrofon verstärkt und somit zu einem großen Störfaktor werden.

  1. Vermeide ausladende Körpersprache

Das die Art und Weise, wie unsere Körpersprache benutzen, Einfluss auf unsere Kommunikation in der realen Welt hat, dürfte für die meisten nichts Neues sein und wurde bereits von vielen Studien bestätigt. Wie groß die Bedeutung ist, scheint vielen aber nicht klar zu sein. Laut der sogenannten 7-38-55-Regel, machen die gesprochenen Worte nur rund 7% einer Kommunikation aus. Weitere 38% werden durch den Ton bzw. die Stimmlage bestimmt und ein Großteil von ganzen 55% eben durch Körpersprache.

Wer jetzt glaubt, dass diese Grundregeln der Kommunikation bei Webkonferenzen nicht mehr gelten, der irrt. Auch in der digitalen Welt zählt es, dem gegenüber mit einem guten Auftreten gegenübertreten zu können. Versuche, deine Mimik aktiv zu steuern und bewahre eine aufrechte Körperhaltung. Das Kinn auf den Händen abzustützen, sollte man deshalb auch in Webkonferenzen aus Respekt gegenüber den anderen Gesprächsteilnehmern vermeiden.

Augenkontakt funktioniert zwar nicht ganz so gut wie beim physischen Miteinander, doch ist es auch in der digitalen Welt höflich, den anderen beim Sprechen aktiv zuzuhören und anzuschauen. Dafür sollte dementsprechend häufig in die Kamera oder nur knapp darunter/darüber geschaut werden. Gut ausgestattete Monitore mit integrierter Webcam und ggf. Neigeeinstellungen stellen hier eine gute Lösung dar.

  1. Arbeite nicht in trubeligen Umgebungen

Wenn man seine Webkonferenzen abhält, sollte man darauf achten, dies an Orten zu tun, an denen wenig Ablenkung vorherrscht. Vermeiden Sie also Bereiche im Haus oder Öffentlichkeit, in denen sich hinter Ihnen Unordnung oder andere Menschen befinden könnten. Eine gute Lösung ist es, sich in einen extra dafür vorgesehenen Raum zu begeben.

Am besten setzt man sich dort vor einen schlichten und einfachen Hintergrund mit geschmackvollem Dekor und entfernt alle störenden Gegenstände wie sichtbare Computerkabel und Wäsche aus dem Blickfeld. Außerdem sollte stets an die Belichtung gedacht werden. Ist kein natürliches Licht vorhanden, kann ein sogenanntes Ringlicht eine kluge Investition sein.

Außerdem: nicht jeder hat ein Zimmer mit wunderschöner Aussicht, die er oder sie als Hintergrund verwenden könnte. In solchen Fällen ist die Verwendung von digitalen Hintergründen empfehlenswert. Dabei wird ein digital erstellter Hintergrund generiert und macht den eigentlichen Hintergrund unsichtbar. Je nach Anlass, sollte man den Hintergrund jedoch eher schlicht wählen.

  1. Komme niemals unvorbereitet

An einer Videokonferenz teilzunehmen, in denen Teilnehmer nicht vorbereitet sind, kann sehr frustrierend sein. Man sollte es daher tunlichst vermeiden, die Ursache für die Frustration anderer zu sein und sich stattdessen ein wenig Zeit nehmen, um sich auf die Videokonferenz vorzubereiten. Das gilt selbstverständlich unabhängig davon, ob man selbst die Sitzung organisiert hat oder nur daran teilnimmt.

Damit alles reibungslos abläuft, ist es auch wichtig, die Technik vorher zu überprüfen. Mobile Geräte sollten ggf. geladen werden und eine stabile Erklärung sichergestellt werden.

  1. Unterbrich die anderen nicht

Wie bei Gesprächen von Angesicht zu Angesicht, ist es auch bei digitalen Gesprächen wichtig, grundlegende Manieren zu wahren. Es ist wichtig, andere nicht zu unterbrechen, wenn sie reden.

Untersuchungen, die in der New York Times veröffentlicht wurden, legen nahe, dass es besonders Frauen schwerfällt, in Webkonferenzen Gehör zu finden.

Bei der Umfrage wurden rund 68.000 tausend Leute befragt, wobei mehr als die Hälfte der Frauen angab in Diskussion unterbrochen worden zu sein. 38% sagten sogar, dass andere die Lorbeeren für ihre Arbeit ernteten. Damit Webkonferenzen ein Erfolg sein können, ist es wichtig, dass sich alle Teilnehmenden wohlfühlen.

Die „Hands-Up“ Taste kann hier Abhilfe schaffen. Wenn man sich äußern möchte, nutzt man diese und hebt so digital die Hand. Der Moderator der Webkonferenz kann dann, wenn der Zeitpunkt passend ist, darauf eingehen und das Wort an einen weitergeben.

  1. Lenke nicht vom eigentlichen Thema ab

Klar, solche digitalen Meetings haben auch immer eine soziale Komponente, doch sollte diese nicht überwiegen. Eine von der Harvard Business Review veröffentlichte Studie ergab, dass 71 Prozent der Führungskräfte der Meinung sind, dass ihre Geschäftsbesprechungen unproduktiv und ineffizient sind. Vor diesem Hintergrund ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie versuchen, Kommentare, Fragen und Beiträge, die für den Zweck der Besprechung relevant sind, in den Vordergrund zu stellen.

Es ist verständlich, dass man gelegentlich vom Thema abschweift, und Meetings können auch mit gelegentlichen Off-Topic-Bemerkungen gut funktionieren, dass wichtigste ist jedoch produktiv zu bleiben und sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

  1. Mach nicht zu viel auf einmal

Während eines Meetings sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, andere Aufgaben nebenbei erledigen zu wollen.

Für die anderen Teilnehmenden ist es wegen der Webcam meist leicht erkennbar, wenn jemand nicht voll bei der Sache ist. Das kann als unhöflich aufgefasst werden und ggf. andere ebenfalls ablenken. Außerdem kann es passieren, dass man wichtige Informationen überhört oder es verpasst, seine eigenen Ideen an passender Stelle einzubringen.

 

Fazit

Durch Homeoffice, Distanzunterricht und andere Hybridmodelle ist das Thema Webkonferenz für viele Menschen Teil des Alltags geworden. Nutzt man diese richtig, können solche Meetings Menschen näher zusammenbringen und ermöglichen ein deutlich flexiblerer Alltag.

Dennoch sollte man sich der möglichen Fettnäpfchen und sonstigen Gepflogenheiten solcher Zusammenkünfte bewusst sein. Hat man diese verinnerlicht, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass man andere ablenkt, selbst abgelenkt wird oder das Gesprächsklima anderweitig stört.

ViewSonic bietet deshalb eine große Bandbreite an Produkten an, mit denen du dich technisch optimal für Webkonferenzen rüsten kannst.