Unterrichten von zu Hause: Ein digitales Lehr-Toolkit

Teach from Home - A Digital Teaching Toolkit

Unterrichten von zu Hause ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Bildung. Ob durch synchrones oder asynchrones Lernen – Fernunterricht und Fernlernen sind Teil der sich entwickelnden Bildungslandschaft. Dank Tools, die dabei helfen Unterrichtseinheiten zu planen,  Wissen zu vermitteln sowie Ressourcen zu speichern und zu verteilen,  gibt es mehr Wege durch die Lehrer online mit Schülern kommunizieren können. Von kostenlosen, leicht verfügbaren Softwarediensten bis hin zu riesigen institutionellen Lernmanagementsystemen gibt es moderne Lösungen für neue Probleme.

Erhalten Sie detaillierte Informationen zur Auswahl des richtigen Tools für den Fernunterricht oder sehen Sie sich unsere empfohlenen Lösungen für Lehrkräfte an: myViewBoard.

Das Unterrichten von zu Hause stellt Lehrer – die es gewohnt sind, vor einer Klasse zu stehen – vor einzigartige Herausforderungen. Glücklicherweise steht eine ständig wachsende Anzahl von Tools zur Verfügung, die einen vollständigen oder teilweisen Übergang zum Fernunterricht ermöglichen.

Moderne technologische Lösungen decken alles Wichtige ab, darunter die Unterrichtsplanung, verschiedene Unterrichtsansätze sowie die Speicherung und Verteilung von Ressourcen. .

Sie wollen mehr über das Fernlernen erfahren? Was ist Fernlernen und warum ist es so wichtig?

Synchroner und Asynchroner Unterricht

Fernunterricht bedeutet, sich zu entscheiden, wie und wann Schüler auf eine Lektion zugreifen. Obwohl es mehrere Arten des Fernlernens gibt, werden Sie vor allem zwischen zwei grundsätzlichen Formen unterscheiden müssen: Dem synchronen und dem asynchronen Lernen.

Synchrones Lernen  https://www.viewsonic.com/library/education/the-pros-and-cons-of-synchronous-distance-learning/heißt grundsätzlich nur, dass das Lehren und Lernen gleichzeitig erfolgt. Ein gutes Beispiel für synchrones Lernen sind Live-Klassenzimmer, bei denen die Lehrer in Echtzeit Materialien an physikalisch anwesende Studenten verteilen.

Auf der anderen Seite steht das asynchrone Lernen, bei dem die Lehrer bestimmte Lektionen erteilen und Schüler diese zu unterschiedlichen Zeiten erhalten. Der Stil beim E-Learning, der auf aufgezeichneten Videos, statischen Texten, selbstgesteuerten Überprüfungen und automatisierten Bewertungen beruht, ist ein gutes Beispiel für asynchronen Unterricht.

Was letztendlich besser ist, hängt von dem Unterricht beziehungsweise den zu unterrichtendem Lehrstoff ab. Prinzipiell lässt sich jedoch sagen, dass eine Mischung aus synchronem und asynchronem Lernen am besten ist. Das optimale Verhältnis ist eine Frage der Präferenz und variiert stark. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass sowohl Echtzeit- als auch leicht überprüfbare Elemente enthalten sind. Mit Bildschirmaufnahmen können Live-Lektionen Teil des asynchronen Lernens werden.

Es wird dabei auch von Bedeutung sein, welche Tools Sie auswählen und wie Sie diese einsetzen.

Errichten einer digitalen Lehrstation

Um effektiv von zu Hause aus unterrichten zu können, ist die richtige Ausrüstung unabdingbar. Sie werden daher mindestens die folgenden Dinge benötigen:

  • Einen Computer
  • Eine verlässliche Internetverbindung
  • Einen dualen Bildschirm (am besten einen Touchscreen-Monitor)
  • Ein Mikrofon und eine Kamera zum Live-Lehren und aufzeichnen

Die aufgeführten Dinge sind wirklich das Mininum, was Sie für effektives Unterrichten von zu Hause benötigen. Ein Tablet oder digitaler Zeichenblock könnte den Touchscreen-Monitor  ersetzen und vielleicht sind die eingebaute Kamera sowie das Mikrofon am Laptop ausreichend. Einige Lehrer entscheiden sich für ein analoges Whiteboard und unterrichten damit Lektionen auf die übliche Art und Weise.  Andere hingegen setzen auf eine Diashow-Präsentation und benötigen daher im Grunde  nicht einmal eine Kamera.

In jedem Fall sollte mindestens Audio und Video vorliegen. Des Weiteren muss genügend Bildschirmfläche zur Verfügung stehen, um digitale Werkzeuge zu verwalten.

Warum ein dualer Monitor für das Unterrichten von zu Hause?

Viele der unten aufgeführten Tools benötigen viel Platz auf dem Bildschirm, um eine ordnungsgemäße Kommunikation zu gewährleisten. Eine solche umfasst sowohl einen Präsentationsraum als auch einen Schüler-Lehrer-Interaktionsraum (zumindest bei synchronem Unterricht). Es ist daher eine enorme Zeitverschwendung, auf einem Monitor ständig zwischen zwei Ansichten  wechseln zu müssen.

Aufgrund der Verfügbarkeit digitaler Whiteboarding-Software empfehlen wir zudem, dass einer Ihrer Bildschirme einen Touchscreen in voller Größe hat (siehe unten). Auf diese Weise schaffen Sie einen natürlicheren Übergang von der großen Anzeige im Klassenzimmer zum Online-Unterricht.

Es gilt jedoch anzumerken, dass die beiden Bildschirme nicht gleich groß sein müssen. Ein Monitor zusammen mit einem Laptop reicht aus, um moderne Tools voll nutzen zu können. Prinzipiell ist auch ein extra breiter Monitor eine denkbare Option. Es geht im Endeffekt schließlich darum, genügend Bildschirmfläche zu haben und nicht ständig zwischen zwei Ansichten wechseln zu müssen.

Sie fragen sich, was die beste Option für etwas mehr Bildschirmfläche ist? Extra breite vs. duale Monitore – was ist am besten?

Wieso eigentlich ein Touchscreen?

Displays zum Unterrichten gibt es bereits seit Jahrhunderten. Angefangen mit Tafeln gibt es inzwischen digitale Whiteboards, Projektoren und interaktive Flachbildschirme. Fakt ist, dass es zweifellos von Nutzen ist, als Lehrer ein großes Display zum Interagieren zu haben.

Allerdings haben nur wenige Menschen in ihrem Wohnraum Platz, um ein Display in voller Größe zu nutzen. Ob es sich dabei um ein analoges oder digitales Display handelt, spielt im Grunde keine Rolle. Und auch die tragbaren Versionen wie Smartphones, Tablets oder tragbare Monitore sind nicht optimal, da ihre Größe nicht genügend Spielraum bietet, um beispielsweise Notizen zu schreiben. Ein Touchscreen-Monitor ist ein hervorragender Mittelweg für Lehrer, die von zu Hause aus unterrichten möchten, ohne dadurch ihren Fluss zu unterbrechen.

Planung von digitalen Lektionen

Die Planung von digitalen Lektionen unterscheidet sich nicht großartig von der Planung klassischer Lektionen. Sie werden weiterhin spezifische Lernergebnisse planen, Materialien arrangieren und Raum für eine Überprüfung lassen müssen. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie Sie die Inhalte vermitteln und mit den Schülern interagieren.

Traditionelle Methoden

Abhängig von Ihrem regulären Workflow ist es möglich, dass Sie die Unterrichtsplanung kaum anpassen müssen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Sie ohnehin bereits ein interaktives Whiteboard in Ihren Unterricht integrieren oder Rich Media als Lehrmittel verwenden. Die Unterrichtseinheiten werden für Sie wahrscheinlich ähnlich sein, auch wenn sich das Medium, mit welchem Sie unterrichten, geändert hat.

Aber hier ist ein guter Tipp für Lehrer, die an ihren bewährten Methoden festhalten wollen: Planen Sie einfach ein wenig mehr Stoff ein. Ohne die natürlichen Übergänge von Wechselaktivitäten, Gespräche zwischen Schülern oder Unterbrechungen haben viele Online-Lehrer das Gefühl, dass sie ihren geplanten Unterricht viel schneller als erwartet durchlaufen.

Es ist online auch schwieriger spontan zu sein, als es vor Ort der Fall ist. Wenn Sie also zusätzliche Aktivitäten oder Aufgaben anbieten, kommt weder bei Ihnen noch Ihren Schülern Langeweile auf und die Zeit wird effizient genutzt. Vielleicht sind die zusätzlichen Unterrichtsinhalte nicht relevant, aber es ist einfach besser, einen Plan zu haben.

Wenn Sie bereits ein erfahrener Lehrer mit einem System sind, das für Sie funktioniert, machen Sie einfach wie gehabt weiter. Aktualisieren Sie Ihre Methodik nur dann, wenn Sie dies benötigen oder möchten. (Und lesen Sie am besten den nächsten Abschnitt, um zu sehen, ob er etwas Passendes beinhaltet.)

LESSON PLANNING - TEACH FROM HOME

Cloud-Lösungen

Für technisch versierte Lehrer ist die Verwendung von Online-Unterrichtsplanungssystemen von großem Wert. Für Pädagogen, die von zu Hause aus unterrichten, gilt das umso mehr. Ein gutes Online-Unterrichtsplanungssystem sollte möglichst viele dieser Funktionen beinhalten:

  • Leichte Organisation von Notizen und Inhalten zur Vereinfachung des Unterrichts
  • Teilbare Pläne für Kollegen
  • Entweder eingebaute oder anpassbare Standardfunktionen
  • Wiederverwendbarkeit für späteren Unterricht (entweder live oder online)

Im Idealfall verfügt Ihre Planungssoftware auch über eine mobile Version, sodass Sie über ein mobiles Gerät unterrichten und jederzeit Lektionen ergänzen können, sobald Inspiration aufkommt. Sie sollten zudem sicherstellen, dass der Unterrichtsplaner mit vorhandenen Tools wie dem Cloud-Speicher kompatibel ist.

Sofern Ihre Schule nicht bereits ein auf einer Cloud basierendes System zur Unterrichtsplanung nutzt, sollten Sie sich populäre Optionen wie  Planboard oder Planbook anschauen.

Beide bieten robuste Systeme, die vielbeschäftigten Lehrern bei der Organisation helfen können und zudem stehen für einzelne Lehrer sogar kostenlose Versionen zur Verfügung. Sie könnten sich aber auch großartige Angebote von Kollegen auf  Teachers Pay Teachers  anschauen, die hauptsächlich gängige Tools wie Google Calendar oder Excel nutzen.

Zusätzliche Ressourcen

Wenn Sie eine Unterrichtseinheit aus der Ferne planen,  sollten alle Ihre zusätzlichen Lehrmittel in bester Ordnung sein. Sie werden wahrscheinlich ein paar unterschiedliche Ressourcen benötigen, darunter selbstgesteuerte Lernmethoden wie Spiele und Online-Aktivitäten. Aber auch Tools für videounterstütztes Lernen, die Schüler zur Überprüfung oder Klärung nutzen können, sind von Vorteil. Dasselbe gilt für gängige Ressourcen wie Wikipedia, YouTube, Stitcher und vergleichbare Online-Plattformen.

Sie möchten Ihren Online-Unterricht etwas kreativer gestalten? Dann sollten Sie kostenlose Grafikdesign-Tools nutzen, damit Schüler ihre eigenen Inhalte kreieren und teilen können. Hierfür bieten sich unter anderem die folgenden Werkzeuge an:

Schauen Sie hier für eine umfassende Liste von kostenlosen Ressourcen. Wollen Sie hingegen nur die besten  kuratierten Videoinhalte hinzufügen, bietet sich myViewBoard Clips an.

Wie von zu Hause aus unterrichtet wird

Wenn es endlich an der Zeit ist, Lektionen tatsächlich zu unterrichten, gibt es hierfür eine Vielzahl unterschiedlicher Tools. Diese reichen von speziell entwickelten Online-Ökosystemen bis hin zu Hodge-Podge-Netzwerken mit kostenlosen Diensten. Unabhängig davon, für welche Optionen Sie sich interessieren, werden Sie wahrscheinlich einige grundlegende Funktionen benötigen.

Digitale Whiteboards

Digitale Whiteboards sind Softwarepakete, welche die Funktionen von physischen Wandtafeln nachbilden und erweitern. Die vertraute Funktionalität ist wichtig für die Kontinuität mit Live-Klassen und bietet Lehrern ein praktisches interaktives Werkzeug. Digitale Whiteboards tragen auch dazu bei, die Vorbereitungszeit für den Übergang von klassischem Unterricht zu digitalem Unterricht zu verkürzen. Selbst wenn Sie Ihrem Klassenzimmer noch kein interaktives Whiteboard hinzugefügt haben, die Unterschiede zur analogen Version sind nicht allzu groß und der Einstieg dürfte Ihnen daher leicht fallen.

Eine gute Software für digitale Whiteboards verfügt über einige grundlegende Funktionen:

  • Die Möglichkeit zu Zeichnen, Schreiben und Notizen zu machen
  • Einen Bildschirm und eine Funktion zur Sprachaufnahme
  • Funktionen für den Import und Export von Medien
  • Kompatibilität mit gängigen Anwendungen

Virtuelle Klassenzimmer

Ein virtuelles Klassenzimmer ist ein weiterer Schritt,  um das Potential des Fernunterrichts voll auszuschöpfen. Das liegt auch daran, dass virtuelle Klassenzimmer einem traditionellem Klassenzimmer am ehesten ähneln, was bei anderen Online-Optionen weit weniger der Fall ist. Virtuelle Klassenzimmer ermöglichen Interaktionen zwischen Lehrern und Schülern in Echtzeit (und auch zwischen Schülern untereinander.

Hier sind einige Dinge, die bei einem effektiven virtuellen Klassenzimmer nicht fehlen sollten::

  • Chat und Streaming
  • Teilen von Bildschirmen
  • Teilen von Dokumenten
  • Beteiligungsmanagement

TEACHING - TEACH FROM HOME

Videokommunikation

Videokommunikation ist ein wichtiger Bestandteil des Fernunterrichts. Sie spielt gerade  dann eine Rolle, wenn Lehrer mit Schülern live interagieren. Videokommunikation hält die zwischenmenschliche Kommunikation aufrecht. Sie werden sich jedoch entscheiden müssen, ob Sie auf Videokonferenzen oder Livestreams setzen. Beides stärkt die Verbindung zwischen Lehrenden und Lernenden.

In unserer heutigen Zeit bieten die meisten Messaging-Services einen Videochat an. Einige davon offerieren sogar Videochats für Gruppen. Wenn Sie jedoch eine integrierte Lösung für digitales Whiteboarding, virtuelle Klassenzimmer und Videokommunikation suchen, empfehlen wir myViewBoard.

Verteilen und Sammeln von Aufgaben

Ein großer Teil des Lehrens besteht darin, eine leitende Hand zu bieten, um das Verständnis und die Bindung der Schüler zu verbessern. In einer klassischen Unterrichtsumgebung kann diese Aufgabe mit physischen Mitteln wie Arbeitsblättern, Büchern, Lernspielzeug oder anderen Realien umgesetzt werden. Natürlich besteht aber auch hier die Möglichkeit, digitale Lehrmittel zu nutzen und abgeschlossene Arbeiten online einzureichen.

Online zu unterrichten, ist jedoch eine ganz andere Geschichte. Es ist nahelegend anzunehmen, dass Fernunterricht mehr Einschränkungen hat, was allerdings keineswegs der Wahrheit entspricht. Zwar gibt es keine physischen Lehrmittel, aber eine gleiche oder gar größere Anzahl an digitalen Werkzeugen. Das eröffnet kreativen Pädagogen, sofern diese nur ein klein wenig technisch versiert sind, eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Cloud-Speicher

Jeder mit einer Internetverbindung hat  Zugang  zu einem freien Cloud-Speicher. Die meisten kostenpflichtigen Anbieter ermöglichen das Erstellen von kostenlosen Accounts, die einen Speicher von 5GB bis 15GB bieten. Das Speichern von Dateien aus dem Unterricht in der Cloud, ist eine hervorragende Möglichkeit, um Referenzmaterialien und -zuweisungen zu sichern und freizugeben.

Da es sich jedoch um Allzweckprodukte handelt, muss der Lehrer die Ressourcen eigenständig organisieren. Die Tools sind zwar alle vorhanden, müssen jedoch zweckmäßig angewendet werden.

SAVING AND DISTRIBUTING RESOURCES - TEACH FROM HOME

Soziale Medien und Messaging-Apps

Die sozialen Medien werden gerne unterschätzt, wenn es darum geht, Schularbeiten zu verteilen und zu sammeln. Sie können aber äußerst nützlich sein, damit alle Teilnehmer einer Klasse in Verbindung bleiben. Dies gilt vor allem für die erste Welle sozialer Medien – allen voran Facebook mit seinen privaten Gruppen und Filesharing-Funktionen. Aber auch andere Social-Media-Kanäle können als Kommunikationsmittel umfunktioniert werden, insbesondere wenn diese Messaging-Funktionen bieten. Hier können Sie mehr über den Einsatz von sozialen Medien für den Fernunterricht erfahren.

Werfen Sie in jedem Fall einen genaueren Blick auf die Messaging-Apps, die in beliebte soziale Plattformen integriert sind. Gruppen auf WhatsApp, dem Messenger oder vergleichbaren lokalen Optionen sind ein guter Weg, um in Kontakt zu bleiben. Viele Messaging-Apps erlauben das Anhängen von Dateien und sogar Live-Sprach- oder Video-Chats. Dienstleistungen wie diese werden bei größeren Klassen etwas unhandlich, sind jedoch sowohl Lehrern als auch Schülern vertraut und zudem kostenlos.

Produktivitäts-Apps

Um den Austausch von Ideen und Ressourcen zu erleichtern, lassen sich Geschäftstools zu Bildungszwecken umfunktionieren (und fördern dabei gleichzeitig die technische Kompetenz der Schüler). Viele Produktivitäts-Apps sind dank integrierter Freigabe-, Speicher- und Kommunikationskanäle eine hilfreiche Unterstützung bei der Gestaltung des Unterrichts. Außerdem sind sie entweder kostenlos oder so günstig, dass die meisten Internetnutzer sie sich leisten können.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Kommunikationsgigant  Slack. Die App lässt sich für von Lehrern moderierte Gruppendiskussionen, Schülerarbeitsgruppen und eine unkomplizierte Dateifreigabe nutzen. Zudem lässt sich Slack gut mit vielen Kalender- und Aufgabenverfolgungs-Apps für Bewertungstermine und Selbststudienaufgaben kombinieren. Einige sehen Slack sogar als Alternative zu LMS, obwohl es einige Funktionen gibt, bei denen eine benutzerdefinierte Lernplattform in der Regel besser abschneidet. Sollte sich Slack für Sie und Ihren Unterricht nicht anbieten, gibt es genügend andere Möglichkeiten, um online die Kommunikation und Zusammenarbeit zu fördern.  Schauen Sie sich diese Liste für einige Inspirationen an.

LMS-Integration

Learning-Management-Systeme (LMS) bezeichnen Softwares, die administrative Funktionen des Lehrens und Lernens übernehmen. LMS ist zwar bei professionellen Lernumgebungen üblich, kann aber auch bei traditioneller Bildung zum Einsatz kommen. Ein effektives LMS kann Kursmaterialien liefern – je nach System entweder live oder aufgezeichnet – und als Kommunikations- und Vertriebskanal fungieren.

Ein LMS kann, abhängig von dem jeweiligen System, auf einer Cloud basieren, auf einem lokalen Netzwerk installiert, eine App auf dem Desktop oder Smartphone sowie eine Kombination von den genannten Optionen sein. Wenn Sie also den Fernunterricht formaler gestalten möchten, sollten Sie entweder ein LMS für Sie und Ihre Schüler einrichten oder mit Ihrer Bildungsinstitution zusammenarbeiten, um das System zu implementieren.

Wenn Sie sich für ein LMS interessieren, sind folgende Aspekte von Relevanz:

  • Alle Daten: Um den Schülern zu helfen, das Beste aus dem Fernlernen herauszuholen, ist es wichtig, ihnen ihre Fortschritte mit Daten aufzuzeigen. Ein unvoreingenommener Blick auf die Daten zeigt nicht nur, wo sich die Schüler verbessern können, sondern auch, wo der Lehrer seinen Unterricht optimieren kann.
  • Responsive:Im Bereich der modernen Bildung ist es nicht sinnvoll, ein LMS auf ein einzelnes Gerät zu limitieren . Es sollte auf möglichst vielen Geräten gut funktionieren. Aus diesem Grund sollten Sie sich ausschließlich für ein Responsive-LMS entscheiden, da Ihre Schüler dadurch eine weit höhere Flexibilität genießen.
  • Benutzerfreundlich:Obwohl eine gute Chance besteht, dass sich Ihre Schüler gut mit Technik auskennen, haben Sie wahrscheinlich keine Geduld für ein schwer zu bedienendes System oder ein schlecht gestaltetes Interface. Das LMS sollte daher jedem Nutzer einen leichten Zugang ermöglichen.
  • Technischer Support:Selbst die besten Systeme bringen gewisse individuelle Herausforderungen mit sich. Und es ist nur logisch, dass der Lehrer nicht als IT-Experte für das LMS herhalten sollte. Ein gutes LMS sollte mindestens einfache Problemlösungen sowie einen guten technischen Support aufweisen.
  • Bewertungen:Tests sollten nicht das Ziel von Bildung sein, dennoch ist eine Bewertung von Leistungen nicht unwichtig. Ein LMS sollte zumindest in der Lage sein, das Verständnis der Schüler zu beurteilen und den Pädagogen wichtige Rückmeldungen zu den Lernergebnissen zu geben.
  • Gamifizierung:Jedes Lernsystem sollte gewisse Elemente beinhalten, die den Lernenden Spaß machen. Dabei kann es sich nicht nur um Spiele, sondern auch  Abzeichen und Belohnungen handeln, die an  motivierte Schüler bei einem Lernfortschritt vergeben werden.
  • Zusammenarbeit:Um das Maximum aus einem LMS herauszuholen, sollte es ein One-Stop-Lernzentrum sein, in dem die Lernenden an Lektionen und Peer-to-Peer-Interaktionen teilnehmen können. Es muss eine starke soziale Lernkomponente geben, um den Mangel an persönlicher Interaktion auszugleichen.

Sie wollen wissen, wie Sie das perfekte LMS finden? Hier ist ein guter Guide.

Abschließendes zum Unterricht von zu Hause

Das Unterrichten von zu Hause aus unterscheidet sich stark vom Unterrichten in einem Klassenzimmer. Daher wird Fernunterricht womöglich nie den persönlichen Unterricht ersetzen. Nichtsdestotrotz wird der Online-Unterricht dank moderner Technologie und einer Vielzahl von verfügbaren Tools immer effektiver und zugänglicher. Wir befinden uns am Rande eines neuen Paradigmas der Bildung, welches das Fernlernen (oder zumindest das kombinierte Lernen) stärker berücksichtigt.

Der Unterricht durchläuft gerade einen Wandel und wird sich in Zukunft grundlegend verändern. Bleiben Sie also auf dem neuesten Stand und befassen Sie sich mit den Werkzeugen, die für den Fernunterricht zur Verfügung stehen.

Eines der Tools, die sich für digitales Whiteboarding, virtuelles Unterrichten und dem Aufzeichnen von Klassen anbietet, ist myViewBoard.  Schauen Sie sich jetzt myViewBoard an.