ESG-Bericht 2025: Wie ViewSonic Nachhaltigkeit, Klimaschutz und digitale Bildung weltweit vorantreibt
Nachhaltigkeit in der Technologiebranche ist mehr als nur ein Trend – sie ist eine Verantwortung. Als weltweit führender Anbieter von visuellen Lösungen und EdTech-Technologien zeigt ViewSonic mit dem Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung) – kurz: ESG-Bericht 2025, wie Unternehmen aktiv zu Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Chancengleichheit beitragen können. Der Bericht dokumentiert unsere Fortschritte im Kalenderjahr 2024 und belegt, wie wir innovative Produkte, verantwortungsvolle Unternehmenspraxis und sozialen Mehrwert miteinander verbinden.
Nachhaltige Innovation – Technologien für eine grünere Zukunft
Im Zentrum unseres Handelns steht die Entwicklung von Produkten, die Leistung und Nachhaltigkeit vereinen. 97 % recycelbare Verpackungen, eine Wiederverwendungs- und Recyclingrate* von 80 % sowie eine Rückgewinnungsrate* von 85 % sind Meilensteine, die wir 2024 erreicht haben. Zusätzlich haben wir 217 Produkt-CO₂-Fußabdruck-Berichte für LCD-Monitore und Large Format Displays veröffentlicht, um unseren CO₂-Ausstoß transparent zu machen.

Highlights aus dem 2025 ESG Report
Mit dem Ausbau lampenfreier und LED-basierter Projektoren, einer verbesserten Energieeffizienz bei Monitoren und renommierten Zertifizierungen wie EPEAT Gold und TCO Certified Generation 9 setzen wir neue Standards für nachhaltige Technologie. Als erstes Unternehmen weltweit erhielten wir EPEAT Gold für Signage Displays. Durch quecksilberfreie LED-/Laserlichtquellen mit einer Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden verlängern wir die Nutzungsdauer und reduzieren Elektroschrott.
Verantwortungsvolle Unternehmenspraxis – Transparenz und Verantwortung in der Lieferkette
Klimaschutz endet nicht beim Produkt – er beginnt in der gesamten Wertschöpfungskette. Unsere Klimaziele, darunter die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 42 % bis 2030 und das Erreichen von Netto-Null bis 2050, wurden von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert.
Mit dem EcoVadis Silver-Status gehören wir zu den besten 8 % der Unternehmen weltweit in puncto Nachhaltigkeit. 100 % unserer Tier-1-Lieferanten sind nach ISO 9001, 14001 und 45001 zertifiziert, über 78 % verfügen zusätzlich über ISO 50001 und 14064-1. Zudem verpflichten wir alle Mitarbeitenden zu Anti-Korruptionsschulungen und verankern unseren Ethik- und Menschenrechtskodex bereits im Onboarding-Prozess.
Gesellschaftlicher Beitrag – Digitale Bildung fördern und Gemeinschaften stärken
Der Bereich Social Impact ist ein zentraler Bestandteil unserer ESG-Strategie. Mit der Eröffnung des weltweit ersten KI-Lehrertrainingszentrums in Taiwan unterstützen wir Lehrkräfte dabei, KI-gestützte Bildungsansätze erfolgreich in den Unterricht zu integrieren.
Ein weiterer wichtiger Schritt für inklusives Lernen und Arbeiten ist die Einführung der neuen IFP51-Serie. Diese erfüllt die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes, das den gleichberechtigten Zugang zu digitalen Geräten und Anwendungen sicherstellen soll – und macht so digitale Bildung für noch mehr Menschen zugänglich.
Darüber hinaus fördern wir mit den ColorPro Awards seit 2020 eine globale Kreativ-Community. Mehr als 40.000 Künstlerinnen und Künstler aus über 100 Ländern haben ihre Werke eingereicht und so den interkulturellen Austausch in der kreativen Szene gestärkt.
Ergänzt werden diese Initiativen durch vielfältige gemeinnützige Projekte, mit denen ViewSonic lokale Gemeinschaften unterstützt und nachhaltiges Engagement fördert.
Auch intern setzen wir Maßstäbe für Mitarbeiterwohlbefinden: Eine Rückkehrquote nach Elternzeit von 89,66 %, ein Frauenanteil von 51,39 % sowie wiederholte Auszeichnungen als „Best Companies to Work for in Asia“ und „Best Places to Work in Orange County“ unterstreichen unser Engagement für Diversität und Work-Life-Balance.
Unser Ausblick – Nachhaltigkeit als Unternehmens-DANN
Der ESG-Bericht 2025 zeigt: Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Circular Economy und soziale Verantwortung sind fest in unserer Unternehmens-DNA verankert. Doch wir sehen dies nur als Anfang. Die kommenden Jahre wollen wir nutzen, um gemeinsam mit Partnern, Kundinnen und Kunden noch wirkungsvollere Lösungen zu entwickeln.
👉 Den vollständigen ESG-Bericht 2025 hier lesen und mehr über unsere Nachhaltigkeitsstrategie erfahren.
* Die Werte für Wiederverwendungs- und Recyclingrate (80 %) sowie Rückgewinnungsrate (85 %) gelten ausschließlich für Produkte in der europäischen Region.
Intuitive Bedienung, clevere Shortcuts, echte Inklusion – Darum lohnt sich das Upgrade auf myViewBoard 3
Ab Juli 2025 wird myViewBoard 3 verfügbar – das umfangreichste Update unserer interaktiven Tafel-Software, das wir je veröffentlicht haben. Ob Sie bereits routiniert mit dem ViewBoard unterrichten, als Schulleitung die Ausstattung vorantreiben oder als Schulträger den nächsten Schritt in der digitalen Bildung planen: Die neue Version bietet Ihnen unschlagbare Vorteile. Ein großer Vorteil: Alle windows-basierten Funktionen sind ab sofort auch im Android-Modus nutzbar.
Schnellzugriff per Long Press: Ihr persönliches Shortcut-Menü
In Version 2 waren wichtige Werkzeuge wie Geodreieck, Stoppuhr oder die Zwischenablage fest in der Werkzeugleiste verankert. Das heißt die Lehrkraft musste sich bei der Arbeit an der Tafel immer dorthin bewegen, um diese Tools nutzen zu können. Mit myViewBoard 3 genügt jetzt ein langer Druck (Long Press) Ihres Stifts oder des Fingers – egal, wo Sie sich auf der 86″-Tafel befinden. So zaubern Sie Geodreieck, Stoppuhr oder Ihre eigene Favoritenliste im Handumdrehen auf den Bildschirm. Einfüge-Optionen für kopierte Objekte, die bislang unscheinbar in Untermenüs schlummerten, sind nun per Long Press so schnell griffbereit, wie Sie es von der Arbeit am PC per Rechtsklick gewohnt sind. Diese kleine Änderung erscheint vielleicht marginal – in der täglichen Handhabung ist sie aber ein riesiger Sprung in Richtung Effizienz und intuitiver Bedienung.
Klar strukturierte Menüs: Symbole plus Text
Frühere Versionen setzten auf minimalistische Icons, die neue Nutzer oft raten ließen, was sich dahinter verbirgt. Wir haben zugehört und das Design grundlegend überarbeitet: Alle Menüs sind jetzt vertikal angeordnet und zeigen neben jedem Symbol eine kurze Beschreibung. So fällt der Einstieg leicht und auch längere Zeit nach Schulungen ist jederzeit einfach erkennbar, was sich hinter einem Symbol verbirgt. Ob Sie mit der Magic Box, der Zwischenablage oder Spezial-Widgets wie dem Geodreieck arbeiten möchten – Sie werden nie wieder lange danach suchen müssen.
Die Magic Box, neu erfunden
Auch die Magic Box hat eine effiziente Struktur bekommen. Auf dem Homescreen ordnet sie Ihre Werkzeuge nun in klar beschriftete Kategorien:
- Multimedia-Import (YouTube, Bilder, ViewSonic Originals)
- Interaktive Widgets (Lineale, 3D-Formen, Math-Tools)
- Accessibility & Engagement (Immersive Reader, Live Captions, Flashcards, Polls)
Ein eigener „Alle Features“-Tab erlaubt die vollständige Übersicht, wenn Sie zusätzlich stöbern möchten. So finden Sie stets den schnellsten Weg zum gewünschten Werkzeug – ohne Umwege.

Magic Box Funktionen im Überblick
Gleiche Features für alle: Android = Windows
Ein großes Ärgernis bisher: Nicht alle Funktionen, die unter Windows zur Verfügung standen, gab es im Android-Modus der ViewBoards. Ab Juli 2025 ist Schluss damit! Mit myViewBoard 3 sind sämtliche Windows-Features auch im Android-Modus verfügbar. Zum Beispiel:
- Flashcards: Erstellen und anpassen für Wortschatz- oder Vokabelübungen.
- Immersive Reader: Unterstützt das Leseverständnis mit Annotation und Hervorhebung.
Das heißt, es gibt nun keine Unterschiede mehr zwischen PC- und ViewBoard-Version. Eine Lehrkraft verfügt nun auch ohne den Zugang über Windows-PC oder -Laptop über das volle Angebot und kann die gleichen interaktiven Übungen anbieten.
Participate Mode: Kollaboration auf neuem Niveau
In Zusammenarbeit mit Lehramtsstudierenden der Universität Oldenburg haben wir das Partizipations-System von myViewBoard auf praktische Anwendbarkeit hin geprüft und optimiert. Das Ergebnis: Echtes kollaboratives Lernen wird nun möglich!
myViewBoard 3 liefert jetzt genau das, was Sie als Lehrkraft brauchen:
- Geteilte Leinwände: Bis zu sechs Bereiche gleichzeitig, individuell farblich markiert
- Lehrkraft-Annotation: Schreiben, markieren und Feedback geben – ohne die Schüler-Leinwände zu verlassen
- Speichern & Weitergeben: Jede Einzelleinwand lässt sich abspeichern und später abrufen.
- Hintergrundvorlagen: Einfache Auswahl von Linien- oder Karovorlagen, Arbeitsblättern oder ViewSonic Originals (vorgefertigte Tafelhintergründe und Materialien) für jeden der Bildschirmbereiche
NEU: Inklusive Features für jeden Lerntyp
myViewBoard 3 unterstützt Sie dabei, allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden und gleichzeitig die Gruppe voranzubringen. Dazu gehören auch die neuen inklusiven Möglichkeiten wie zum Beispiel:
- Spotlight in Text- und Objektform: Nicht nur runde Fokus-Kreise, sondern auch rechteckige Hervorhebungen für Textelemente helfen beispielsweise Schüler*innen mit ADHS
- Immersive Reader & Live Captions: Vorlesefunktion, Übersetzung, Untertitelung und Hervorhebung jedes Wortes beim Mitschreiben.
- Speech-to-Text & Text-to-Speech: Direkte Interaktion mit Texten in beide Richtungen – ideal bei Legasthenie oder auditiven Einschränkungen.

Digitaler Unterricht barrierefrei – Funktionen im Überblick
Jetzt umsteigen und durchstarten!
Ab Juli erscheint myViewBoard 3 auf Ihren ViewBoards als Over-the-Air-Update. Aktivieren Sie automatische Updates oder laden Sie bei Bedarf manuell über den Google Play Store herunter. Die Vorgängerversion bleibt bis Sommer 2026 verfügbar, damit Sie in Ruhe planen können.
Erleben Sie, wie myViewBoard 3 Unterricht neu definiert: intuitiv, inklusiv und kollaborativ.
Mehr erfahren und Update starten: myViewBoard
VA2408-HDJ und VA2708-HDJ von ViewSonic: Die perfekten Monitore für Arbeit und Freizeit
Moderne Anforderungen an Computer-Monitore wachsen stetig. Ob für das Homeoffice, Büro oder Multitasking zuhause – die Monitore VA2408-HDJ und VA2708-HDJ von ViewSonic sind zuverlässige Begleiter, die Flexibilität und hochwertige Darstellung bieten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie diese Modelle produktives Arbeiten im Homeoffice fördern können.
Hervorragende Bildqualität und Komfort
Beide Monitore bieten Full-HD-Auflösung, 100 Hz Bildwiederholfrequenz und lebendige Farben und eignen sich hervorragend für tägliche Aufgaben wie Office-Arbeiten. Die 24-Zoll-Version (VA2408-HDJ) ist ideal für kleinere Schreibtische oder als Zweitmonitor, während die 27-Zoll-Variante (VA2708-HDJ) großzügigen Raum für umfangreiches Multitasking, wie das Arbeiten mit Tabellen oder simultane Anwendungen, bietet. Beide Modelle sind flickerfrei und verfügen über einen Blaulichtfilter, was sie besonders geeignet macht für lange Anwendungen wie beim Projektmanagement, bei Videokonferenzen oder beim Gaming.
Produktivität neu definiert: Anschlussmöglichkeiten und Ergonomie
Die beiden Monitormodelle sind vielseitig anschließbar und bieten Optionen für HDMI-, DisplayPort- und VGA-Verbindungen. So lassen sich ältere und aktuelle Geräte, wie Laptops, PCs oder Spielkonsolen, problemlos integrieren und erweitern.

Anschlüsse VA2408-HDJ und VA2708-HDJ
Der VA2708-HDJ überzeugt mit einer großzügigen Bildschirmfläche für Multitasking, ideal für datenintensive Anwendungen. Der kompaktere VA2408-HDJ passt perfekt auf kleinere Schreibtische, ohne an Anschlussmöglichkeiten zu verlieren, und eignet sich für flexible Büro- oder Heimumgebungen. Beide Modelle sorgen für optimale Bildübertragung und Konnektivität im Arbeitsalltag.

Ergonomie der Monitore
Umweltfreundlich und energiesparend
Beide Monitore sparen dank Eco-Modus Energie, ohne an Darstellungsqualität einzubüßen. Damit sind sie optimal für umweltbewusste Nutzer, die gleichzeitig ihren Energieverbrauch senken und hochwertige Bildqualität genießen möchten.
Fazit
Der ViewSonic VA2408-HDJ ist die ideale Lösung für Nutzer, die ein kompaktes, leistungsstarkes Modell suchen. Mit 24 Zoll ist er perfekt für kleine Arbeitsplätze und vielseitige Anwendungen im Homeoffice, wie Recherchen oder kreative Projekte. Der VA2708-HDJ mit 27 Zoll, bietet hingegen mehr Fläche für produktives Multitasking: So können parallel Tabellen bearbeitet und Präsentationen geprüft werden, was gerade im Homeoffice eine enorme Arbeitserleichterung schafft. Beide Monitore bieten hervorragende Bildqualität, augenschonende Technologien und Energieeffizienz – ideal für die tägliche Arbeit und Freizeit.
Angebote zu den beiden Monitoren finden Sie hier:
„MINT-Fächer? Nix für mich!“ Wie Mathe, Informatik und Naturwissenschaften doch begeistern können
Allein die Vorstellung, in Mathe oder Physik an komplexen Formeln zu scheitern oder sich mit Fachsprache quälen zu müssen, lässt die Lernmotivation schnell auf null sinken. Mit digitalen Medien verschaffen Lehrkräfte auch weniger begeisterten Schüler:innen einen Zugang zu abstrakten Inhalten, ohne die Cracks zu langweilen. Lesen Sie, welche Strategien einen Mehrwert bieten und Lernenden auch langfristig zugutekommen.
Forschergeist wecken
Kaum auf der Welt, beginnen wir mit unermüdlicher Entdeckerfreude uns selbst und unsere Umgebung zu erkunden. Nichts und niemand ist sicher vor der Lust am Lernen eines Kleinkindes. Der Mensch ist von Geburt an neugierig und geht Dingen auf den Grund. Den Forschergeist zu wahren oder zu wecken, ist im notenzentrierten Unterricht nicht leicht, aber entscheidend für motiviertes Lernen.
Die pädagogischen Materialien der Stiftung Kinder forschen laden Pädagog:innen dazu ein, Kinder von drei bis zehn Jahren beim Entdecken und Forschen zu unterstützen. Für die vier MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stehen Entdeckungskarten als PDFs zum Download bereit. Sie zeigen auf, wie Lehrkräfte gemeinsam mit Kindern gezielt forschen, experimentieren und über die Ergebnisse diskutieren können.
Phänomenen aus dem Alltag auf der Spur sein, Fragen an die Natur stellen, Ideen sammeln, Vermutungen anstellen, selbst ausprobieren – eine Frage aus dem Alltag ist Ausgangsbasis und Start in die verschiedenen Phasen des Erforschens, die die Kinder bewegt oder von Lehrkräften eingebracht wird. Geht es um technische Dinge? Dann kann ein Problem, das es zu lösen gilt, den Forschungsauftrag anstoßen und Schritt für Schritt zum Resultat zu führen. Beim gemeinsamen Entdecken kann digitale Technik wie das ViewBoard des EdTech-Herstellers ViewSonic ein wertvoller Begleiter sein, nicht nur im Fach Informatik.
Beobachten und Beschreiben von Phänomenen sind neben dem Stellen von Fragen weitere Triebfedern, die auch kleine Forschungsprojekte voranbringen: Was passiert, wenn ich beim Computer auf bestimmte Tasten drücke? Und welche Tasten sind in welcher Reihenfolge zu drücken, wenn ich ein Bild ausdrucken möchte?
Nicht nur in Kunst ist Kreativität gefragt, auch in Technik und Informatik. So sind Erfindungen das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Selbst etwas herauszufinden oder sogar neu zu entwickeln, macht den meisten Kindern viel mehr Spaß, als bereits Gedachtes nachzumachen oder sogar nur nachzuvollziehen.
Unter dem Menüpunkt Bildung hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung zahlreiche Links zu Angeboten zum Experimentieren, Programmieren und Dazulernen zusammengestellt – eigentlich für das Lernen zu Hause. Mit dem digitalen Display lassen sie sich aber auch schnell ins Klassenzimmer oder Chemielabor holen. Im Netzwerk Rhein-Main-Schülerlabore finden sich Mitmachprojekte für jedes MINT-Fach; der „Kerzenfahrstuhl“ und der „Stärkenachweis“ sind Experimente für zu Hause der Uni Frankfurt. Nach einem Einführungsvideo können die Schüler:innen gleich mitmachen.
Warum nicht mit einem Papierflieger-Wettbewerb in die Strömungslehre einsteigen? Oder im Unterricht einen Minihubschrauber bauen? Auf der Webseite MintZirkel gibt es zu allen Mint-Fächern Unterrichtsmaterialien, die keineswegs staubtrocken sind. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) etwa hat in Zusammenarbeit mit Klett Mint eine kostenlose Broschüre zum Download herausgegeben, die Schüler:innen von der dritten bis sechsten Klasse mit Mitmach-Experimenten zum Forschen rund um die Themen Fliegen und alternative Treibstoffe anregen. Das Lehrmaterial aus der DLR-Reihe „Space2School“ macht Jugendliche an weiterführenden Schulen Lust, sich mit Robotik oder Satellitenkommunikation zu beschäftigen, aber auch zu lernen, wie man sich ohne Smartphone und Navigationssysteme orientieren kann. Programmieren lernen können Kinder und Jugendliche ab der 6. Klasse in der Hacker School, die auch Online-Kurse für Schulklassen anbieten – inkl. Infotermine für Lehrkräfte.
Individuelles Lernen ermöglichen
Jedes Kind ist anders – und lernt anders. Sinnvoll in den Unterricht eingebundene digitale Technik kann auch „trockenen“ Lehrstoff interessant veranschaulichen. Hören, sehen, riechen oder selbst ausprobieren – je mehr Sinneskanäle angesprochen werden, desto intensiver ist die Lernerfahrung. Das bedeutet keineswegs, dass jede Formel zu einem Kinofilm verarbeitet werden muss. Ein Zuviel an Technik lenkt eher ab und bremst die Motivation.
Zum Einstieg in ein Thema oder zur Vertiefung eignen sich Erklärfilme oder Podcasts, die beliebig oft abgespielt werden können, wenn sie nach dem Unterricht in einem Cloud-Speicher oder auf einer Lernplattform abgelegt werden. Es muss nicht immer eine fertige Produktion aus dem Netz sein. Der Stoff der letzten Unterrichtsstunde lässt sich auch einfach als Erklärfilm aufbereiten: Ein Druck auf den Aufnahmeknopf des ViewBoards genügt, schon schneidet das Board den Audiovortrag sowie die Entwicklung des Tafelbilds mit und liefert das Futter fürs Wiederholen zu Hause. Tafelbilder aus dem Unterricht können auch separat im Cloud-Speicher und fürs Nacharbeiten von zu Hause abgerufen werden. Werden keine cloudbasierten Plattformen oder Dienste wie OneDrive genutzt, lassen sich Tafelbilder auch lokal auf dem digitalen Display speichern und in der nächsten Stunde weiterbearbeiten.
Auf der Plattform bettermarks finden Lehrkräfte interaktive Tafelbilder für den Einstieg, Beispiele und Merksätze, adaptive Mathe-Aufgaben zum Üben und vieles mehr. In acht Bundesländern sind Lizenzen aufgrund von Kooperationen kostenlos – die Registrierung genügt, um MINT-Fächer praktisch anzugehen.
Echte Matheaufgaben aus der Arbeitswelt in Eigenregie am Tablet oder gemeinsam am digitalen Display lösen: Firmen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stellen unter MintZirkel Aufgaben aus der beruflichen Praxis bereit – mit Lösungen.
Mit der dynamischen Mathematiksoftware „GeoGebra“ lassen sich interaktiv auch komplexe Sachverhalte in Geometrie, Algebra, oder Trigonometrie veranschaulichen: Auf der GeoGebra-Plattform finden sich nach eigenen Angaben mehr als eine Million Simulationen, Unterrichtseinheiten sowie Spiele für Mathe und Naturwissenschaften – von der Community erstellt und kostenlos angeboten.
Mit welchen weiteren Methoden können Lehrkräfte Schüler*innen beim Erfassen der komplexen Zusammenhänge unterstützen? Der durch die Europäische Union finanzierte Kompetenzverbund lernen:digital bietet dazu im Kompetenzzentrum MINT Fort- und Weiterbildungen sowie Onlinevorträge und aktuelle Informationen.
Schüler:innen in den Lehrprozess einbeziehen
Die genannten Webseiten eigenen sich ideal auch als Fundus für die selbstständige Projektarbeit. Von der Lehrkraft begleitet und aktiv unterstützt, können schon Kinder im Grundschulalter in allen naturwissenschaftlichen Fächern experimentieren, ihr Forschungsprojekt per Video festhalten und der Klasse an der digitalen Tafel erläutern. Es muss nicht immer ein Film sein – mit dem Tablet oder Smartphone fotografierte Treppen, Spielgeräte oder Omas Kuchen zeigen anschaulich, dass unsere Umgebung voller Winkel steckt. Auf dem ViewBoard lassen sich diese Winkel mit dem Stiftwerkzeug gleich auf dem Foto einzeichnen. Dazu die Bilddatei einfach in myViewBoad hochladen und auf der „Leinwand“ platzieren. Das Formenwerkzeug eignet sich dafür, Kreise, Rechtecke oder Pfeile hinzuzufügen, und die Bildschirmlupe vergrößert jeden beliebigen Bereich eines Fotos, was bei Aufnahmen von Tieren, Pflanzen oder auch technischen Geräten hilfreich ist.
Nur wer Lerninhalte wirklich verstanden hat, kann sein Wissen weitergeben. Lehrer:innen in allen MINT-Fächern haben die wichtige Aufgabe, auch bei der Projektarbeit die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, und sie mit zusätzlichen Erläuterungen zu unterstützen oder mit Fragen zu weiteren Überlegungen anzuregen. Lernpaten aus höheren Klassen können dabei eine wertvolle Hilfe sein.
Fazit: Es wird vermutlich nicht gelingen, jedes Kind für die MINT-Fächer zu begeistern. Doch der Alltag von Kindern steckt voller Phänomene, die neugierig machen und das Interesse an Fächern wecken, die vielen Schüler:innen zunächst viel zu komplex erscheinen. Eine große Auswahl an Forschungsideen im Netz lädt zum Experimentieren und Ausprobieren ein und ermöglicht das Lernen mit allen Sinnen – und im eigenen Tempo: Mithilfe von Tablet, iPad und digitaler Tafel lassen sich Lerninhalte vielfältig aufbereiten und können zu Hause wieder aufgerufen werden.
ViewSonic VP2786-4K: Testsieger bei CHIP.de
Der ViewSonic VP2786-4K Monitor setzt neue Maßstäbe für Kreativprofis. Mit beeindruckender Farbgenauigkeit und umfassenden Kalibrierungsoptionen richtet sich dieser Monitor vor allem an Fotografen, Designer und Videoproduzenten. CHIP.de hat den 27-Zoll-4K-UHD-Monitor ausgiebig getestet und seine erstaunliche Leistung und Vielseitigkeit bestätigt.
Der VP2786-4K besticht durch eine exzellente Bildqualität mit einer 4K-UHD-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) und einem weiten Betrachtungswinkel dank IPS-Technologie. Besonders hervorzuheben ist die Farbgenauigkeit: Mit einer Abdeckung von 100 % Adobe RGB und einer Delta-E < 2 Farbtreue liefert dieser Monitor lebendige und präzise Farben. Zudem unterstützt er HDR10, was den dynamischen Bereich erweitert und für realistischere und kontrastreichere Bilder sorgt.
Professionelle Anwender werden die umfangreichen Kalibrierungsoptionen des VP2786-4K zu schätzen wissen. Der Monitor verfügt über einen eingebauten Kalibrierungssensor und die ViewSonic Colorbration+ Software, die eine präzise Anpassung der Farben ermöglicht. Dies stellt sicher, dass Fotografen, Designer und Videoproduzenten stets konstante und genaue Farben erhalten. Der VP2786-4K bietet zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, darunter HDMI, DisplayPort und USB-C. Letzterer unterstützt zudem gleichzeitig die Stromversorgung von Laptops. Der integrierte USB-Hub und der SD-Kartenleser verbessern den Workflow und machen den Monitor zu einem vielseitigen Werkzeug für Kreativprofis.

VP2786-4K Szenariofoto
Das Testurteil von CHIP.de für den ViewSonic VP2786-4K lautet: sehr gut (Note 1,1). In den Kategorien Bildqualität und Ausstattung hat der Monitor besonders gut abgeschlossen. Das macht den Monitor zur idealen Wahl für Kreativprofis, die auf höchste Farbgenauigkeit und umfassende Kalibrierungsoptionen angewiesen sind, um ihre kreativen Projekte auf das nächste Level zu bringen.
Für einen detaillierten Testbericht besuchen Sie CHIP.de.
ViewSonic erhält den CHIP Leading Support 2024 Award: Eine Anerkennung für herausragenden Kundenservice
Wir freuen uns, dass ViewSonic erneut den renommierten CHIP Leading Support 2024 Award erhalten hat. Diese Auszeichnung ist der Beweis für unser unermüdliches Engagement, exzellenten Kundenservice zu bieten.
Der Leading Support Award von CHIP, einem der führenden Technikportale in Deutschland, basiert auf einer umfassenden Analyse und Bewertung der Serviceleistungen verschiedener Unternehmen und Hersteller in Zusammenarbeit mit dem Markforschungsunternehmen Globis Consulting. Bewertet wurden unter anderem die Tiefe der Produktinformationen, Informationen zu Updates, Beratungsmöglichkeiten, Unterstützung im Problemfall sowie der mobile Zugriff auf Supportdienste.
Unser Kundenservice-Team arbeitet täglich daran, schnell und kompetent auf Anfragen zu reagieren, sei es bei technischen Fragen, Produktberatung oder Garantieleistungen. Die Anerkennung durch CHIP bestätigt uns in unserem Bestreben, unsere Servicequalität kontinuierlich zu verbessern.
Diese Auszeichnung motiviert uns, weiterhin hart daran zu arbeiten, unseren Service zu optimieren und noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen.
Zeit für große Bilder – Heimvorteil mit dem richtigen Beamer
Sind Sie auf der Suche nach dem perfekten Beamer für spannende Fußballabende zur EM oder um die Olympischen Spiele mit Freunden auf einer großen Leinwand zu erleben? Die Auswahl des richtigen Beamers kann überwältigend sein, keine Sorge jedoch – wir haben eine Liste mit den wichtigsten Aspekten zusammengestellt, die Sie beim Kauf beachten sollten. Von der Bildqualität über die Konnektivität bis hin zur Lichtstärke, diese praktischen Tipps helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen und das Beste aus Ihrem Heimkino herauszuholen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, was einen großartigen Beamer ausmacht.
Mobil, tragbar oder stationär?
Mobile Beamer sind extrem kompakt, manche Modelle sind kaum größer als eine Handfläche. Dafür sind die Helligkeit und die Auflösung solcher Geräte technisch bedingt geringer und sie eignen sich daher eher für kleinere Projektionen beim Camping, für spontane Filmabende im Freien oder für mobiles Gaming. Manche Modelle verfügen sogar über einen eingebauten Akku oder lassen sich mittels USB-C von einer externen Powerbank speisen, so dass man in Kombination mit der Drahtlosübertragung vom Handy oder Tablet komplett auf Kabel verzichten kann.
Tragbare Beamer sind relativ leicht und kompakt und können dadurch mühelos vom einem in den anderen Raum gebracht und dort installiert bzw. platziert werden. Sie sind deutlich lichtstärker als die mobilen Projektoren und bieten meistens schon eine Full HD-Auflösung, und manche Mode sogar 4K für eine bestmögliche Schärfe. Diese Modellgattung eignet sich sehr gut für mobile Präsentationen in der Schule oder im Büro, aber auch für Filme und Sportübertragungen.
Stationäre Beamer, auch Installationsbeamer genannt, sind in der Regel für die Montage an einer Wand- oder Deckenhalterung konzipiert. Dies hat den Vorteil, dass der Beamer stets optimal eingerichtet ist und zudem elegant in die Gestaltung des Wohnraums integriert werden kann.
Mehr als nur Pixel: Wählen Sie die richtige Beamer-Auflösung
Viel hilft viel … das gilt bei der Auflösung bei Beamern aber nur bedingt. Die Auflösung ist zwar ein wichtiges Kriterium für die Bildqualität, sie sollte aber zu der jeweiligen Anwendung passen. Soll ein Beamer z. B. mobil zum Filme schauen eingesetzt werden, so kann eine HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixel oder geringer durchaus ausreichend sein. Entscheidend ist hier hauptsächlich die Bildgröße. Wer hauptsächlich Fernsehen schaut und ab und zu einen Spielfilm aus den Streaming-Portalen oder von Blu-ray genießt, dem empfiehlt sich ein Full HD-Projektor mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.
Für Cineasten, Gamer und Sportfreunde, die Wert auf die bestmögliche Qualität legen und auch über den entsprechend hochwertigen Content verfügen, sind 4K-Beamer die erste Wahl, da sie über eine besonders hohe Auflösung von 3840 x 2160 Pixel verfügen. Besonders im Zusammenspiel mit dem erhöhten Kontrastumfang durch HDR ergibt sich dann ein beeindruckendes Bilderlebnis. Allerdings ist hier das Zusammenspiel vom Sehabstand und der Bildgröße wichtig, denn der Auflösungsvorteil sinkt mit zunehmendem Abstand vom Bild und steigt wiederum mit größeren Diagonalen. Als grobe Faustregel kann man sagen: Der optimale Sehabstand bei einer 4K-Auflösung entspricht ungefähr die Breite der Projektion. Bei einer 3 m breiten Leinwand sollte man also ungefähr drei Meter davon entfernt sitzen, um die Vorteile der sehr hohen Auflösung zu nutzen. Sitzt man deutlich weiter weg, kann das menschliche Auge die sehr feinen Strukturen nicht mehr auflösen und man sieht kaum einen Unterschied zu der Full HD-Auflösung in Bezug auf die Bildschärfe.
Laser, LED oder klassische Lampe?
Die klassischen Quecksilberlampen werden mittlerweile vor allem durch Modelle abgelöst, die auf Laser- oder LED-Technologie setzen. Diese sind wartungsfrei, energieeffizient und erzeugen deutlich weniger Lüftergeräusche. Die Lichtquellen haben mit einer geschätzten Lebensdauer von 30.000 Stunden und mehr eine fünf- bis zehnmal längere Lebensdauer als die herkömmlicher Projektorlampen und sie benötigen auch eine erheblich geringere Aufwärm- und Abkühlphase als Lampenmodelle.
Die Lichtstärke ist entscheidend: Verschiedene Hersteller messen die Lichtstärke unterschiedlich, oft in ANSI-Lumen, ISO-Lumen oder Center-Lumen. Lampen-Projektoren können bereits nach ca. 1.000 Betriebsstunden an Helligkeit verlieren. LED-Projektoren hingegen nutzen das farbreinere LED-Licht, welches um 1,5- bis 2,5-mal heller wirkt als herkömmliches Lampenlicht. Bei Laser-Projektoren wird entweder ein einzelner oder drei Laser verwendet, je einer pro Farbe.
Helligkeitsbedarf: Die notwendige Lichtstärke eines Beamers hängt von Umgebungslicht, Bildgröße und Projektionsfläche ab. Dunklere Oberflächen benötigen stärkere Projektoren als helle Leinwände. Eine Faustregel für die benötigte Lichtstärke ist: Empfohlene Lichtstärke (ANSI bzw. LED-Lumen) = Bildbreite * Umgebungslichtfaktor * 1000.
Beispiele für Umgebungslichtfaktoren:
Dunkles Heimkino: Faktor 0,75
Wohnzimmer abends: Faktor 1
Wohnzimmer tagsüber: Faktor 1,5
Terrasse Dämmerung: Faktor 2,0
Ein 2 Meter breites Bild in einem hell erleuchteten Wohnzimmer erfordert etwa 3.000 Lumen.
Leinwandwahl: Verschiedene Leinwandtechnologien wie Hochkontrast- oder ALR-Leinwände beeinflussen die Bildqualität. Eine fachkundige Beratung ist hier sinnvoll.
Der Standpunkt – Standard, Kurzdistanz oder Ultra-Kurzdistanz (Laser-TV)?
Beim Kauf eines Beamers ist es wichtig zu wissen, wo und wie der Beamer positioniert werden soll. Die Entfernung zwischen Projektor und Projektionsfläche bestimmt, ob ein Standard-, Kurzdistanz- oder Ultra-Kurzdistanz-Modell am besten geeignet ist.
- Ultra-Kurzdistanz-Beamer (Laser-TV): Diese Beamer werden nahe an der Projektionsfläche platziert, typischerweise nur wenige Zentimeter entfernt, mit einem Projektionsverhältnis von etwa 0,25:1. Sie sind ideal für kleine Räume, wo herkömmliche Fernseher stehen würden. Für optimale Bildqualität sollte man spezielle ALR- oder CLR-Leinwände verwenden, die das Licht des Beamers reflektieren und störendes Umgebungslicht absorbieren.
- Kurzdistanz-Beamer: Mit einem Projektionsverhältnis von etwa 0,5:1 bis 1,0:1 können diese Beamer in mittelgroßen Räumen genutzt werden. Sie bieten Flexibilität in der Aufstellung, da sie sowohl auf einem Tisch platziert als auch an der Wand oder Decke montiert werden können.
- Standard-Beamer: Für große Räume geeignet, werden diese Beamer in einer Entfernung von mindestens einem Meter oder mehr von der Projektionsfläche aufgestellt. Ihr Projektionsverhältnis beginnt bei 1,0:1. Viele Modelle verfügen über ein Zoom-Objektiv, das zusätzliche Flexibilität bietet, indem es den Projektionsabstand und die Bildgröße variabel gestaltet, ähnlich wie der optische Zoom bei einem Fotoapparat.
Während der optische Zoom eines Projektors die Bildgröße ohne Qualitätsverlust anpassen kann, führt ein elektronischer Zoom, der das Bild digital vergrößert oder verkleinert, zu leichten Qualitätseinbußen.
Der Offset – Wohin strahlt der Projektor?
Eine grundlegende optische Eigenschaft eines Projektors ist dessen Offset. Fast alle aktuellen Projektoren sind heute so konstruiert, dass sie bei einer Tischprojektion das Bild nach oben versetzt projizieren. Das nennt man „Off-Axis-Projektion“, da das Bild sich oberhalb der gedachten Objektivmittelachse befindet. Der untere Bildrand des projizierten Bildes befindet sich meist auf Höhe der Objektivmitte oder etwas darüber. Vorteil: Das Bild wird so projiziert, dass ein Betrachter sich bei einer Tischprojektion nicht im Lichtkegel befindet und das Bild stört.

Beamer – 70% Off-Axis Darstellung

Beamer – 100% Off-Axis Darstellung
Bei einer Deckenprojektion ist es umgekehrt, dann befindet sich die obere Bildkante leicht unter dem Deckenniveau. Dies verhindert, dass der Lichtkegel ungewollt an die Decke strahlt, was bei einer gleichmäßigen Projektion nach oben und unten, bekannt als „On-Axis-Projektion“, der Fall wäre. Der Offset-Wert beschreibt, um wie viel Prozent der Bildhöhe der Lichtkegel des Projektors bei einer Off-Axis-Projektion nach oben oder unten verschoben ist.

Beamer – On-Axis Darstellung
Perfekte Bildgeometrie dank Lens Shift & Trapezkorrektur
Bei hochwertigen Projektoren lässt sich der Offset in einem bestimmten Rahmen sogar verstellen, dann spricht man von einem Lens Shift. Dabei wird das Objektiv mechanisch verstellt. In der Regel erfolgt die Verstellung vertikal, bei professionellen Projektoren oder hochwertigen Heimkino-Projektoren ist sogar eine horizontale Verstellung möglich. Das ermöglicht dann sogar eine Aufstellung des Projektors links oder rechts von der Leinwand-Mitte versetzt ohne geometrische Verzerrungen. Das ist vor allem bei der Deckenmontage sehr hilfreich. Dabei lässt sich das Objektiv vertikal bzw. horizontal verschieben, um das projizierte Bild genau auf die Leinwand anzupassen. Ganz komfortabel ist es, wenn man den Lens-Shift motorisch über die Fernbedienung einstellen kann. Ohne Lens Shift muss man schon bei der Planung einer Projektion genau berechnen, wo man den Projektor aufstellt, eine spätere Korrektur der Bildposition nach erfolgter Installation ist sehr aufwändig, da dann die Deckenhalterung des Projektors versetzt werden muss.
Fehlt ein vertikaler Lens-Shift und man möchte das Bild nach oben oder unten verschieben, muss man den Projektor entsprechend nach oben oder unten kippen. Dabei wird das Bild an den Seitenrändern trapezförmig verzerrt. Um das auszugleichen, haben viele Projektoren eine Trapezkorrektur. Die erfolgt jedoch elektronisch, indem Sie das Bildsignal an den Rändern entsprechend gegenverzerrt, und dabei entsteht an den Rändern ein gewisser Qualitätsverlust. Daher sollte man eine Trapezkorrektur nur in einem kleinen Bereich vornehmen, sonst entstehen sichtbare Unschärfen im Randbereich.
Starke Kontraste & schöne Farben
Obwohl die Helligkeit eines Projektors wichtig ist, kommt es für ein qualitativ hochwertiges Bild auch auf die Darstellung von dunklen Szenen an, wie beispielsweise Weltraumszenen in Filmen. Ähnlich der Dynamik bei Ton (der Unterschied zwischen den leisesten und lautesten Tönen) ist der Kontrast bei Bildern entscheidend. Ein Projektor sollte dunkle Bereiche mit minimalem Restlicht wiedergeben können, um einen niedrigen Schwarzwert und damit realistischere Dunkelszenen zu erreichen. Während Projektoren für Konferenzräume oft auf maximale Helligkeit ausgelegt sind, sucht man bei Heimkinoprojektoren nach einem optimalen Gleichgewicht zwischen Schwarzwert und Helligkeit.
Ebenso wichtig ist die Farbwiedergabe: In einem Konferenzraum mag die perfekte Farbdarstellung für eine PowerPoint-Präsentation weniger wichtig sein, doch bei der Filmwiedergabe zu Hause ist sie essentiell. Eine gute Farbwiedergabe sorgt dafür, dass das Bild natürlich und lebendig wirkt.
HDR – Alles so schön bunt
HDR (High Dynamic Range) erweitert den Kontrastumfang und macht das Bild farbintensiver und lebendiger. Um HDR zu nutzen, benötigt man jedoch entsprechenden Content, den man von 4K Blu-rays, gängigen Streaming-Portalen oder sogar von HDR-fähigen Kameras oder Smartphones erhält.
Zum guten Bild gehört auch ein guter Ton
Nahezu jeder Beamer verfügt über integrierte Lautsprecher. Diese unterscheiden sich in Sachen Performance und Qualität jedoch erheblich. Es reicht nicht, nur auf die Watt-Zahl zu achten. Wichtiger sind Anzahl und Technologie der Lautsprecher. ViewSonic arbeitet beispielsweise eng mit den Sound-Experten von JBL zusammen, um ein beeindruckendes audiovisuelles Erlebnis zu gewährleisten.
Störenfried – Die Lautstärke der Lüftung
Laute Lüftergeräusche können den Genuss beim Betrachten eines Spielfilmes im Wohnzimmer stark beeinträchtigen, vor allem in leisen Szenen. Daher sollte man bedenken, dass vor allem lichtstarke Projektoren in der Regel auch ein höheres Lüftergeräusch erzeugen. Hochwertige Projektoren für den Heimbereich besitzen oft ein ausgeklügeltes Kühlsystem, das deutlich weniger Lüftergeräusche erzeugt als Projektoren für den gewerblichen Einsatz.
Vernetzt – Schnittstellen, Kabel und Funk
Weniges ist so verwirrend wie die Vielzahl an Schnittstellen, Ein- und Ausgängen sowie Formaten im AV-Bereich. Klar ist: HDMI ist in vielen Fällen unverzichtbar, und hier gilt es darauf zu achten, welche HDMI-Version genau unterstützt wird. Für 4K-Projektoren wird HDMI 2.0 oder 2.1 unbedingt empfohlen, bei Projektoren mit niedrigerer Auflösung reicht in der Regel HDMI 1.4. Ebenso gehört Bluetooth mittlerweile zum Standard. Spannend wird es hingegen, wenn es um Themen wie WLAN oder die Kompatibilität mit Fire TV Stick, Chromecast und andere Technologien geht. Besonders großen Komfort versprechen Beamer mit einem USB-C Anschluss, der nicht nur eine sehr schnelle Signalübertragung bietet, sondern zugleich den Betrieb bzw. das Aufladen externer Geräte ermöglicht.
Zu gut, um wahr zu sein
Immer mehr Haushalte suchen online nach günstigen Beamer-Angeboten. Doch Vorsicht ist geboten bei verlockenden Schnäppchen unbekannter Marken. „Oft versprechen diese Produkte Spezifikationen, die technisch kaum umsetzbar sind, vor allem bei kleineren Geräten“, warnt Timo Winkler, Head of B2C & B2B Sales bei ViewSonic. Er ergänzt: „Fake-Bewertungen können irreführend sein und Qualität vortäuschen, die real nicht gegeben ist.“
Timo Winkler empfiehlt weiter: „Ein hochwertiger Beamer allein macht noch kein Premium-Videoerlebnis. Eine gute Leinwand ist ebenso entscheidend, um das Potenzial des Beamers voll auszuschöpfen.“
ViewSonic bietet eine Reihe smarter LED-Beamer, um Sportfans spannende Großbildunterhaltung zu bieten. Ob es sich um die X-Serie mit erweiterten smarten Funktionen für Heimkinos oder die tragbare M-Serie für Unterhaltung unterwegs handelt – Beamern sind heute kaum noch Grenzen gesetzt. Auch Modelle mit Laser-Technologie werden nun erschwinglich.
Gegen die Qual der Wahl: Eine Auswahl an ViewSonic-Projektoren
M-Serie – Vielseitigkeit und Portabilität
Der kompakte ViewSonic M10 bietet herausragende Qualität und Flexibilität mit FullHD-Auflösung und einem prämierten Design. Trotz seiner geringen Größe liefert er beeindruckende 2.200 LED-Lumen. Sein blitzschneller Autofokus sorgt sofort für ein scharfes Bild, egal wo er platziert wird. Er verfügt über HDMI und USB-C Anschlüsse sowie drahtlose Übertragungsoptionen, und sein integriertes Harman/Kardon-Soundsystem bietet exzellenten Klang. Der M10 ist ideal für mobile Einsätze, ob im Wohnzimmer, Büro oder Garten.
Für noch mehr Mobilität ist der ultraportable M1+ die ideale Wahl. Mit eingebautem Akku und flexiblen Standfuß verwandelt er jede Umgebung in ein kleines Kino und bietet gleichzeitig erstklassigen Klang durch das Harman/Kardon-Soundsystem.
X-Serie – Audiovisuelle Medien zum Leben erwecken
Die X-Serie von ViewSonic, ausgestattet mit der neuesten LED-Technologie, bringt durch ihre beeindruckende Helligkeit von 3.100 LED-Lumen und lebendige Farben jedes Bild zum Strahlen. Die Modelle X1 und X2 bieten flexible Einsatzmöglichkeiten, die perfekt auf verschiedene Umgebungen abgestimmt sind. Der X1 eignet sich hervorragend für Standard-Projektionsdistanzen, während der X2 als Kurzdistanzprojektor auch in kleineren Räumen große Bilder erzeugen kann. Dies macht ihn ideal für Orte, an denen der Platz begrenzt ist, aber dennoch eine große Bildfläche gewünscht wird.
Der X11-4K ist das Highlight dieser Serie und bietet eine Auflösung von 4.000 x 2.160 Pixel. Mit HDR-Unterstützung liefert dieser Projektor eine besonders kontrastreiche und farbintensive Bildqualität. Dank der innovativen LED-Technologie erreicht er eine Helligkeit von 2.400 LED-Lumen, was auch in größeren Räumen oder bei Tageslicht ein brillantes Seherlebnis garantiert. Die Cinema SuperColor+ Technologie erweitert den Farbraum deutlich, sodass Zuschauer Filme in genau den Farben erleben können, die der Regisseur beabsichtigt hat.
Für ein noch besseres visuelles Erlebnis ist der X11-4K mit einem Kurzdistanz-Objektiv ausgestattet, das aus nur 1,80 Meter Entfernung ein 100 Zoll großes Bild projizieren kann. Autofokus, Trapezkorrektur, digitaler Zoom und eine geometrische Eckenanpassung sorgen für eine flexible und präzise Bildausrichtung in allen Situationen. Die integrierten Harman/Kardon-Lautsprecher runden das audiovisuelle Erlebnis ab und machen externe Lautsprecher überflüssig.
LS-Serie – Lichtstark dank Laser:
Der LS-740HD nutzt Lasertechnologie für eine lange Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand. Mit einer beeindruckenden Helligkeit von 5.000 ANSI-Lumen und Full HD-Auflösung ist dieser Projektor ideal für helle Räume oder großflächige Präsentationen. Er bietet einen 1,3-fachen optischen Zoom und ein fortschrittliches Kühlsystem, das auch im Portrait-Modus oder im Dauerbetrieb eine zuverlässige Funktion ermöglicht.
Wie digitale Technik interaktives Lernen im Religionsunterricht fördern kann
Warum beten wir? Was ist der Sinn des Lebens? Der Religionsunterricht bietet wie kaum ein anderes Fach die Gelegenheit, Fragen nach Glauben und Werten zu erörtern – aber den Blick auch auf das Zusammenleben verschiedener Kulturen zu richten. Mit einem interaktiven Display wie dem ViewBoard und der Software myViewBoard lässt sich die nahezu grenzenlose Vielfalt der Weltreligionen einfach ins Klassenzimmer holen. Digitale Technik schafft auch Raum für interaktive Religionsstunden, um Motivation und Lernerfolg zu steigern. Vier Ideen:
Interreligiöser Dialog
Welche Bräuche sind typisch für den Islam oder für den Hinduismus? Wie unterscheidet sich das Christentum vom jüdischen Glauben? Schüler:innen stellen einzelne Glaubensrichtungen vor und diskutieren anschließend darüber. In Kleingruppen erstellte kurze Erklärvideos oder ein Quiz können als spannender Einstieg dienen. Schnell und einfach lassen sich Filme oder Quizaufgaben vom Handy oder iPad an die digitale Tafel schicken. Dazu generiert die Lehrkraft zum Beispiel mit dem eigenen Smartphone einen QR-Code und übermittelt ihn per Companion App an das ViewBoard. Den QR-Code fotografieren die Schüler:innen mit ihren Tablets oder Smartphones ab und können ihre Arbeiten anschließend an das interaktive Display senden. Umgekehrt lassen sich auf diesem Weg Präsentationen von der digitalen Tafel aufs Endgerät der Schüler und Schülerinnen kopieren.
Für einen direkten Einblick in das Leben unterschiedlicher Religionsgemeinschaften bietet es sich an, Kirchenvertreter:innen in eine Videokonferenz einzuladen oder sich über dieses Medium mit Menschen auszutauschen, die einen bestimmten Glauben leben.
Arbeit mit Bildern
Ob zum Einstieg in den Unterricht, um eine Diskussion anzuregen, Wissen zu vertiefen oder ein Thema abzuschließen – Bilder können den Unterricht in jeder Phase bereichern. Studierende der Universität Oldenburg haben den Einsatz von Bildern im Religionsunterricht in der Primarstufe erprobt. Ihre Unterrichtsfrage lautete: Was spiegelte sich in den Gesichtern der Apostel nach der Kreuzigung Jesu wider?
Die angehenden Lehrkräfte ließen Grundschüler:innen Bildnisse erkunden und dargestellte Gesichter nachzeichnen. Auch die Farbgebung bildlicher Darstellungen bot Diskussionsstoff und ermöglichte den Kindern einen emotionalen Zugang zur biblischen Geschichte. Mithilfe des ViewBoard ließ sich das Spiel mit Farben und Stimmungen vielfältig vertiefen. Schnell konnten unterschiedlichste Farben des Zeichenstifts ausgewählt, ausprobiert und auch wieder geändert werden. (Hier geht es zu einem Bericht über unser Uni-Projekt im Bildungsmagazin News4teachers.)

interaktives Lernen mit dem ViewBoard im Religionsunterricht | Quelle: Endpräsentation – Digitale Lehrmittel für inklusive Settings evaluieren – Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Eine Foto- oder Bildcollage selbst zu erstellen ist ein weiterer individueller Weg, sich einem ethischen oder religiösen Thema zu nähern. Verschiedene kostenlose Apps wie Fotor oder Phototastic Collage von Microsoft erleichtern Anfänger*innen das Erstellen von facettenreichen Bildkompositionen. Mit wenigen Klicks gelangt die fertige Collage an das ViewBoard und kann der Klasse präsentiert werden.
Hörspiel erstellen
Der Religionsunterricht bietet aber auch die Chance, den Klassenraum in ein Tonstudio zu verwandeln und so die Aufmerksamkeit der Schüler:innen auf das Hören und Zuhören zu lenken. Egal, ob biblische Szenen in einem Hörspiel vertont, gesellschaftliche Fragen in einem selbst produzierten Podcast debattiert werden oder im Rollenspiel aufgezeigt wird, wie sich ein Konflikt friedlich lösen lässt: Das Kino für die Ohren braucht weder Requisite noch Kostüme, denn es lebt von Geräuschen und Stimmen. Kreative Ideen und die Freude am Probieren genügen, um die Zuhörer:innen an die ungewöhnlichsten Orte, in die ferne Zukunft oder in längst vergangene Zeiten zu beamen. Tipps für den Einstieg in das Hörspiel hält die Medienbox NRW der Landesanstalt für Medien bereit.
Niederschwellig und schnell geht es mit dem ViewBoard: Sind die Rollen festgelegt, genügt es, nach einer Probe den Aufnahmeknopf des ViewBoard zu drücken – schon werden Stimmen und Geräusche vertont. Das Einbinden von Audiospuren in den Lernprozess spricht nicht nur einen weiteren Sinneskanal an, der Umgang mit digitaler Technik stärkt auch die Medienkompetenz. Vor allem ermöglicht ein gemeinschaftliches Projekt wie ein Hörspiel motivierendes Arbeiten in Kooperation – und trägt damit zu einem gelingenden Lernen bei.
Virtueller Besuch von Gotteshäusern
Die Vielfalt der Weltreligionen zeigt sich besonders in der charakteristischen Architektur von Gotteshäusern. Wie Moscheen genutzt werden, sowie ihre wichtigsten Bestandteile, können Schüler:innen zum Beispiel auf dem Online-Portal „Islamic·Art“ entdecken. Das Museum für Islamische Kunst in Berlin bietet hier vielfältiges Lehrmaterial für die Sekundarstufe I und II an, das sich auch für den Ethikunterricht oder fächerübergreifenden Unterricht eignet. Schülerinnen und Schüler können mit den Vorlagen auf dem Portal sogar selbst eine Moschee entwerfen und sie anschließend an der digitalen Tafel präsentieren.
Unter dem Titel „Die Kirche ist ein Haus für Gott und die Menschen“ stellt das virtuelle religionspädagogische Institut auf rpi-virtuell ein kostenloses Lern-Padlet zur Verfügung. Von dieser virtuellen Pinnwand rund um die Gotteshäuser der evangelischen und katholischen Kirchen lassen sich Bilder, Learning-Apps, Videos und Arbeitsblätter für Grundschüler:innen ab der zweiten Klasse herunterladen. Von „A“ wie „Abendmahl“ bis „Z“ wie „Zehn Gebote“ hält das Portal auch zahlreiche Themenseiten mit Materialien und Ideen für die Unterrichtsvorbereitung bereit.
Wie sieht ein jüdisches Gebetshaus von innen aus? Auf dem Reli-Ethik-Blog des Klett Verlags zum Beispiel laden virtuelle Rundgänge durch die Synagogen in Saarbrücken, in Halle an der Saale, im oberfränkischen Kronach und in Leipzig dazu ein, sich mit den jüdischen Traditionen und Glaubenspraktiken vertraut zu machen.
Fazit: Mit der interaktiven Tafel lässt sich der klassische Religionsunterricht kreativ bereichern. Mit wenigen Klicks können Schüler:innen auf Exkursion gehen und Gebetshäuser in aller Welt erforschen. Kunst und Religion werden mithilfe des digitalen Displays spielerisch zu einer Einheit. Nicht zuletzt bieten digitale Tools vielfältige Wege, sich interaktiv mit religiösen Themen auseinanderzusetzen – und damit die Motivation und den Lernerfolg zu steigern.
Weitere Infos und Unterrichtstipps rund um das ViewBoard gibt es hier: https://www.viewsonic.com/library/de/insights/bildung/
Digitale Tafel und Co. im Sportunterricht: Spielerei auf Kosten der Bewegungszeit oder Mehrwert?
Im Profisport sind digitale Medien längst selbstverständlich. Im Schulsport heißt es dagegen oft, der Medieneinsatz gehe zulasten der Bewegungszeit in einer ohnehin zunehmend bewegungsarmen Zeit. Dabei kann der Einsatz einer interaktiven Tafel, eines Tablets oder Smartphones auch in der Sportstunde sinnvoll und hilfreich sein. Drei Anwendungstipps.
Bewegungsabläufe, Spieltaktiken und Organisationsformen visualisieren
Eines vorneweg: Die Arbeit mit der digitalen Tafel und anderen Medien im Sportunterricht sollte unkompliziert und wenig zeitaufwendig sein. Ein in der Sporthalle fest montiertes ViewBoard des EdTech-Herstellers ViewSonic zum Beispiel macht Bewegungsabläufe auch im Großformat anschaulich, sofern dies nicht durch direkte Demonstration möglich ist. So bietet die Webseite sportunterricht.de unter der Rubrik „Digitale Medien“ viele Links zu Kurzvideos über Bewegungsabläufe beim Turnen und Tanzen sowie bei Ballsportarten wie Fußball, Volleyball, Tischtennis und Badminton, aber auch zu Trendsportarten wie Parkour. Einen wahren Fundus von über 7.000 Kurzvideos hält das österreichische Portal clipcouch.at bereit. Ob Pritschen und Baggern im Volleyball, Selbstverteidigung oder kreatives Landen beim Weitsprung – kurze Filmsequenzen mit Beschreibung visualisieren die Bewegungen aus verschiedenen Perspektiven und zeigen Schritt für Schritt, wie es geht. Der Vorteil: Beliebig häufiges Wiederholen und Abspielen eines Videos kann das Verständnis für Bewegungen vertiefen und ermöglicht das Lernen im eigenen Tempo.
Schritt für Schritt zeigen, wie es geht – das können auch Schüler:innen, indem sie Übungen oder Spieltechniken demonstrieren und mit dem Smartphone aufnehmen. Im Anschluss wird das Video schnell und einfach an das ViewBoard geschickt, damit alle Schüler:innen sehen, wie es läuft.
Wie bewege ich mich? Was kann ich noch verbessern? Auch die Bewegungsabläufe von Schüler:innen können mit dem Smartphone oder Tablet aufgenommen und gemeinsam erörtert werden. Die digital gestützte Bewegungsanalyse bietet den Lernenden die Möglichkeit, die Eigenwahrnehmung mit der Aufnahme abzugleichen und in einem zweiten Schritt Bewegungsabläufe zu optimieren. Mithilfe der App „Coaching Eye“ (für Android: „Coach’s Eye“) oder auch am ViewBoard lassen sich Videos in Zeitlupe abspielen, ein Timer einsetzen oder Winkel einzeichnen.

Bewegungsabläufe mit der Throw-Funktion auf der digitalen Tafel ansehen
Wichtig: Die Persönlichkeitsrechte eines jeden sind zu wahren. Schüler:innen dürfen nur gefilmt werden, wenn diese damit einverstanden sind! Auch beim Besprechen von Aufnahmen gilt es, so respektvoll wie möglich zu sein. Sollen Aufnahmen gespeichert werden, ist eine schriftliche Einverständniserklärung der Schüler:innen beziehungsweise ihrer Erziehungsberechtigten erforderlich.
Sportstunde gestalten, Parcours aufbauen
Die genannten Webseiten sind auch hilfreich, wenn es um das Vorbereiten des Unterrichts und um das Gestalten der Sportstunde geht. So können Pädagog:innen bereits zu Hause Übungssequenzen auswählen und an das ViewBoard schicken. Unkompliziert einen Parcours zusammenstellen, das können Lehrkräfte oder Schüler:innen mit Bewegungskarten – zum Ausdrucken oder zum Anzeigen auf dem Tablet. Kostenlose Vorlagen für Grund- und weiterführende Schulen bietet zum Beispiel die Webseite bewegteschule.de, ein Projekt des Niedersächsischen Kultusministeriums. Barren, Bock und Co. lassen sich unter dem Aufbauplaner auf sportunterricht.de virtuell aus dem Geräteraum holen und beliebig zu einem Parcours zusammenstellen – an der digitalen Tafel gezeigt, ist er für alle gut sichtbar.
Anregungen für Workouts gesucht? Auf der Webseite schulsportwelten.de, dem Filmportal für Schulen, Vereine und Nachwuchssport, stellen unter der Rubrik „Digitale Sportstunde“ Profisportler:innen sogenannte „WorkINs“ ab der Grundschule vor. Ursprünglich für das Hometraining gedacht, eignen sich die kurzen Übungsreihen auch als Ideenvorrat. Komplette Unterrichtseinheiten zum Parkourtraining und Hintergrundinfos sowie Stationskarten zum Download finden Lehrkräfte auf der Webseite der Unfallkasse Hessen. Pädagog:innen und Schüler:innen aus NRW steht die App BIPARCOURS zur Verfügung. Der Parcour-Creator ist ein kostenloses Lernwerkzeug von Bildungspartner NRW, das online und nach dem Download der Inhalte auch offline genutzt werden kann. Nicht zuletzt finden sich jede Menge Anregungen auf YouTube – dank der Software myViewBoard ohne Werbung auf dem ViewBoard abspielbar.

Kleine Übersicht der Sportvideos auf schulsportwelten.de
Sporttheoretisches Wissen interaktiv vermitteln
Ganz ohne Theorie geht es auch in der Sporthalle nicht. Ob es um die Taktik beim Volleyball, das richtige Muskelaufbautraining oder um Sportsoziologie geht – auf der Suche nach Filmen und dazugehörigen Unterrichtsmaterialien für den theoretischen Sportunterricht werden Lehrkräfte zum Beispiel in der Mediathek des Medieninstituts der Länder (FWU) fündig. Allerdings ist eine kostenpflichtige Lizenz erforderlich. Jede Menge Material zur Sporttheorie in der Sekundarstufe II, beispielsweise für den Leistungskurs, bietet auch die bereits genannte Webseite sportunterricht.de. Auf den meisten allgemeinen Lernplattformen ist der Bereich Sport allerdings noch unterrepräsentiert, was sich in den nächsten Jahren sicher ändern wird.
Wissen oder Spielregeln kurzweilig und einprägsam vermitteln, das können Sportlehrer:innen auch mit eigenen, interaktiven Erklärvideos oder mit geeigneten Beiträgen aus dem Netz. Mehr zu diesem Thema gibt es in diesem Blog im Beitrag „Erklärvideos“. Alternativ lässt sich ein Video mit einem selbst erstellten Lernspiel kombinieren, zum Beispiel über die Webseite „Quizstunde“. Hier können Lehrkräfte oder die Schüler:innen selbst Fragebögen für mehrere Teams erstellen oder einfach Quizrunden von anderen Nutzer:innen auf der digitalen Tafel starten.
Fazit: Sportunterricht ist Bewegungszeit. Wenn eine funktionierende digitale Technik auch in der Sporthalle angekommen ist, kann die Unterrichtsstunde mit dem ViewBoard, Smartphone oder Tablet jedoch sinnvoll bereichert werden, ohne unnötig Zeit zu verlieren. Gerade für das Lehren von Bewegungsabläufen erschließen sich für Pädagog:innen neue Möglichkeiten, Sportarten auch im Detail zu veranschaulichen. Die videobasierte Bewegungsanalyse gewährt detaillierte Einblicke in eigene Bewegungsabläufe und bietet damit den Raum, Lernpotenziale auszuschöpfen. Interaktiv und mehrere Sinneskanäle ansprechend lässt sich auch sporttheoretisches Wissen vermitteln und spielerisch abfragen.