Virtueller Klassenraum – die ideale Lösung für digitalen Fernunterricht

Virtual Classroom - The Future of Distance Education

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie mussten Schulen völlig unerwartet auf den Modus „Fernunterricht“ umstellen. Eine Mammutaufgabe für Lehrkörper, Schulmanagement, Schüler und Eltern. Um in der aktuellen Situation zu helfen, bietet ViewSonic die DSGVO-konforme Software myViewBoard Virtual Classroom für digitalen Fernunterricht kostenlos an. Sie bietet weit mehr als herkömmliche Lernsoftwares und -plattformen: Nämlich synchronen Unterricht mit digitaler Tafeloberfläche, Video-Übertragung und vielfältigen Teilhabemöglichkeiten im virtuellen Klassenraum.

Eigentlich ist der Begriff Fernunterricht irreführend, denn er steht ursprünglich für ein Modell, das Lehrende und Lernende tatsächlich weit voneinander entfernt: Das asynchrone, also zeitversetzte, Fernstudium per Post, E-Mail oder Internet-Plattform. Doch die Technologie hat sich weiterentwickelt. Digitaler Fernunterricht bedeutet nicht mehr Distanz und Mangel an Kommunikation: Mit mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Laptops sowie der Unterrichtslösung myViewBoard Virtual Classroom können Lehrer und Schüler ihre physische Distanz mit wenigen Klicks digital überwinden und sich in Echtzeit miteinander verbinden.

Was ist ein virtueller Klassenraum?

Es handelt sich um einen geschützten Online-Raum, der das echte Klassenzimmer bestmöglich nachahmt. Lehrer und Schüler können hier synchron, ohne Zeitverzug, interagieren. Virtuelle Klassenzimmer können mit myViewBoard Virtual Classroom ebenso einfach wie intuitiv eingerichtet und organisiert werden. Sie lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Lehrers und der Klasse anpassen und sind nach außen hin abgeschottet. Zudem können Gruppenarbeiten, Ad-Hoc-Umfragen und digitale Tests unkompliziert durchgeführt werden. Der virtuelle Klassenraum bietet folgende Grundfunktionen:

  • Videokonferenz – für Echtzeit-Kommunikation, mit der Lehrer auch bei Schulschließung für ihre Schüler präsent bleiben.
  • Digitale Tafeloberfläche – mit ihr lassen sich Tafelbilder gemeinsam im Klassenverbund entwickeln.
  • Aufzeigen – Schüler heben virtuell die Hand und signalisieren so, dass sie einen Redebeitrag leisten wollen.
  • Arbeitsgruppen – für noch mehr Peergroup-Interaktivität können Gruppenarbeiten eingerichtet werden.
  • Instant Messaging – dies ermöglicht Kommunikation in Echtzeit, selbst bei schlechter Internetverbindung.

Types of Virtual Classroom

Vorteile auf einen Blick

Natürlich kann ein virtuelles Klassenzimmer den „realen“ Lehrer in der Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden nicht dauerhaft ersetzen. Aber angesichts der Schulschließungen gibt es ihm die Möglichkeit, seine Sichtbarkeit für die Klasse digital – in Farbe und Echtzeit – aufrechtzuerhalten. Unabhängig davon können virtuelle Klassenräume auch im „Normalbetrieb“ als fruchtbare Ergänzung des eigentlichen Präsenzunterrichts eingesetzt werden. Wichtig dabei ist: Eingedenk der höchst unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Schulformen, Jahrgangsstufen, Klassen- und Kursverbände kann das virtuelle Klassenzimmer jeweils individuell gestaltet und angepasst werden. Weitere entscheidende Vorteile, vor allem gegenüber asynchronen digitalen Unterrichtsformen, sind:

  • Interaktivität – Im virtuellen Klassenzimmer stehen verschiedene Kanäle zur digitalen Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern sowie zwischen Schülern untereinander bereit. Dazu zählt das Instant Messaging, der Sprach-Chat und insbesondere die Videokonferenz, bei der Bewegtbild und Ton live übertragen werden. Das ideale Setup bietet myViewBoard Virtual-Classroom: Hier kann die Lehrperson den virtuellen Unterricht per Videokonferenz halten und ist so für die Klasse sichtbar. Schüler sind per Sprach-Chat eingeloggt und können sich digital zu Wort melden, um Antworten, Nachfragen sowie Diskussionsbeiträge zu äußern. Der Lehrer entscheidet per einfachem Klick auf das jeweilige Mikrofon-Symbol, welcher Schüler für die Klasse zu hören ist. Ein erfreulicher Nebeneffekt: Störende Schüler können dadurch schlicht und ergreifend „stummgeschaltet“ werden, was im realen Klassenzimmer weitaus schwieriger ist.
  • Digitale Tafel – Ganz wie mit der physischen Schultafel können Lehrer gemeinsam mit ihren Schülern Tafelbilder entwickeln. myViewBoard Virtual Classroom bietet eine digitale Tafeloberfläche, die für alle sichtbar ist. Dies erhöht die Interaktivität des digitalen Unterrichts enorm, denn einzelne Schüler können an die virtuelle Tafel „gerufen“ werden und via Touchscreen-Eingabe (beispielsweise mit einem Smartphone oder Tablet) auf der Tafeloberfläche schreiben oder zeichnen. Zudem lassen sich qualitativ hochwertige Lehrvideos einbinden, die gemeinsam im Plenum besprochen sowie in Einzel- oder Gruppenarbeiten aufgearbeitet werden können.
  • Bildungschancen – asynchroner Fernunterricht, also die reine Bereitstellung (digitaler) Lernmaterialien zum Selbststudium, ist gerade in Homeschooling-Phasen auf das Engagement und die pädagogisch-didaktische Kompetenz von Eltern angewiesen. Dies kann die Diskrepanz der ohnehin ungleich verteilten Bildungschancen zwischen Schülern verstärken. Beim Unterricht im virtuellen Klassenraum hingegen kann der Lehrer den Lernprozess besser steuern, auf Nachfragen direkt reagieren und allen Schülern als professioneller Lernpartner zur Seite stehen.
  • Methodenmix – Zeitsynchroner Unterricht im virtuellen Klassenraum lässt sich elegant mit asynchronen Selbstlernphasen („Hausaufgaben“) kombinieren. Der Vorteil gegenüber einem rein asynchronen Modell ist, dass die Lehrperson auch zu festgelegten Zeiten außerhalb der regulären Unterrichtszeit im digitalen Klassen zur Verfügung stehen kann, um beispielsweise Videochats mit einzelnen Schüler(gruppe)n durchzuführen und bestimmte Aspekte der behandelten Themen zu erklären bzw. zu vertiefen – oder um einfach als Ansprechpartner und Ratgeber für seine Klasse da zu sein.
  • Tägliche Routinen – Für Kinder und Jugendliche im Homeschooling ist ein geregelter Tagesablauf besonders wichtig. Durch die beschriebene Verbindung aus Präsenzphasen im virtuellen Klassenraum und Selbst- oder Gruppenlernsequenzen nach Unterrichtsschluss lässt sich zumindest der Lernalltag sinnvoll vorstrukturieren. Durch die Möglichkeit digitaler Wissenstests, die sogar automatisch ausgewertet werden können, lässt sich zudem der Lernstand und -erfolg regelmäßig überprüfen.
  • Datenschutz – Eines der wichtigsten Themen beim digitalen Fernunterricht ist die Datenschutzkonformität. Manche Anbieter stellen Möglichkeiten zur Videokonferenz für Schulen zur Verfügung, aber die Frage nach dem Verbleib der Daten bleibt mitunter ungeklärt. Auch mancher Streamingdienst bietet die Option, digitalen Unterricht per Video zu übertragen. Doch diesen kann dann potenziell jeder Nutzer der Plattform verfolgen – der geschützte Raum des Klassenzimmers wird somit aufgelöst. Ganz anders funktioniert myViewBoard Virtual Classroom: Es können nur Personen am Unterricht teilnehmen, die durch den Lehrer einen individuellen QR-Code erhalten haben. So bleibt der Klassenraum nach außen hin abgeschottet – ganz wie in der Schule. Zudem garantiert ViewSonic für das gesamte myViewBoard-Ökosystem strenge Datenschutzkonformität nach DSGVO.

What to Look For in a Virtual Classroom

Die Chance, Neues zu entdecken

„Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und auch anders wahrnehmen kann als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist.“ (Michel Foucault)

Wie der französische Philosoph und Diskursforscher Foucault erkannte, können Umbrüche und neue Situationen, auch wenn sie sehr schmerzhaft sind, auch die Chance bieten, Dinge neu zu denken. Mitunter hatte mancher Lehrer lange Zeit Vorbehalte gegenüber digitalen Unterrichtsmethoden, sah sich aber aufgrund der Schließung seiner Schule quasi gezwungen, sich mit entsprechenden Tools auseinanderzusetzen. Mitunter hat er dadurch neue kreative Möglichkeiten entdeckt und sogar Spaß an der Konzeption digitaler Unterrichtsmaterialien sowie ganzer Schulstunden entwickelt und wird auch in Zukunft mit den „neuen Medien“ Arbeiten.

Das digitale Unterrichten sollte nicht bloß als vorübergehender Notbehelf in einer unerwarteten Krisensituation angesehen werden. Sondern es ergibt sich die Chance, die Digitalisierung auch im Schulgebäude und der gesamten Unterrichtskultur nachhaltig voranzubringen. Denn schließlich bietet die verstärkte Einbindung digitaler Werkzeuge nicht nur innovative Möglichkeiten des Lehrens und Lernens, sondern schult zugleich die Medienkompetenz der Heranwachsenden (und Lehrer), die mit Recht als zukunftweisende Kulturtechnik angesehen wird.

Die DSGVO-konforme Unterrichtssoftware- und Plattform myViewBoard mit ihrer Virtual-Classroom-Funktion bietet dazu einen geeigneten Einstieg, da sie – weit über den kurzfristigen Einsatz bei Schulschließungen hinaus – auch im regulären Unterrichtsalltag genutzt werden kann. Sie bietet vielfältige komfortable Funktionen, wie beispielsweise die Option, jederzeit auf vorbereitete Unterrichtsmaterialien und Aufgabenstellungen zuzugreifen, diese mit Schülern zu teilen, kollaborativ zu bearbeiten und in sinnvollen Unterrichtssequenzen anzuordnen. In Verbindung mit den bis zu 98 Zoll großen ViewBoards, den leistungsstarken digitalen Tafeln von ViewSonic, bietet myViewBoard die ideale Komplettlösung für Schulen, Lehrer und Schüler, die den Weg der digitalen Transformation nicht nur gemeinsam gehen, sondern aktiv gestalten wollen.

Mehr über die DSGVO-konforme myViewBoard-Komplettlösung von ViewSonic erfahren Sie in unserer interaktiven Broschüre. Im Video unten sehen Sie unsere innovative Unterrichtstechnologie im realen Einsatz am Essener Maria-Wächtler-Gymnasium.